Gebacken: Rohnen-Feta-Tarte

Rote Rüben, rote Bete, Rohnen:  Für das eigenwillig-erdige Wintergemüse habe ich eine Tarte nach einer Idee aus dem Blog Rock the Kitchen probiert – mit salzig-intensivem Feta als Kontrapart.

RohnentarteDafür ca. 500 Gramm Rohnen (ca. 3 Stück) waschen und ordentlich putzen, einzeln in Alufolie wickeln und im Backrohr bei 200 Grad 60 Minuten lang garen lassen.  Für die Weiterverarbeitung leicht auskühlen lassen. Eine Tarteform befetten und mit fertigem Blätterteig belegen. In eine Schüssel eine 150-Gramm-Packung Feta, 50 g griechisches Joghurt und zwei Eier vermischen, 3 oder mehr Frühlingszwiebel und 3 gepresste Knoblauchzehen dazugeben. Rohnen in 1 cm große Würfel schneiden und daruntermischen. Mit Dill, Salz und Pfeffer würzen.  Bei 200 Grad eine halbe Stunde backen.

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Besucht: Harald Irka in der Saziani Stub’n

Für die Kleine Zeitung durfte ich Harald Irka, den Aufsteiger des Jahres im Gault Millau, besuchen. 3 Hauben mit 22 Jahren, nicht schlecht!

Kleine Zeitung, 26. 10. 2013

Hier gibt es die Geschichte zum Nachlesen. Und das mit dem Essen hol ich bald mal nach!
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/suedoststeiermark/straden/3449504/drei-hauben-ein-kapperl.story

Eingekauft: „Wunderlinge“ bei Rewe

Natürlich ist es in Wirklichkeit nicht mehr als eine nette Geste, wenn ein Konzern wie REWE (der dafür bekannt ist, den Freeganern und Mülltauchern den Zugang zu den weggeworfenen Lebensmitteln unmöglich zu machen) jetzt auch Obst und Gemüse anbietet, das nicht den Richtlinien entspricht und sonst entsorgt würde. Aber es ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

„Wunderlinge“ heißt das bei Billa, Adeg und Merkur. Verkauft werden unter dieser Marke bislang nur Erdäpfel, Karotten und Äpfel, die leichte Fehler aufweisen oder einfach nur zu klein sind. Normalerweise würden sie es nicht in den Supermarkt schaffen, sondern industriell weiterverwertet werden, an Tiere verfüttert oder gleich bei der Ernte am Feld liegengelassen werden.

Wundern muss man sich angesichts der „Wunderlinge“ tatsächlich: Es ist nämlich wirklich schwer, herauszufinden, warum die Erdäpfel nicht supermarkttauglich sein sollten. Für das Foto habe ich die 5 Stück herausgepickt, die überhaupt Fehler aufgewiesen haben – sonst: Einfach zu klein …

Wunderlinge

Gebacken: Ofengemüse mit Pesto

Simpel, schnell, köstlich: Das Ofengemüse mit Kürbis, Fenchel und Pilzen, mariniert mit Pesto frei nach diesem Rezept. Das Pesto haben wir allerdings auch noch selbst gemacht – Last-Minute-Erntezeit im Kräutergärtchen am Balkon!

Ofengemüse

So einfach ist das:

Für das Pesto einen Bund Genoveser Basilikum, eine Handvoll Pinienkerne, ca 10-20 Gramm geriebenen Parmesan, einen guten Schuss Ölivenöl, Salz und Pfeffer in der Küchenmaschine zerkleinern.

Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Einen Fenchel des Strunks entledigen, in 1 cm breite Stücke schneiden, kurz in heißem Wasser blanchieren. Einen halben Hokkaido samt Schale in ca. 1 cm breite Schnitzer schneiden. Eine kleine Packung (250 Gramm) Champignons putzen, halbieren. Alles auf ein Backblech verteilen. Das Pesto mit etwas mehr Öl und eventuell auch etwas Wasser strecken, so dass es sich gut auf dem Gemüse verteilen lässt. Ab ins Rohr, 20 Minuten Geduld haben. 🙂

Gebacken: Shepherd’s Pie mit Kohl

Der britische Klassiker Shepherd’s Pie in einer vegetarischen Variante: Während beim Original Faschiertes (Hackfleisch; üblicherweise Lamm) mit einer Haube aus Erdäpfelpüree (Kartoffel-) überbacken wird, ist es bei dieser Variante Kohl (Wirsing).

