Curry mit roten Linsen und Mangold

Hier ein schnelles, fruchtiges Curry mit Mangold, das man natürlich auch mit Spinat zubereiten kann. Das Foto ist leider etwas unscharf, das habe ich in meinem Hunger nicht bemerkt, sorry! Aber ich glaube, man kann erahnen, wie es aussehen sollte.

Linsen-Mangold-CurryFür zwei bis drei Portionen: Eine Zwiebel schälen und würfeln, drei große Karotten ebenso schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in etwas Kokosfett (oder halt neutralem Öl) in einem mittelgroßen Topf anbraten, Karotten dazugeben, weiters ein daumengroßes Stück Ingwer, in feine Stücke geschnitten. Zwei Minuten braten. (Optional noch mit Chilis nachschärfen).

Mit zwei TL Currypulver (am besten passt eine fruchtige Mischung) bestreuen, 200g rote Linsen in den Topf dazugeben und umrühren. Das ganze mit 500 ml Gemüsesuppe aufgießen. 20 Minuten kochen lassen, bis die Linsen fast weich sind.

Nun kommt noch der Mangold (200-300g) dazu: Während die Linsen garen, gut waschen, abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Zu den Linsen geben und mitgaren, bis er zusammenfällt. Mit Currypulver und Salz abschmecken.

Mit (Soja-)Joghurt mit einem großen Spritzer Limettensaft servieren (bei Biolimetten unbedingt auch ein bisschen Schale hineinreiben!). Dazu: Naanbrot und/oder Reis.

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Gnocchi machen mit Sophia Loren

Zum Geburtstag gab’s letztens ein wundervolles Geschenk: Sophia Lorens Kochbuch „In Cucina con Amore“ – ein Buch aus den 70er Jahren, das anlässlich des 80. Geburtstag der Diva wieder aufgelegt wurde. Ich bin begeistert: über die hübsche Aufmachung, die teils kuriosen Fotos, die tollen Rezepte und das viele Herz, das sie in das Buch hineingelegt hat. Mehr darüber bestimmt bald!

Zunächst aber zum ersten der Rezepte, das ich ausprobiert habe: Ein ganz simples Gnocchi-Rezept. Ich hatte nämlich ein Kilo mehliger Erdäpfel aus dem Garten meiner Mama zuhause – im Supermarkt bekommt man die mittlerweile ja gar nicht mehr. Dieser Schatz hatte sich also ein besonderes Rezept verdient!

Gnocchi selbst zu machen ist ein bisschen aufwändig, weil sie halt aus Erdäpfelteig bestehen und man die Erdäpfel dafür erst kochen muss. Aber es ist überhaupt nicht schwer, macht Spaß und zahlt sich – nicht nur deshalb – aus: Sie schmecken um Längen besser als die gekauften.

Gnocchi

Wie man im Bild deutlich sehen kann, habe ich natürlich extra darauf geachtet, den Gnocchi einen patscherten, handgemachten Look zu verleihen 😉

Nach der Kartoffelpresse Für 4-6 Portionen verwendet Sophia Loren 1 kg mehlige Kartoffeln, die werden gekocht, geschält und durch die Kartoffelpresse gedrückt.

Das mittlerweile abgekühlte Pürree verarbeitet man dann mit 200 g Mehl und (nicht unbedingt notwendig) einem Ei zu einem homogenen Teig.

Aus diesem werden dann 1 cm dicke Würste gerollt, die man dann in 2-3 cm breite Scheiben schneidet, die man zu kleinen Knödelchen (Gnocchi) formt.

Loren drückt sie dann mit dem Daumen ein, man kann sie aber auch mit der Gabel eindrücken. Das ist jedenfalls nicht nur für die Optik gut, sondern sorgt auch dafür, dass die Gnocchi regelmäßig gar werden.

gnocchi (1)Dann sollten die Gnocchi ein bisschen ruhen – in der Zwischenzeit kann man sich zB um die Sauce kümmern.

Das Kochen dauert dann nur noch kurz: Vor dem Servieren wirft man sie in leicht gesalzenes Wasser und nimmt sie, wenn sie an die Oberfläche steigen, mit dem Schaumlöffel heraus.

Ich habe sie mit einer Resteverwertungs-Sauce aus übrig gebliebenem Frühstücksspeck, Kirschtomaten und Schlagobers serviert. Loren nimmt „einige Schöpflöffel einer guten Fleischsauce“. Aber hier ist natürlich alles möglich. Parmesan nicht vergessen!

 

Rohnen-Kokos-Curry-Suppe

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, hat vielleicht schon mitbekommen, dass der Gemüsekistenlieferant meine Kreativität mit regelmäßigen Lieferungen von Rohnen (Rote Rüben bzw. Rote Bete) auf Trab hält.

Umso größer war die Freude, als ich im aktuellen Frisch gekocht-Magazin ein sehr ansprechend ausschauendes Rezept für Rohnensuppe mit Kokosmilch und Curry fand. Als sättigende Einlage fungiert hier ganz einfach Reis, für ein bisserl mehr Pep sorgen darübergestreute gehackte Erdnüsse. Hab ich natürlich gleich ausprobiert!

Rohnen-Kokos-Suppe

Für 4-6 sättigende Teller: 750 g Rohnen (müssen nicht gekocht sein, aber wenn geht’s schneller) schälen und würfeln. 1 Zwiebel und 3 Knoblauchzehen ebenfalls. Gut 5 cm Ingwer auch von der Schale befreien und in kleine Stücke hacken. Ein wenig von einem neutralen Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, dann den Ingwer dazugeben. Rohnen dazugeben und etwas mitdünsten, mit 3 TL Currypulver würzen. Mit 750 ml Suppe aufgießen, das Gemüse darin weich kochen (wenn die Rohnen noch roh waren, dauert das ca. 30 Minuten, sonst gehts recht rasch).

Inzwischen in einem separaten Topf eine kleine Tasse Reis nach Packungsanleitung kochen.

Die Suppe pürieren, eine Dose (400 ml) Kokosmilch dazugeben und nochmals aufkochen lassen. Dann mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und ein wenig Currypulver abschmecken.

In Suppentellern mit dem Reis anrichten, mit gehackten Erdnüssen und Kräutern (am besten Koriander) garnieren, mit etwas Currypulver bestreuen.

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