Spargel mit Eierkren

Spargelzeit! Hier mit köstlichem Eierkren als Sauce. Das Rezept stammt aus der ORF-Sendung Frisch gekocht, gedacht war es hier eigentlich als Beilage zu einer traditionellen Kärntner Osterjause – mit Reindling und Beinschinken, hmmm!

Mit Spargel harmoniert der Eierkren aber auch hervorragend.

spargelEierkren

Für zwei Portionen ein Ei hart kochen. Inzwischen Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden und  einen kleinen Haufen Kren reißen. Mit einem halben Becher Sauerrahm, 1 TL Senf, 1 TL Öl, 1 TL Weißweinessig, Kräutersalz und Pfeffer vermischen. Das Ei klein schneiden und abkühlen lassen, ebenfalls untermischen. Fertig!

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Gekocht: Spalterbsen-Falafel

Spinat kann am Gründonnerstag jeder essen. Bei uns gab es Spalterbsen in Form von frittierten Bällchen – also grüne Falafel (auch wenn sie hier auf dem Handyfoto leider gelb ausschauen). Das Rezept stammt von youtas auf chefkoch.de, verändert habe ich nur Kleinigkeiten.

erbsenbällchenFür 12 Bällchen 250 g Spalterbsen über Nacht (mind. 12 Stunden) in Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Erbsen pürieren, eine fein geschnittene Zwiebel, 1 EL Olivenöl, 1 EL Koriander (gemahlen), 1 EL Kreuzkümmel (gemahlen), Petersilie, Salz und Pfeffer untermischen. Kleine Bällchen formen.

In heißem Öl frittieren, bis sie leicht braun und knusprig werden.

Servieren mit griechischem Joghurt mit Minze und Knoblauch.

erbsenbällchen

Aufgeblättert: Das vegetarische Studentenkochbuch

Interessanterweise ist so ziemlich das einzige Kochbuch, das mich aus der Studenten-WG in die schöne Neubauwohnung begleitet hat und das immer noch in Verwendung ist, ein eigentlich unscheinbares Studentenkochbuch (!), das komplett ohne Bilder auskommt. Und mittlerweile vergriffen ist.

Das vegetarische StudentenkochbuchDas Buch stammt aus Großbritannien, was den Hang zum indischen Einschlag erklärt, die Rezepte richten sich klar an Studenten, sind leicht nachzukochen und mit günstigen Zutaten. Mit den Gerichten überzeugt man aber auch Gäste, die das Mensaessen schon lange hinter sich gelassen haben.

Die Kapitel: „Fabelhaftes Frühstück“, „Suppen & Salate“, „gut & günstig“, „Viva Italia“, „Orient Express“, „Kochen für Freunde“, „Süße Leckereien“, „Kuchen & Co“, „Cocktails“ und „Muntermacher“. Das einzige Manko ist wie erwähnt, es gibt keine Fotos. Heißt: ich muss noch mehr nachkochen und hier einstellen. 🙂

 

Drei Rezepte haben es aus dem Buch in den Blog geschafft …

Penne mit Wodka

Penne mit Wodka

Spinattarte

Spinattarte

und

Linsenbolognese (siehe vorheriger Post)

Gobbetti mit Linsen-Bolo

Schmeckt das jetzt eigentlich mit Fleisch besser? Gar nicht so leicht zu beantworten, meinten wir nach diesem veganen Abendessen (ok, den Parmesan drüber haben wir uns nicht verkniffen). Eine Bolognesesauce mit braunen Linsen statt Faschiertem, die garantiert auch Fleischtiger überzeugt. Sie stammt aus dem Vegetarischen Studenten-Kochbuch (die süßigkeiten des lebens Verlag).

linsenbolo

Für vier Portionen 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe mit 2 kleinen Karotten (alles fein gewürfelt) in Olivenöl goldbraun mit 2 EL Tomatenpüree anbraten. 1 großen Zucchino und 50 g Champignons, beides geputzt und gewürfelt hinzufügen, 3 Minuten mitdünsten. 400 g Tomatenpulpo, 150 ml Gemüsesuppe, 1 TL Majoran (getrocknet) dazugeben, aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt mind. 15 Minuten köcheln lassen, 1 Dose braune Linsen (abgetropft) dazugeben, vermischen und nachwürzen.

Dazu Nudeln (das im Bild sind Gobbetti)!

Darüber – natürlich nicht vegan, aber soo gut – Parmesan.

