Gekocht: Rotkraut-Mango-Salat

Rotkraut geht nicht nur in den klassischen Varianten mit Apfel oder Preiselbeeren zu Gansl, Wild & Co – auch als asiatischer Salat macht sich das Kraut mit der hübschen Farbe sehr gut …

Rotkohl Mango Salat

Dafür die äußeren Blätter und den Strunk eines halben Rotkraut-Kopfs entfernen und das Kraut in sehr feine Streifen schneiden oder hobeln. Kurz blanchieren und abschrecken. In eine Schüssel geben, mit 3 TL Salz und 1 TL Rohrzucker bestreuen, kräftig durchkneten (Achtung, färbt stark!) und ausdrücken. Mit 3-5 EL Zitronensaft beträufeln, ziehen lassen.

In eine zweite Schüssel drei Knoblauchzehen pressen, 3 cm frischen Ingwer sehr fein schneiden, frischen Koriander (falls nicht vorhanden Korianderpaste) hacken, beides in die Schüssel geben. 1 reife Mango schälen, in Würfel schneiden, darunter mischen. 4 EL Sesamöl und 4 EL Fischsauce dazugeben, gut durchmischen. Mit dem Rotkraut vermengen, bei Bedarf nachwürzen.

Dazu passen z. B. Chili-Scampi oder Satayspieße.

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Besucht: Grünzeug, Graz

Salat, Suppe, Süßes: Die drei großen „S“ bei Grünzeug, einem neuen Geschäft in der Grazer Heinrichstraße. Grünzeug versteht sich als Salatbar und der bildet auch die Basis des Angebots: 9 verschiedene gibt es, alle 100% bio, dazu einen 10. als Monatsspecial. Für noch mehr Abwechslung sorgen acht Dressings und drei verschiedene selbst gebackene Brote.

Das Menü machen jeden Tag eine Suppe und ein Dessert komplett. Und wer noch denkt, dass jeden Mittwoch Substraltag ist, hat falsch gedacht: Da ist veganer Tag.

Grünzeug

Alles in allem eigentlich ein super Konzept, dazu kommt noch, dass bei den Verpackungsmaterialien größten Wert auf Umweltfreundlichkeit gelegt wird. Ein Lieferservice („Salatschleuder“) ist ebenso in Planung – per Fahrrad, versteht sich.

So gut das alles klingt: Ein bisschen Luft nach oben gibt es noch … Die Einrichtung mit den Paletten ist eh nett und passt auch genau zum Konzept – nur sieht man das momentan echt überall. Im Geschmackstest hat die ausprobierte Suppe – vegane Kokos-Curry – nicht ganz überzeugt, auch der vegane Milchreis war eher so lala, aber es ist halt veganer Milchreis. Aber von den Kinderkrankheiten einmal abgesehen: Sehr nettes, unkompliziertes und sympathisches Takeaway-Lokal, noch dazu bio, gesund und umweltfreundlich!

Grünzeug Salatbar
Heinrichstraße 21
Mo-Fr: 10.00-20.00 Sa: 11.00-18.00
http://www.gruenzeug-graz.at
http://www.facebook.com/Gruenzeuggraz

Gekocht: Zitronen-Pastinaken

Die angenehme Süße der Pastinake verträgt sich toll mit der Säure von Zitrone, das macht die Pastinaken mit Zitronenbutter zu einer tollen Beilage, etwa zu Kurzgebratenem – oder sogar zu einem veganen Hauptgericht, wie hier zu cremiger Thymian-Polenta.

pastinake

Für 2 Beilagen-Portionen 500 g Pastinaken schälen und in schmale Streifen schneiden. Die Zesten einer halben Zitrone schälen.

Das Gemüse in 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl mit 1/2 TL Rohrzucker bei mittlerer Hitze 5 Minuten lang anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Zitronenschale und 5 EL Wasser dazugeben, zugedeckt 15 Minuten garen, bis die Pastinaken weich sind. Mit Zitronensaft beträufeln, ev. nachsalzen.

