Choucroute au poisson

Non, la choucroute aux poissons n’est pas un ornithorynque.
?!??! Sauerkraut mit Fisch ist kein Schnabeltier??!!?

Vielleicht kann mir das jemand bezeiten erklären, was auf der Seite mit diesem Rezept eigentlich gemeint ist. Wahrscheinlich bezieht es sich auf die Tatsache, dass die Fisch-Sauerkraut-Kombi eine ist, auf die man nicht so schnell kommen würde. Sauerkraut isst man mit Geselchtem, Speck … und im Elsass mit Fisch. Noch dazu mit möglichst mehreren Fischsorten, die man kombiniert.

sauerkrautfisch

Für vier Portionen eine große Zwiebel in etwas Butter anschwitzen, ein halbes Kilo Sauerkraut (gut abwaschen und noch besser ausdrücken!) dazugeben, bei geschlossenem Deckel kurz andünsten. Mit einem Glas trockenem Weißwein (zB Riesling) ablöschen.  Mit 250 ml Suppe (am besten Fischfond), Wacholderbeeren, Kümmel und Lorbeerblatt eine Stunde zugedeckt köcheln lassen.

Inzwischen die 240 g gemischten Fisch (zB Lachs, Heilbutt und Garnelen) in mundgerechte Stücke schneiden und kurz vor Garende mit dem Kraut mitdämpfen lassen. Kurz vor dem Servieren noch einen schönen Klacks Creme Fraiche unter das Kraut rühren.

Mit Erdäpfelschnee anrichten.

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Quesadillas mit Frühlingszwiebeln

Hier mal ein schnelles Partysnack-Rezept. Schnell geht es freilich nur, wenn man ein Convenience Produkt verwendet, nämlich fertige Tortillas. Ich habe allerdings noch nie jemanden getroffen, der seine selbst macht. Also:

Quesadilla

Für acht Stück (je eine Viertel Tortilla) einen Bund Frühlingszwiebeln klein schneiden (bis zum hellen Grün). Einen halben Becher Sauerrahm mit Salz und Cayennepfeffer vermischen, auf zwei von vier Tortillas schmieren. Die Zwiebeln darauf verteilen, Gouda darüber reiben. Mit den zwei Tortillas abdecken. Die Tortillas mit ganz wenig Fett in einer Pfanne auf beiden Seiten je 2, 3 Minuten anrösten. Je in vier Teile schneiden, fertig!

Der Salat im Bild: Paradeis-Koriander-Salat.

Paradeissalat mit Koriander

Es muss nicht immer Basilikum sein: Tomatensalat schmeckt zum Beispiel auch mit Minze gut – oder auch mit Koriander! Das folgende Rezept stammt von Sarah Wiener.

paradeiskoriander

Für eine kleine Schüssel voll 500 g Paradeiser (Tomaten) würfeln, mit einer kleinen Zwiebel, fein geschnitten, und einem halben Bund Koriander vermengen. Dressing: Olivenöl mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Glasnudelsalat mit Tofu

Das Rezept hier ist eine vegetarische Abwandlung des Nudelsalats „Bali“ aus „Für jeden Tag“. Im Original wird faschiertes Fleisch (Hackfleisch) verwendet, was bestimmt großartig schmeckt, ich habe Tofu verwendet.

glasnudelsalat

Für eine große Schüssel eine halbe Packung (etwa 100 g) Glasnudeln mit heißem Wasser übergießen, bis sie weich sind. Abgießen, in einer Schüssel abkühlen lassen.

Eine Packung Räuchertofu mit Sojasauce und Knoblauch marinieren.

Für die Marinade 2 EL Sojasauce, 2 EL neutrales Öl, 2-3 EL süße Chilisauce, den Saft einer halben Limette und 20 g Ingwer (fein gehackt) verrühren, mit den Nudeln vermischen und ziehen lassen.

Währenddessen eine Gurke, 4 Karotten und 2 Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit den Nudeln vermischen.

Den Tofu kurz anbraten. Mit den Nudeln vermischen.

Je eine Handvoll Koriander und geröstete Erdnüsse, klein geschnitten, beim Servieren über den Salat geben.

Bandnudeln mit Kohlrabi und Knoblauchparadeisern

Dagobert E-BookKennt ihr Dagobert? Seit 1970 treibt der „gute Geist“ in der Kleinen Zeitung täglich sein Unwesen – und serviert jeden Tag eine Kochidee. Dagoberts Rezepte sind beliebt – sie wurden schon als Kochbuch (auch als E-Book) veröffentlicht, zwischenzeitlich hatte Dagobert sogar seine „eigene“ Online-TV-Sendung. Die Rezepte findet man praktischerweise auch auf der Homepage der Kleinen Zeitung. Nur sein Aussehen hat er im Laufe der Zeit verändert (siehe Bild unten links).

