Durchgekostet: Sri Lanka

Ui. Schon gute eineinhalb Monate seit meinem letzten Post. Die Hälfte davon waren wir aber unterwegs: im wundervollen Sri Lanka. Da haben wir uns ordentlich durchgekostet, wenn auch vielleicht nicht ganz so scharf – wir haben fast ausschließlich in den Hotels gegessen.

Das allerwichtigste Gericht  ist natürlich Rice & Curry, das bekommt man wirklich überall serviert. Üblicherweise sucht man ein Curry seiner Wahl aus – und bekommt dann einen Teller Reis und mindestens drei Schüsselchen mit dem gewünschten Curry plus einem weiteren und ein Dal (mildes Linsencurry), dazu Papadam (die köstlichen frittierten Fladen aus Linsenmehl) und vielleicht auch noch Pol Sambol (ein köstlicher Mix aus fein geraspelter Kokosnuss, roten Zwiebeln, Tomaten, Chili, Limette und Gewürzen).

Rice & Curry, Forest Rock Garden Resort, Sri Lanka

Rice & Curry, Wathsala Inn, Sri Lanka

Rice & Curry, Wathsala Inn, Sri Lanka

Gegessen wird übrigens mit den Händen – ganz ehrlich haben wir’s nicht einmal probiert. Das Essen sah einfach zu köstlich aus, um sich da lang mit ungeschickten Versuchen, es mit den Fingern in den Mund zu befördern, aufzuhalten.

Wenn ihr einmal nach Sri Lanka fahrt, solltet ihr unbedingt folgendes kosten:

Roti. Ein eher trockener Fladen aus Mehl und Kokosraspeln, den man zum Frühstück oder so als Snack ist. Am besten im Sambol.

Hoppers. Die sind uns täglich am Frühstücksbuffet begegnet: Meistens als String Hoppers, das sind Fladen aus spaghettiartigen Nudeln, die man mit Curry isst. Normale Hoppers gibt es auch, die haben wir allerdings nie bekommen. Die ganz dünnen Pfannkuchen werden in einer hochwandigen Pfanne zubereitet. In der „Luxusvariante“ mit einem hineingeschlagenen Ei sind es „Egg Hoppers“. Sehr köstlich!

Egg Hopper

Egg Hopper

Curd & Treacle. Der srilankesische Klassiker zum Dessert: Curd, ein dicker Wasserbüffeljoghurt – eher Frischkäse -, den man klassischerweise mit Palmhonig (Treacle) isst. Eine andere typische Süßungsvariante ist mit Jaggery, dunkelbraunem Palmzucker.

Was die Früchte angeht: die kleinen Bananen, die Mangos, Ananas, Papaya und Wassermelone bekommt man in den Hotels ständig angeboten. Seltener bekommt man als Touri auch die Früchte, die weniger gängig sind: zum Beispiel der Wood Apple, eine seltsame Frucht, die außen holzig und hart ist, dafür innen wie verfault aussieht. Ihr Saft sieht aus wie bereits schon einmal gegessen und schlecht verdaut. Aber bitte trotzem kosten – schmeckt zumindest wesentlich besser als die Optik verspricht! Nicht kosten konnten wir die Mangustanen, Rambutan (eine Lychee-Art) und die roten Bananen (Ratu Kessel), dafür aber den Saft der überall erhältlichen Königskokosnüsse (Thambili), die vor dem Kunden am Stand geöffnet werden.

Auch beim Gemüse gibt es interessante Dinge zu entdecken: Okras (Ladyfingers), Schlangengurken, Süßkartoffeln, ganz andere, aber toll ausschauende Melanzani/Auberginen oder, recht gewöhnungsbedürftig: die Bittergurke.

Bittergurke

Bittergurke

 

Hier noch ein paar Eindrücke vom Markt:

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Ein Kommentar zu “Durchgekostet: Sri Lanka

  1. Pingback: Kerala-Gemüsecurry mit Papadams, Nelkenreis und Minzjoghurt | viel fraß

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