Gekauft: Die andere Gemüsebox

Da der Frischehof Robier seine Frischebox-Lieferungen leider eingestellt hat, mussten wir uns einen neuen Lieferanten suchen: Die Steirische Erntebox liefert donnerstags nach Graz und Umgebung und freitags ins Mur- und Mürztal, es gibt zwei Varianten, die Gemüsebox um 13,20 Euro und die Salatbox um 10,50 Euro, optional kann man sich noch Extras wie ein gemischtes Obstkisterl (7,90  Euro) bestellen.

Vom Gemüse unserer ersten Kiste waren wir begeistert.

Gemüsebox

 

Der Inhalt

  • 1 Stk. Kräuselendivien
  • 1 Stk. Eichblatt
  • 1 Stk. Weißkraut
  • 1 Stk. Fenchel
  • 5 Karotten
  • 1 Stk. Sellerie
  • 1 Bund Schnittlauch

Was soll daraus werden? Geschmorter Endiviensalat mit Chili? Oder Eichblattsalat mit Fenchel? Oder Lauwarmer Eierschwammerlsalat mit Ziegenkäse? Irish Stew? Weißkrautlasagne? Kraut-Kartoffelpfanne mit Bratwurst?

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Gebacken: Spinat-Tarte

Für vier hungrige Siedel-Superhelden gab es heute eine schnelle Tarte mit Spinat, Feta, Ricotta und Parmesan – frei nach dem sehr brauchbaren Buch „Das vegetarische Studenten-Kochbuch“.

Spinattarte

Das Backrohr auf 190 Grad vorheizen. Eine klein geschnittene Zwiebel und eine zerdrückte Knoblauchzehe mit etwas Öl in einem Topf anbraten, eine Packung TK-Spinat (300 g) dazugeben und mit geschlossenem Deckel auftauen lassen (5-10 Minuten). Von der Herdplatte nehmen, abkühlen lassen. Inzwischen eine Tarteform einfetten, mit fertigem Strudel-Mürbteig auslegen, die Ecken mit einer (sauberen!) Schere abschneiden, den Rand an der Tarteform festdrücken. Zum Spinat je 75 Gramm Feta und Ricotta geben, 50 Gramm Parmesan darüberreiben, drei Eier dazugeben, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.  Geröstete Pinienkerne darüberstreuen, mit restlichem Teig bedecken (oder auch nicht), und ab ins Backrohr, die Tarte braucht etwa 40 Minuten bei 190 Grad.

Gekocht: Paprika-Caponata

In der Juli-Ausgabe von Frisch gekocht ist mir ein Gemüserezept ins Auge gestochen, das mir zwecks Paprika-Verwertung nun wieder in den Sinn kam – eine Variante der Caponata, ein süßsaurer sizilianischer Klassiker aus Melanzani (Auberginen), Paradeisern (Tomaten), Oliven, Kapern, Rosinen und Pinienkernen. Und in dieser Version eben mit Paprika. Passt!

Paprika

Für vier Portionen ein halbes Kilo Paprika putzen und in zwei cm breite Stücke schneiden, drei Selleriestangen in einen cm breite Stücke schnipseln und ein halbes Kilogramm Paradeiser vierteln. Weiters müssen eine gelbe Zwiebel und drei Knoblauchzehen in kleine Stücke zerteilt werden. Eine kleine rote Chili entkernen und klein schneiden.

30 Gramm Pinienkerne ohne Fett in einer großen Pfanne anrösten, bis sie goldbraun sind. Beiseite stellen.

Dann die Paprikas mit etwas Olivenöl anbraten, etwa sieben Minuten lang braten lassen. Ebenfalls beiseite stellen.

Die Zwiebel mit den Selleriestücken etwa zwei Minuten lang anbraten, dann etwas Paradeismark, die Paradeiser und den Knoblauch zugeben, weitere zwei Minuten schmoren lassen und mit zwei gestrichenen EL Staubzucker bestäuben. Diesen eine halbe Minute lang karamellisieren lassen, einrühren.