 

Dagobert KochbuchVon Dagobert jedenfalls stammt das nachfolgende Rezept: Kohlrabi wiedereinmal, jawohl! Diesmal gibt er einer sahnigen Nudelsauce eine ganz besondere Note. Und für mehr (auch optischen) Pep kommen mit Knoblauch karamellisierte Kirschparadeiser (aka Cherry Tomaten) obendrauf.

 

Kohlrabinudeln

Für zwei Personen 150 Gramm Kirschparadeiser halbieren, eine Knoblauchzehe grob in Stücke hacken und mit ganz wenig Öl in einer Pfanne anbraten. Paradeiser hineingeben, mit Zucker bestäuben und leicht karamellisieren lassen, 10 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, bis sie weich sind. Warm halten.

200-250 Gramm Bandnudeln in Salzwasser kochen.

Einen Kohlrabi und zwei Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Schalotten anschwitzen, Kohlrabi dazugeben, kurz anrösten. Mit Salz, Pfeffer und 1 TL Senf würzen und mit etwas Wein ablöschen. Die Flüssigkeit einkochen lassen, dann nochmals mit bodenbedeckt Gemüsesuppe (oder einfach Wasser) aufgießen und den Kohlrabi bisssfest dünsten. 100 ml Schlagobers dazugeben, leicht einkochen lassen. Abschmecken mit Salz, (viel) Pfeffer, Zitronensaft, 2-3 TL Creme Fraiche, Petersilie.

Die Nudeln mit der Sauce und den Paradeisern anrichten.

Lachsspieße mit Gremolata und Chili-Tagliatelle

Das hier ist eigentlich ein Grillrezept von Norge, in Ermangelung eines Grills haben wir es zum Pastarezept umfunktioniert. Jedenfalls ist die Kombination großartig – der Lachs, die Petersilien-Zitronen-Knoblauchmischung, die Chilinudeln …

lachsspiesse

Gremolata ist eine Kräuter-Würzmischung der lombardischen Küche, man könnte es auch ein Pesto ohne Käse nennen. Dafür einen Bund Petersilie kleinhacken und gut mit den Zesten einer Zitrone und einer gepressten Knoblauchzehe vermischen.

Für die Nudeln Tagliatelle (100 bis 150 Gramm pro Person) kochen, danach in Butter mit reichlich Chilisalz und dem Saft der Zitrone schwenken.

Für die Lachsspieße (2 Personen) 250 Gramm Wildlachsfilets waschen und in große Würfel schneiden, mit etwas neutralem Öl, Salz und Pfeffer würzen, in der Pfanne anbraten.

Alles gemeinsam anrichten.

Erdbeer-Gurken-Salat

Dass sich Erdbeeren auch mit saurem Essig gut verstehen, kennt man von Erdbeeren mit Balsamico. Gängig ist auch ein Salat mit Spargel und Parmesan. Aber auch mit Gurken vertragen sich die Beeren bestens. Wie in diesem Salat hier.

Erdbeer-Gurken-Salat

Eine Feldgurke schälen und würfeln, einen kleinen Becher Erdbeeren waschen, putzen und würfeln. Eine Handvoll Basilikum fein schneiden.  Einen halben Kopf Salat waschen, in Stücke reißen und schleudern.

Für das Dressing 4 EL Nussöl mit 2 EL weißem Balsamico und 2 EL Honig, Salz und Pfeffer vermischen.

Karotten-Koriander-Salat

In diesem simplen und doch raffinierten Salat nach einem Rezept von Jamie Oliver wird die Karotte zum Star. Endlich einmal. Koriander muss man halt mögen, er ist jedenfalls ein genialer Partner für das knackige Wurzelgemüse.

Karottensalat

Für vier bis sechs Portionen sechs Karotten schälen und grob raspeln. Mit einer Handvoll Koriander, fein geschnitten, in einer Schüssel vermischen.

Für das Dressing die Schale einer unbehandelten Orange abreiben und sie auspressen. Eine Zitrone auspressen. 4 TL geröstete Sesamsamen mörsern und in den Saft geben. Mit etwa doppelt so viel Olivenöl auffüllen, mit Salz und Pfeffer auffüllen. Sofort servieren.

 

Das, was hier noch auf dem Teller zu sehen ist, sind übrigens Spinat-Ricotta-Küchlein, die noch ein bisschen Tüftelei brauchen.

 

 

10: Ideen mit altem Brot (Teil 2: Weißbrot)

Nach der Liste mit Schwarzbrot hier noch eine Liste mit Ideen, wie man altbackenes Brot weiterverwerten kann, diesmal mit Weißbrot … Prinzipiell kann man fast alles, was man aus dunklem Brot machen kann, auch aus weißem machen – Salat, Aufläufe, Toast, Croutons … Deshalb in dieser Liste einige speziellere Vorschläge.

Und weil man soooo viel machen kann, hier gleich zwei Listen für pikante und für süße Gerichte.