Selbstgemacht: Ingwer-Limo

Genaugenommen ist es weder Ginger Beer noch Ginger Ale, genauso gut schmeckt es aber auf jeden Fall: Ein „Easy Peasy Ginger Beer“-Rezept hat Jamie Oliver auf seiner Seite, das ratzfatz zubereitet ist. Und praktischerweise eine tolle Grundlage für Cocktails bietet …

Ginger Ale

Für einen Krug Ingwer-Limonade

… ca. 140 Gramm Ingwerwurzel schälen und mit 5-6 Esslöffeln Rohrzucker und der Schale von zwei Bio-Zitronen in den Food Processor werfen und klein häckseln lassen.

Mit dem Saft der beiden Zitronen aufgießen und kurz ziehen lassen, mit Mineralwasser oder Soda auffüllen und 10 Minuten ziehen lassen.

Eventuell mit Minzezweigen dekorieren.

Ins Glas durch ein Sieb gießen.

Drinks:
Gilligan’s Revenge: Ein Highball-Glas mit Eis auffüllen, 40 ml Wodka hineingießen. Mit Ginger Ale auffüllen, einen Schuss Grenadine einrühren.

Dickie Ward: Ein Highball-Glas mit Eis auffüllen, 40 ml Scotch hineingießen. Mit Ginger Ale auffüllen, einen Spritzer  Angostura oder andereren Bitter dazugeben, umrühren. Mit Zitronenschale garnieren.

Gekocht: Szegediner Bolo

Zwei Gerichte zu kreuzen ist eigentlich eine ganz reizvolle Idee – vor allem natürlich, wenn es irgendwie Sinn macht. Wie schon beim Frühlingsrollen-Strudel. Nun bin ich auf ein Rezept aus Essen & Trinken gestoßen, das zwei geniale Klassiker vereint: Szegediner Gulasch und Spaghetti Bolognese. Macht: Szegediner Bolo.

Szegediner Bolo

Für 3-4 Portionen 250 Gramm gemischtes Faschiertes (Hackfleisch) in etwas Öl anbraten, 1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen (fein gewürfelt) dazugeben und braten, mit Tomatenmark, Paprikapulver (scharf) und etwas Kümmel (der Verdauung zuliebe) würzen.

Dann ca. 350 Gramm Sauerkraut dazugeben, mit 300 ml Rindsuppe aufgießen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und zugedeckt eine halbe Stunde köcheln lassen.

Währenddessen 200 Gramm Nudeln (Makkaroni oder ähnliches) kochen, eventuell etwas Nudelwasser in die Sauce geben, falls nach dem Kochen zu wenig Flüssigkeit übrig ist. Die fertigen Nudeln unter die Sauce mischen.

Servieren mit einem großzügigen Klacks Sauerrahm.

Gebacken: Schoko-Nuss-Kuchen

Sollte ich irgendwann platzen, ist Leila Lindholm bzw. ihr Buch Backen mit Leila schuld. Köstliche Kalorienbomben sind das. Meine selbstgebackene Geburtstagstorte: saftiger Schokoladen-Nuss-Kuchen – statt Mehl besteht der Teig „nur“ aus Nüssen, Schoko und Eiern. Und zur Krönung gibt’s noch eine Creme aus Erdnussbutter, Doppelrahmfrischkäse, Kakao und Kaffee obendrauf. Soul Food für die Weiter-Pulli-Zeit! 🙂

Schokonusskuchen

Ergibt eine Springform von ca. 24 cm Durchmesser:

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Von insgesamt 300 Gramm Zartbitterkuvertüre 200 Gramm schmelzen, mit 300 Gramm gemahlenen Haselnüssen, einen von insgesamt 5 EL Kakaopulver, 200 Gramm weicher Butter und 80 Gramm Zucker cremig rühren.

Sechs Eier trennen, Dotter in die Masse rühren, Eiklar sehr steif schlagen. Die Masse unter den Eischnee heben.

Springform einfetten, mit Semmelbröseln bestreuen, Masse einfüllen. Die restlichen 100 Gramm Schokolade grob hacken und in die Teigmasse drücken. 30-35 Minuten backen.

Für die Creme 50 Gramm Erdnussbutter, 150 Gramm Puderzucker, 4 EL Kakaopulver, 100 Gramm Frischkäse (Doppelrahmstufe) cremig rühren, 1 TL frischen, heißen Kaffee einrühren.

Der Kuchen ist fertig, wenn bei einer Garprobe kein Teig hafen bleibt. Mit der Creme bestreichen, mit gehackten Nüssen (Walnuss, Haselnuss) bestreuen.

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