Dann kommen die restlichen Zutaten dazu, die für eine spannende Vielfalt von Aromen sorgen: 100 g Oliven (am besten schwarz, ohne Stein), 2 EL Kapern, 4 EL Rosinen, Chili und fünf EL Essig (ich habe Sherryessig verwendet, im Originalrezept stand Rotweinessig). Und natürlich die vorgebratenen Paprika. Das ganze noch ein paar Minuten schmoren lassen, mit den Pinienkernen und eventuell auch Kräutern bestreuen – und fertig.

Caponata

Schmeckt sowohl warm, zB mit Weißbrot oder auch als Beilage zu Fleisch oder Fisch oder mit Pasta, als auch kalt.

Gebacken: Kürbis-Mangold-Lasagne

Für den herrlichen Kürbis und den frischen Mangold aus der Gemüsekiste habe ich folgendes Rezept von Anita_11 auf chefkoch.de gefunden: Eine einfache Gemüselasagne aus eben diesen beiden Zutaten.

Dafür habe ich die zwei Kürbisse geschält (den Hokkaido natürlich nicht), die Kerne entfernt und alles in kleine Stücke geschnitten, den Mangold (1 Bund) in schmale Streifen.

Weiter geht es so: Das Backrohr auf 190 Grad vorheizen. 3 Zehen Knoblauch hacken und mit etwas Olivenöl anbraten, den Kürbis dazugeben und ein paar Minuten anbraten, dann den Mangold dazugeben. Würzen mit Cayennepfeffer,  Kurkuma, Muskatnuss und süßem Paprikapulver. Mit einem Viertelliter Gemüsesuppe aufgießen und köcheln lassen, bis das Gemüse gekocht ist, aber noch etwas Biss hat.

Für die Sauce 150 g Parmesan, einen Becher Sauerrahm (150 g) und einen kleinen Becher Creme Fraiche (150 g) verrühren.

Dann eine Auflaufform mit Olivenöl bepinseln und eine Lage Lasagneblätter darauf auslegen. Mit Gemüse und Sauce belegen, dann noch eine Schicht und noch eine, bis alles aufgebraucht ist. Ganz oben noch weitere 50 g Parmesan und eine zerzupfte Kugel Mozzarella daraufgeben, und ab ins Rohr.

Backen: eine halbe Stunde auf der mittleren Stufe.

Kürbis-Mangold-Lasagne

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Mangold-Kürbis-Lasagne

Besucht: L’Osteria, Graz

In Graz dürfte es ja mittlerweile jeder mitbekommen haben: Das Aiola City ist nicht mehr, die Betreiber haben ins Schloss St. Veit gewechselt. Der Nachfolger, L’Osteria, ist nicht – wie der Name vermuten ließe – ein kleiner, unkomplizierter Italiener: Es handelt sich um eine stark expandierende Kette aus Nürnberg, die mittlerweile 23 Restaurants in Deutschland und Österreich umfasst, für 2013 und 2014 sind nach Graz noch weitere 4 Eröffnungen geplant. Das Erfolgskonzept: so einfache wie beliebte Gerichte, vor allem Pizza und Pasta (Secondi gibt es keine), flotter Service, günstige Preise.

Schon zwei Tage nach der Eröffnung ist das voll aufgegangen: Das Lokal brummt, wohl auch aufgrund der idealen Lage am Grazer Mehlplatz. Der Service ist wirklich flott, unzählige Kellnerinnen und Kellner schwirren ständig hin und her, wir werden von ca. sieben an einem Abend bedient. Auch die Preise sind günstig für die durchaus okaye Qualität – ganz besonders bei der Pizza, die weit über den Tellerrand hinausragt und die man eher zu zweit verdrücken würde. Aus diesem Grund ist auch die Frage nach einer „Doggy Bag“ ganz normal. Auch die Dolci sind daran angepasst – es gibt auch kleine Kostproben zum Teilen als süßes Finale.

PS: Bitte entschuldigt die düsteren Fotos, wurden per Handy im Gastgarten gemacht – auch wenn das „nur für Anfänger ist“! 😉

 

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