Erst die Pikanten:

  1. Panzanella oder Fattoush – der italienische Brotsalat schmeckt dermaßen gut, dass man das Brot dafür gerne alt werden lässt. Hier ein Rezept aus diesem Blog. Selbiges gilt auch für die levantische Variante. Dafür bitte hier entlang!
  2. Bruschette – Brotscheiben mit etwas Öl beträufeln und im Backrohr kross backen, mit einer Mischung aus gewürfelten Paradeisern und Zwiebeln, Basilikum, Salz unf Pfeffer bestreichen
  3. Semmelknödel! Hier ein ganz klassisches Wiener Rezept von Plachutta.
  4. Paniermehl. Dafür einfach alte Semmeln fein reiben.
  5. Fotzelschnitten. Die Schweizer lieben diese pikanten Armen Ritter. Hier ein Rezept mit Zucchinigemüse.
  6. Faschierte Laibchen/Frikadellen. Mit Faschiertem/Hackfleisch, faschiertem Fisch, Bohnen ….
  7. Gazpacho. In der kalten spanischen Suppe sorgt altes Brot für die richtige Konsistenz. Hier ein Rezept von Jamie Oliver.
  8. Migas. Ein deftiges, spanisches Pfannengericht aus Brotstücken und Chorizo. Hier ein Rezept.
  9. Pesto aus Brotbröseln, Petersilie und Ziegenkäse. Aus dem Blog River Cottage.
  10. Ribollita. Dicke Suppe aus Gemüse und Brotscheiben. Hier ein Rezept vom Guardian.

 

Dann die Süßen:

  1. Arme Ritter, French Toast, Pofesen. Alles das gleiche: mit Ei panierter alter Toast.
  2. Scheiterhaufen – ein österreichisch-böhmischer Klassiker. Hier eine steirische Variante mit Kipferln.
  3. Ofenschlupfer – die deutsche Variante des Scheiterhaufens. Hier gibts eine ganze Menge Varianten.
  4. Strata – die US-Variante des Scheiterhaufens. Hier ein Rezept mit Äpfeln und Karamell.
  5. Torta di Pane – Tessiner Brotkuchen (hier ein Rezept)
  6. Brotpudding – wie New Orleans Style Bread Pudding (hier ein Rezept) oder Schoko-Brotpudding (hier ein Rezept)
  7. Pietras – mexikanische „Steine“ aus altem Brot (hier ein Rezept)
  8. Charlotte – das klassische Dessert wird heute meist mit Biskotten zubereitet, früher aber mit altem Brot. Hier ein Rezept mit Striezel (Hefezopf).
  9. Panzanella mit Früchten (hier ein Rezept)
  10. Topping für Eis, Frozen Yoghurt, Cremes …: mit braunem Zucker, Kakao, Zimt … Bröseln zubereiten

 

 

10: Ideen mit altem Brot (Teil 1: Schwarzbrot)

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Der oft zitierte Einleitungssatz zum Beschreibungstext des Films „We feed the world“. Mittlerweile gibt es einige Geschäfte, die etwa Brot vom Vortag günstiger verkaufen – wie Martin Auer in Graz (die Einnahmen kommen hier einem guten Zweck zugute) oder Second Bäck in Berlin, das sich auf Bio-Brot spezialisiert hat. Das Gros des alten Brots wird zwar nicht in den Haushalten oder bei den Bäckern weggeworfen, sondern in den Supermärkten. Aber trotzdem: Wer das trocken gewordene Brot zuhause weiterverwertet, leistet auch einen wertvollen Beitrag. Und kann sich außerdem aus einem reichhaltigen Angebot an Rezepten bedienen. Hier habe ich ein paar davon zusammengetragen.

  1. Croutons aus Schwarzbrot, aromatisiert zB mit Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln … (Rezept)
  2. Brotchips – altes Sauerteigbrot in dünne Scheiben geschnitten und kross gebacken (Rezept)
  3. Schwarzbrot-Gemüsesalat – eine Variante des italienischen Klassikers Panzanella von Alexander Herrmann (Rezept)
  4. Brotsuppe – da gibt es hunderttausende Rezepte (hier eines mit Speck und Karotten)
  5. Schwarzbrottoast – Einfach mit Käse, Gemüse, Schinken … überbacken (Rezept)
  6. Brotbrösel, zB für einen Auflauf (Rezept aus diesem Blog: Karfiol-Nudelauflauf mit Knusperkruspe)
  7. Brotauflauf (hier ein pikantes Rezept, geht aber auch süß)
  8. Brotknödel (hier ein Rezept mit Pilzgulasch)
  9. Brotlaibchen – Faschierte Laibchen ohne Faschiertes (hier ein Rezept aus der Schweiz)
  10. als Bindemittel für Soßen verwenden

 

Weiter geht es mit Teil 2 – Weißbrot mit 10 Ideen für pikante und 10 süße Gerichte.

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