PiePsst: Für dieses Rezept aus der Datenbank von Essen & Trinken wird ein Fertiggericht verwendet, das eigentlich bei jeder Köchin/jedem Koch, die oder der etwas auf sich hält, tabu sein sollte: Instant-Erdäpfelpüree. Ich denke, angesichts des Aufwands hier durchaus vertretbar. Man könnte natürlich auch Reste von Erdäpfelpüree verwenden – wenn jemals welche übrig bleiben würden …

So geht’s:

Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

Einen halben Kohlkopf vierteln, Strunk entfernen, in 1 cm dicke Streifen schneiden. Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein schneiden. Beides in etwas Öl anbraten, Kohlstreifen dazufügen und anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Das ganze mit einem Becher Schlagobers (süße Sahne, 250 ml) und 100 ml Suppe aufgießen, mit etwas Zitronensaft und Zitronenschalen-Abrieb verfeinern. Ins Backrohr stellen, ca. 20 Minuten lang kochen lassen.

Inzwischen das Püree laut Verpackung zubereiten, mit Salz und Pfeffer plus Muskat würzen, 30 g Käse (am besten passt wohl gereifter Cheddar) darunter mischen.

Das Püree auf dem Kohlgemüse verteilen, mit Butterflöckchen versehen und noch einmal 20 Minuten backen, am besten im oberen Drittel, damit die „Haube“ leicht braun wird.

Gekocht: Kohlrabi mit Cornflakes-Bröseln

Gelobt seien die Brösel! Unbedingt gesund ist’s zwar nicht, aber mit ein paar Bröseln kann man das langweiligste Gemüse auf einfache Art aufpeppen. Umso besser, wenn es sich um eh schon köstlichen Kohlrabi handelt – und knusprig-süßliche Cornflakes-Brösel. Gefunden habe ich das Rezept auf Essen & Trinken.de.

Kohlrabi

Für zwei Portionen einen Kohlrabi halbieren, in 1 cm dicke Stücke schneiden und in etwas Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, mit ca. 50 ml Wasser aufgießen und 8-10 Minuten dünsten lassen.

Für die Brösel ein Ei hart kochen. 30 Gramm Cornflakes (möglichst ungesüßt) mit der Hand grob zerbröseln, 4 EL Semmelbrösel darunter mischen. Mit 40 g Butter in der Pfanne anbraten. Das Ei in kleine Stücke schneiden, Schnittlauch kleinschneiden und darunter mischen. Mit den Bröseln vermischen. Auf dem fertig gedünsteten Kohlrabi anrichten.

Dazu schmecken u. a. Nürnberger Bratwürste hervorragend.

Gekocht: Kohl auf römische Art

Es mag ungewöhnlich anmuten, ist aber sooo köstlich. Das Rezept habe ich aus dem Buch „Die Ruck-Zuck-Gemüseküche“, es soll sogar aus der Renaissance stammen und ist jedenfalls sehr schnell und einfach zubereitet und schmeckt – schon erwähnt? – hervorragend.

Kohl auf römische Art

Für vier Beilagen- oder zwei ganze Portionen einen kleinen Kohlkopf (=Wirsing) halbieren, den Strunk entfernen und den Kohl in Streifen schneiden. Das ganze dann in 1/2 Liter Suppe (je nach Geschmack) kochen.  Abgießen (Tipp: Suppe auffangen!) und etwas abtropfen lassen.

Inzwischen 150 Gramm Speckwürfel anbraten, dann den Kohl dazugeben und ganz leicht anbraten. Mit 100 Gramm frisch geriebenem Parmesan bestreuen und mit 1-3 TL Zimt bestäuben.

Gebacken: Karottenkuchen

Lieblings-Gemüseversteck, die zweite (nach dem Zucchinikuchen): Diese  saftig-flaumig-süße Köstlichkeit stammt aus dem Backbuch von Leila Lindholm – „Backen mit Leila“ und ist laut Autorin „die beste Version, die ich kenne“. 

Karottenkuchen

Noch dazu ist er ganz einfach zuzubereiten:

Backrohr auf 150 Grad vorheizen.

Der Teig: 3 Eier und 240 Gramm Zucker zu einer schaumigen Masse schlagen. 180 g Weizenmehl, 3 TL Backpulver, 1 Prise Salz und Gewürze (ich habe 5 TL „Chai Küsschen“ von Sonnentor genommen, Leila verwendet 1 TL Vanillezucker, 1,5 TL Zimt, 1 TL Kardamompulver und 0,5 TL Ingwerpulver) gut vermengen. 150 ml Sonnenblumenöl und 270 g geriebene Karotten dazugeben.