 

Achja, übrigens: Das war mein 100. Post!!
feiersmiley

Gekocht: Reislaibchen

Reis bleibt eigentlich fast jedes Mal übrig. Wenn der Rest aufgegessen ist, schmeckt er aber viel zu fade, um ihn einfach so wegzunaschen. Doch wegwerfen? Geht auch nicht. Auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit stieß ich auf diese Gemüse-Reis-Bratlinge auf Chefkoch de. Reislaibchen

Die Zubereitung ist so einfach , dafür braucht es eigentlich gar kein Rezept. Ich hatte ca. zwei kleine Portionen Reis übrig. Diese habe ich mit einer Mischung aus einer kleinen, fein geschnittenen Karotte und einer halben, ebenfalls ganz klein geschnittenen, Stange Lauch,  ca. 5 EL Mehl, einem Ei und etwas Petersilie vermischt, mit Salz und Pfeffer kräftig gewürzt und zu Laibchen geformt. Das ganze braucht dann nur noch in etwas Öl auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Eine Sauce – etwa Kräuterdip – ist dazu nicht schlecht, Salat natürlich ohnehin nicht.

Besucht: Kulinarischer Stadtspaziergang Graz

Schlendern und Schlemmen: Die kulinarischen Stadtspaziergänge der Genusshauptstadt Graz sind seit einigen Jahren ziemlich beliebt. Heute haben wir den Sonntags-Rundgang ausprobiert – und das ganze nicht bereut.

Kulinarischer Stadtspaziergang

Vom Treffpunkt Graz Tourismus in der Herrengasse gingen wir direkt ins Eckstein am Mehlplatz und fingen schon mit dem ersten Gang plus ersten Glas Wein an: Ein Rindercarpaccio mit Krauthäuptel, Käferbohnenpesto, Asmonte und Paprika, dazu ein Glas Grauburgunder vom Weingut Georgiberg.

Zum Aperitif, einem Glas Schilchersekt, ging es danach zum Stainzerbauer. Als Häppchen wurde eine Rolle Hirschbirnenschinken und ein Strudelteigkörbchen mit Käferbohnen-Bärlauch-Aufstrich und Kren.

Dann führte uns der Guide auf den Schloßberg: Im Schloßbergrestaurant gab es den Hauptgang, einen Ramsauer Saibling mit Bärlauch-Ravioli, Zuckerschoten, Karotten, Spargel und Romanesco. Dazu Sauvignon Blanc.

Mit dem Schloßberglift fuhren wir wieder hinunter ins Sacher, das sein Restaurant am Sonntag extra für den Rundgang geöffnet hatte. Hier wurde die Nachspeise aufgetischt: Erdbeercharlotte mit Pfefferminz-Schokoeis, dazu Kaffee nach Wahl. Der einzige der vier Gänge, bei dem nicht unbedingt regionale Produkte herauszuschmecken waren.

Das ganze dauerte mehr als drei Stunden, zwischen und an den Stationen wurden uns einige Häppchen Stadtgeschichte mit Kulinarik-Bezug serviert. Auch wenn uns der Preis mit 59 Euro anfangs teuer vorkam, war er es überhaupt nicht – vor allem bei dieser Qualität der Gänge, immerhin waren drei der vier Restaurants Haubenlokale.

In abgeändeter Form (inkl. Marktbesuch!) finden die Rundgänge auch samstags statt, jeden Freitag Abend werden Bierrundgänge angeboten. Weitere Infos bei Graztourismus.

Gebacken: Polenta-Auflauf mit roten Zwiebeln

Da letztens der Flammkuchen mit roten Zwiebeln so gut geschmeckt hat, hier nochmals ein ähnliches Rezept. Diesmal aber nicht mit Fertigflammkuchenteig als Unterlage – nein: Knallgelbe Polenta wird diesmal als Unterbau verwendet.

Das Foto steht jedenfalls in keinerlei Relation zum Geschmack: Hier war definitiv nur ein schnelles Handyfoto drin, eine hungrige Familie saß am Küchentisch!

Zwiebel-Polenta-Aufl

Rote ZwiebelAller Anfang ist hart: Vor allem am Anfang eines Zwiebelauflaufs: 700g rote Zwiebeln (bei mir waren das 6 Stück) müssen in Scheiben geschnitten werden. Diese werden mit 3 Knoblauchzehen (fein gewürfelt) dann mit etwas Öl angebraten und  10 Minuten weich gegart. Vor Ende dieser 10 Minuten 3 Zweige Rosmarin und 1/2 Bund Salbei dazugeben. In der Pfanne abkühlen lassen.

