Gekocht: Paprika-Caponata

In der Juli-Ausgabe von Frisch gekocht ist mir ein Gemüserezept ins Auge gestochen, das mir zwecks Paprika-Verwertung nun wieder in den Sinn kam – eine Variante der Caponata, ein süßsaurer sizilianischer Klassiker aus Melanzani (Auberginen), Paradeisern (Tomaten), Oliven, Kapern, Rosinen und Pinienkernen. Und in dieser Version eben mit Paprika. Passt!

Paprika

Für vier Portionen ein halbes Kilo Paprika putzen und in zwei cm breite Stücke schneiden, drei Selleriestangen in einen cm breite Stücke schnipseln und ein halbes Kilogramm Paradeiser vierteln. Weiters müssen eine gelbe Zwiebel und drei Knoblauchzehen in kleine Stücke zerteilt werden. Eine kleine rote Chili entkernen und klein schneiden.

30 Gramm Pinienkerne ohne Fett in einer großen Pfanne anrösten, bis sie goldbraun sind. Beiseite stellen.

Dann die Paprikas mit etwas Olivenöl anbraten, etwa sieben Minuten lang braten lassen. Ebenfalls beiseite stellen.

Die Zwiebel mit den Selleriestücken etwa zwei Minuten lang anbraten, dann etwas Paradeismark, die Paradeiser und den Knoblauch zugeben, weitere zwei Minuten schmoren lassen und mit zwei gestrichenen EL Staubzucker bestäuben. Diesen eine halbe Minute lang karamellisieren lassen, einrühren.

Dann kommen die restlichen Zutaten dazu, die für eine spannende Vielfalt von Aromen sorgen: 100 g Oliven (am besten schwarz, ohne Stein), 2 EL Kapern, 4 EL Rosinen, Chili und fünf EL Essig (ich habe Sherryessig verwendet, im Originalrezept stand Rotweinessig). Und natürlich die vorgebratenen Paprika. Das ganze noch ein paar Minuten schmoren lassen, mit den Pinienkernen und eventuell auch Kräutern bestreuen – und fertig.

Caponata

Schmeckt sowohl warm, zB mit Weißbrot oder auch als Beilage zu Fleisch oder Fisch oder mit Pasta, als auch kalt.

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Ein Kommentar zu “Gekocht: Paprika-Caponata

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