Backen: Form einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Ca. 55 Minuten bei 150 Grad in der Mitte des Backrohrs backen. Fertig ist er, wenn nichts mehr an der Gabel hängen bleibt, wenn man hineinsticht.

Glasur: 100 g Doppelfrischkäse, 150 g Puderzucker (Leila nimmt 240!), 60 weiche Butter, 1 TL Vanillezucker, abgeriebene Schale einer Zitrone (Leila nimmt eine Limette, aber die bekommt man ja kaum unbehandelt) vermischen. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Gebacken: Karfiol-Nudelauflauf mit Knusperkruste

Eine tolle Möglichkeit, Reste vom Schwarzbrot aufzubrauchen ist die Brotkruste, die diesen Auflauf aus dem Buch „Jamies 30-Minuten-Menüs“ von Jamie Oliver krönt.

Karfiol-Nudelauflauf

 

Los geht’s – und zwar so:

Backrohr auf 220 Grad vorheizen.

Einen Kopf Karfiol (Blumenkohl) zerkleinern und gemeinsam mit 250 Gramm Nudeln (Jamie nimmt Makkaroni, ich nahm Penne) in viel Salzwasser bissfest garen. Währenddessen eine große Auflaufform mit 8 dünnen Scheiben Bauchspeck (Jamie nimmt Pancetta) auslegen, ca. 4 bis 5 Scheiben altes Brot in kleine Stücke schneiden und darauflegen und das Ganze ins Backrohr stellen.

Während der Speck wunderbar zu duften beginnt und schön knusprig wird, die Sauce anrichten: Einen Becher Sauerrahm (Jamie nimmt Creme Fraiche) mit 125 Gramm geriebenem Käse (am besten reifen Cheddar), einer zepressten Knoblauchzehe und Salz und Pfeffer verrühren.

Inzwischen die Nudeln und den Karfiol abseihen, den Speck und das Brot aus dem Backrohr nehmen. Letztere werden gemeinsam mit Kräutern (Jamie nimmt hier Rosmarin, ich nahm Petersilie) und einem Löffel Olivenöl in der Küchenmaschine zerkleinern und vermengen.

In die frei gewordene und jetzt gut ausgefettete Auflaufform das Gemüse und die Nudeln geben, mit der Sauce übergießen – eventuell noch mit ein paar Löffeln Wasser strecken, mit der Krustenmasse bedecken und für 8 Minuten ins Backrohr. Yum!

Gekocht: Grünes Gemüsecurry

Es grünt so grün, dachte ich mir neulich beim Blick ins stets gut gefüllte Gemüsefach meines Kühlschranks …

 

Grünes Gemüse

Grünes Gemüse

Was machen aus all diesem vor Chlorophyll nur so strotzenden Köstlichkeiten – also: Endlich wieder einmal Zeit für grünes Thai-Curry!

Dafür erstmal das Gemüse zerschnipseln, ich habe eine Handvoll Buschbohnen, drei Selleriestangen, zwei grüne Paprika, einen Zucchino, einen halben Knollensellerie und eine halbe Stange Lauch verwendet. Dann eine Packung grüne Currypaste (ca. 40 Gramm) mit drei Löffeln aus einer Dose Kokosmilch in einer Pfanne gut verrühren und anrösten, bis sich Bläschen bilden und die Aromen beginnen, sich zu entfalten.  Dazu noch zwei Stangen Zitronengras und etwas Thai-Ingwer (gibt es in manchen Supermärkten gemeinsam als Tom-Yang-Gung-Packung) im Mörser zerstoßen und dazugeben. Dann kommt nach und nach das Gemüse, je nach Gardauer.

Das Gemüse kommt dazu ...

Das Gemüse kommt dazu …

Ablöschen mit der restlichen Kokosmilch und etwas Wasser und köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Abschmecken mit Fischsauce, dem Saft einer Limette sowie Salz und Pfeffer, wer es sehr scharf mag, gibt noch etwas Chili dazu – aber Achtung, die Paste hat es auch schon ordentlich in sich, vielleicht besser mal probieren vor dem Nachwürzen! 😉  Zum Schluss noch mit viiiel Thai-Basilikum bestreuen.

Dazu Reis servieren, am besten Jasminreis.

ขอให้เจริญอาหาร!

(PS: Ganz Schlaue haben es bestimmt bemerkt, dass sich da noch ein paar orange Farbtupfer in Karottenform unter die grünen Gemüsesorten gemischt haben.)

Thai Curry

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