Währenddessen das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

600 ml Milch mit 600 ml Wasser, viel Salz und etwas Muskat aufkochen, 250 g Polenta vorsichtig mit dem Schneebesen einrühren. Hitze reduzieren, 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren. 20 g geriebenen Parmesan einrühren. Auf das Backblech gießen und erkalten und fest werden lassen. Mit einer Mischung aus 3 EL Sauerrahm, viel schwarzem Pfeffer und Salz bestreichen, mit 100 von 200 g Gruyere-Käse bestreuen. Darauf kommen die Zwiebel und die zweite Hälfte des Käses. Wer mag, legt noch Sardellenfilets darauf – passt hervorragend!

Backzeit: 15-20 Minuten.

Gekocht: Apfel-Kren-Suppe

Nach der Sellerie-Apfel-Suppe noch einmal eine winterlich-fruchtige Suppe: Diesmal trifft Apfel auf Kren (Meerrettich). Seinen Ursprung hat das Rezept von der Seite der Marke „Steirerkren“, ich habe es leicht abgewandelt (und auf den geräucherten Karpfen als Einlage verzichtet – obwohl der bestimmt großartig dazu schmeckt!).

apfelkrensuppe

Für vier Teller Suppe eine kleine Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl anbraten, einen kleinen Erdapfel (geschält und klein gewürfelt) dazugeben, dann noch drei kleine Äpfel (ebenso geschält und fein gewürfelt; am besten säuerliche Sorten verwenden!) in den Topf geben. Mit 100 ml Weißwein und 500 ml Gemüsesuppe aufgießen, 15 Minuten köcheln lassen. Inzwischen 100 g Kren reiben, in die Suppe geben, weitere 10 Minuten kochen lassen. Pürieren, 400 ml Schlagobers und 2 EL Sauerrahm dazugeben, noch einmal aufkochen, je nach Geschmack pürieren.

Geshakt: Bonne Chance

Normalerweise ist es immer der Klassiker „Old Fashioned“, doch gerade ist kein Whisky im Haus. Auf der Suche nach einer Highball-Alternative bin ich auf den „Bonne Chance“ gestoßen …

bonnechance

So geht’s:

Je 2 cl Cognac, Cointreau und Zitronensaft mit einem Dash Angostura Bitter und Eiswürfeln in den Shaker geben, kräftig schütteln.

In ein Longdrinkglas auf weitere Eiswürfel absehen, je nach Geschmack mit eiskaltem Sodawasser auffüllen, kurz umrühren und sofort mit Trinkhalm servieren.

(Wie am Foto ersichtlich, fehlt der Trinkhalm und ich habe es in einem Old Fashioned-Glas serviert – wo ich die schon herausgeräumt hatte … )

Gekauft: Pizzaburger

Aufruhr in der Medienwelt: Mirjam Marits von der Presse sinniert über die Zielgruppe „tiefkühlproduktaffiner Nichtentscheidungsträger“ und Produktdesigner, die sich „mit immer absurderen Kreationen“ übertreffen, Severin Corti vom Standard über das Potenzial der neuen Kreation für mehr Crossover-Fastfood – „auch der Pastasciutta-Hotdog (dem Ingeniör ist nix zu schwör!) harrt schon viel zu lange seiner Snackwerdung“. Die Satireseite Die Tagespresse berichtet, dass die „Staatsanwaltschaft gegen Dr. Oetker wegen Anschlags auf den guten Geschmack ermittelt“.

Dr. Oetker bewirbt seine Innovation, den Pizzaburger, mit einem Spot, der Gourmets wahrscheinlich die Haare zu Berge stehen lässt – und freilich genau damit kokettiert. „Für alle, für die Salat nur Tischdeko ist. Für alle, die keinen Appetit haben, sondern Hunger. Für alle, für die Messer und Gabel nur Kinderkram sind“, heißt es da. Letztere können in einem Pacman-Game sogar die Flucht vor dem „Besteckmonster“ üben.

PizzaburgerUnd was ist nun dran, an dieser angeblichen TK-Fertiggerichtrevolution? Schlecht schmeckt er nicht, das muss man schon sagen – wie übrigens die meisten Tiefkühlpizzen der Marke. Praktisch ist er auch – und das ist aber auch schon ein bisschen das Problem: Den Burger isst man nämlich weg wie nix. Und übersieht dabei wahrscheinlich schnell, dass der schon eine volle Mahlzeit ist. Ein Salamiburger (siehe Bild) deckt mit rund 500 Kalorien schon ein Viertel des Energiebedarfs einer Frau.

Wer’s ausprobieren mag: Der Burger ist in den drei Geschmacksrichtungen Salami, Diavolo (Salami und Pepperoni) und Speciale (Schinken, Champignons, Edamer und Cheddar) erhältlich und kostet rund 2,80 Euro im Handel – ist also ungefähr gleich teuer wie eine Pizza.

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