Risotto vom Muskatkürbis mit Kernöl

Eigentlich habe ich ja keine Kernöl-DNA in mir – meine Familie stammt aus allen möglichen anderen Bundesländern, aber nicht aus der Steiermark. Als ich noch daheim wohnte, wurde der Salat lieber mit feinstem Balsamico oder klassischer Vinaigrette abgemacht und der in schwarzer Marinade nur so schwimmende Chinakohl, den es machmal bei der Oma einer Schulfreundin gab, hat nicht unbedingt die Liebe zum Kernöl bei mir entfacht. Es hat also ein bisschen länger gedauert – und ehrlich gesagt war meine Initialzündung auch kein Salat, sondern der süße Neoklassiker: Vanilleeis mit Kernöl.

In diesem Gericht geht’s aber jetzt um den Kürbis, den Ursprung der Kürbiskerns. Oder umgekehrt, das ist ja ein Henne-Ei-Problem.

kuerbisrisottoFür zwei Portionen

erst einmal das Kürbispüree zubereiten: Man braucht dafür ca. 500 g Muskatkürbis, den man in Alufolie eingewickelt bei 200 °C eine knappe Stunde im Backrohr schmoren lässt. Wenn er weich ist, ist er fertig. Wenn nicht alles weich ist, auch kein Problem, ein paar ganze Stücke machen sich im Risotto ja auch gut. Den weichen Kürbis mit dem Pürierstab zu Püree verarbeiten.

Daneben wird Risotto gekocht, für alle, die das schon ein paar Mal gemacht haben, nichts Neues: Eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen würfeln, in Butter(schmalz) anbraten, eine Tasse Risottoreis zugeben und anschwitzen lassen, mit 1 Glas Weißwein ablöschen. Nach und nach mit je einem Schöpfer voll von 1/2 l Gemüsesuppe (die sollte am besten schon warm sein, also falls ihr keine fertige habt, einfach Wasser im Wasserkocher aufkochen und Gemüsebrühe einrühren) aufgießen, einrühren, warten bis die Masse wieder austrocknet und so weiter und so fort. Nach ca. 15 Minuten kann der Kürbis dazu. Noch 5 Minuten weiterköcheln lassen, etwas Butter und ca. 50 g Parmesan (gerieben) dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Garnieren mit (optional) gehackten Kürbiskernen und/oder Petersilie und (unbedingt!) etwas Kernöl.

Dazu unbedingt einen Endiviensalat mit Kernöl-Knoblauch-Dressing dazu essen. Passt perfekt. Wer mag, auch gerne Chinakohl – nur lasst ihn bitte nicht ersaufen wie T.s Oma!

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