Gnocchi machen mit Sophia Loren

Zum Geburtstag gab’s letztens ein wundervolles Geschenk: Sophia Lorens Kochbuch „In Cucina con Amore“ – ein Buch aus den 70er Jahren, das anlässlich des 80. Geburtstag der Diva wieder aufgelegt wurde. Ich bin begeistert: über die hübsche Aufmachung, die teils kuriosen Fotos, die tollen Rezepte und das viele Herz, das sie in das Buch hineingelegt hat. Mehr darüber bestimmt bald!

Zunächst aber zum ersten der Rezepte, das ich ausprobiert habe: Ein ganz simples Gnocchi-Rezept. Ich hatte nämlich ein Kilo mehliger Erdäpfel aus dem Garten meiner Mama zuhause – im Supermarkt bekommt man die mittlerweile ja gar nicht mehr. Dieser Schatz hatte sich also ein besonderes Rezept verdient!

Gnocchi selbst zu machen ist ein bisschen aufwändig, weil sie halt aus Erdäpfelteig bestehen und man die Erdäpfel dafür erst kochen muss. Aber es ist überhaupt nicht schwer, macht Spaß und zahlt sich – nicht nur deshalb – aus: Sie schmecken um Längen besser als die gekauften.

Gnocchi

Wie man im Bild deutlich sehen kann, habe ich natürlich extra darauf geachtet, den Gnocchi einen patscherten, handgemachten Look zu verleihen 😉

Nach der Kartoffelpresse Für 4-6 Portionen verwendet Sophia Loren 1 kg mehlige Kartoffeln, die werden gekocht, geschält und durch die Kartoffelpresse gedrückt.

Das mittlerweile abgekühlte Pürree verarbeitet man dann mit 200 g Mehl und (nicht unbedingt notwendig) einem Ei zu einem homogenen Teig.

Aus diesem werden dann 1 cm dicke Würste gerollt, die man dann in 2-3 cm breite Scheiben schneidet, die man zu kleinen Knödelchen (Gnocchi) formt.

Loren drückt sie dann mit dem Daumen ein, man kann sie aber auch mit der Gabel eindrücken. Das ist jedenfalls nicht nur für die Optik gut, sondern sorgt auch dafür, dass die Gnocchi regelmäßig gar werden.

gnocchi (1)Dann sollten die Gnocchi ein bisschen ruhen – in der Zwischenzeit kann man sich zB um die Sauce kümmern.

Das Kochen dauert dann nur noch kurz: Vor dem Servieren wirft man sie in leicht gesalzenes Wasser und nimmt sie, wenn sie an die Oberfläche steigen, mit dem Schaumlöffel heraus.

Ich habe sie mit einer Resteverwertungs-Sauce aus übrig gebliebenem Frühstücksspeck, Kirschtomaten und Schlagobers serviert. Loren nimmt „einige Schöpflöffel einer guten Fleischsauce“. Aber hier ist natürlich alles möglich. Parmesan nicht vergessen!

 

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