Selbstgemacht: kalte Suppen

Ob hier der Suppenkaspar auch verweigert hätte? Kalte Suppen sind das wahrscheinlich Allerbeste bei heißen Temperaturen.

Vom andalusischen Klassiker Gazpacho

Gazpacho mit Spießen

Gazpacho mit Spießen

… Rezept siehe hier gibt es auch zahlreiche Varianten. Das historische Original – die Suppe geht auf die Mauren zurück – hatte weder Paprika noch Paradeiser im Rezept, diese waren damals in Europa noch nicht bekannt.

Hier eine Variante mit Zuckermelone (schon wieder) aus dem Frisch gekocht-Magazin. Ein bisschen unnützes Wissen: Diese ist mit der Gurke näher verwandt als mit der Wassermelone.

Melonen-Gazpacho (4 Teller)
Zwei Scheiben Toastbrot (oder einfach Weißbrot) in 50 ml kaltem Wasser einweichen. Eine halbe Zuckermelone (am besten Galia) schälen und von den Kernen befreien, mit einer grob geschälten Gurke und einer Tomate klein schneiden und in eine Schüssel geben. Das eingeweichte Brot, eine zerpresste Knoblauchzehe, 3 EL Tomatenmark, 3 EL Zitronen- oder Limettensaft, 4 EL Olivenöl und 10 große Basilikumblätter dazugeben und fein pürieren. Mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Melonen-Gazpacho

Melonen-Gazpacho

 

Der andere große Klassiker unter den kalten Suppen: Gurkenkaltschale.

Dazu braucht man eine große Gurke, die grob gerieben und mit ein wenig Salz und einem kleinen bisschen Zucker in einer Schüssel mariniert werden – am besten zwei Stunden lang. Währenddessen 200 ml Gemüsesuppe zubereiten und abkühlen lassen.

Dann sollte das Salz der Gurke das Wasser entzogen haben: fest ausdrücken! Das ganze wird mit der Suppe, je einem Becher (250 g) Schlagobers und Joghurt (oder auch Buttermilch), drei zerdrückten Knoblauchzehen, etwas Olivenöl, dem Saft einer Zitrone, und nach Belieben Basilikum oder Dill pürieren. Fertig!

Gurkenkaltschale

Gurkenkaltschale

 

Und, ohne Foto und ohne Rezept: Die kalte Suppe für Russland-aphine heißt Okroschka (Окрошка) und hat einen ziemlich gewöhnungsbedürftigen Hauptbestandteil: Kwaß (квас) entsteht durch Gärung aus Roggen, Malz und Wasser. Dazu kommen Buttermilch oder Sauerrahm, Radieschen, Gurke, Kartoffeln, harte Eier und Wurst. Schmeckt aber ziemlich gut, traut euch! Hier ein Rezept ohne Kwaß zum Eingewöhnen.

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