Huhn mit Karfiol und Kurkuma

Fasten kommt von „fast“, oder? Fast die ganze Fastenzeit über haben der Liebste und ich uns ein wenig kasteit: Kein Weizenmehl, keinen Alkohol, keinen Zucker, ausschließlich Biofleisch und Fisch, der nicht aus Aquakultur kommt. Da fällt schon fast alles weg, wenn man ein Rezeptheft durchblättert. Hier folgt eines von zwei erlaubten Rezepten aus der letzten Ausgabe von „Frisch gekocht“.

Huhn mit Karfiol

Für vier Portionen:

Die Vorbereitung: 400 g Hühnerfilet abspülen, abtropfen und in feine Streifen schneiden. 1 kleinen Karfiol putzen, die Röschen vom Strunk schneiden, Strunk in feine Scheiben schneiden. Ein gut daumendickes Stück Ingwer,  1-2 Schalotten und 1 Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden. 1 Bioorange heiß waschen und abtrocknen, Schale abreiben, auspressen.

Den Karfiol in etwas Öl ca. 4 Minuten lang anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseitestellen.

Pfanne auswischen, das Fleisch bei starker Hitze goldbraun anbraten, würzen, beiseitestellen.

Im Bratrückstand Ingwer, Schalotten und Knoblauch kurz glasig braten, mit 1 EL Kurkuma bestreuen, kurz weiterrösten. Orangensaft und 1 Dose Kokosmilch (300 ml) darübergirßen, aufkochen lassen. Karfiol und Fleisch dazugeben, nochmals erhitzen und abschmecken.

Mit Orangenschale, gehackten Macadamianüssen und ev. Minze bestreuen.

Advertisements

Suppe vom schwarzen Rettich

Schwarzer Winter-Rettich ist bis jetzt nicht mein absolutes Lieblingsgemüse – im Gegensatz zu Radieschen natürlich, oder Bierrettich oder Daikon. Aber man muss nur wissen, wie: Und in dieser Suppe hier, das Rezept stammt von der Seite der deutschen Supermarktkette „Edeka“, hat er mich tatsächlich endlich einmal überzeugt. Und zwar nicht nur, weil die Suppe durch den Schmelzkäse schön mollig ist, sondern auch wegen der Einlage: Frittierte Rettichstreifen.

Rettichsuppe

Für vier Teller Suppe eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe, 400 g Erdäpfel (Kartoffeln) und 1 schwarzen Winterrettich schälen (dabei ca. 1/6 beiseite legen) und grob würfeln. In etwas Öl zuerst die Zwiebel mit dem Knoblauch kurz anschwitzen, dann das Gemüse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einem Schuss Noilly Prat (alternativ Weißwein) ablöschen. Wenn der Alkohl verdampft ist, mit 700 ml Gemüsesuppe übergießen und ca. 20 Minuten kochen lassen.

Inzwischen den restlichen Rettich in feine Streifen schneiden und in Öl frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, ein wenig salzen.

Wenn das Gemüse weich gekocht ist, die Suppe pürieren. 150 g Schmelzkäse einrühren und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Mit den Rettichstreifen und Schnittlauchröllchen servieren.

 

Rotes Weißkraut-Curry

Weißkraut einmal anders, und zwar asiatisch: Ein scharfes Curry aus Weißkraut und Erdäpfeln mit Ingwer, Chili und roter Thai-Currypaste – gefunden auf eatsmarter.de

Weißkrautcurry

Für vier Portionen mit der Mise en Place anfangen: Zwei Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und ein dickes Stück Ingwer schälen und fein würfeln. Ein halbes Kilo Erdäpfel schälen und in grobe Stücke schneiden. Von einem kleinen Kopf Weißkraut (Weißkohl) den Strunk und die äußeren Blätter entfernen, Kraut in feine Streifen schneiden.

Zuerst Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in etwas Öl anbraten, dann 2 EL rote Currypaste daruntermischen und mit anbraten. Als nächstes kommen Weißkraut und Erdäpfel dazu. Mit der Zwiebelmischung und einer Dose geschälten Paradeisern (Tomaten) vermengen, mit einem Viertelliter Gemüsesuppe übergießen und 20 Minuten zugedeckt kochen lassen, bis die Erdäpfel durch und das Kraut weich ist.

Mit gehackten Erdnüssen und Petersilie servieren.

Klassischer Waldorfsalat

Schon oft gegessen, noch nie selbst gemacht: Der klassische Waldorfsalat ist etwas, das ich schon immer einmal selbst ausprobieren wollte. Ist ja eigentlich auch keine Hexerei.

Die Variante mit Knollensellerie und Walnüssen, wie wir sie kennen, ist übrigens nicht das Originalrezept von 1896. Hier verwendete man Staudensellerie und keine Nüsse.

Waldorfsalat

Für sechs Portionen eine halbe Sellerieknolle schälen. Kurz in sprudelndem Wasser überkochen, dann grob reiben. Einen säuerlichen Apfel ebenso schälen und grob reiben. Alles in einer Schüssel gut vermischen.

Eine gute Handvoll Walnüsse grob hacken.

4 EL Mayonnaise mit 4 EL Joghurt verrühren, mit dem Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing unter die Sellerie-Apfelmischung rühren, mit den Nüssen bestreuen.

Grüner Smoothie mit Spinat

Was sich an Büchern derzeit gut verkauft? Romane mit überlangem Titel, Alpenkrimis, 50-Shades-of-Grey-Verschnitte – und Grüne Smoothies. Das sagte ein anonymer Buchhändler gerade der Süddeutschen Zeitung. Damit sind die Regale in den Buchhandlungen derzeit voll.

Obwohl man für einen grünen Smoothie ja eigentlich echt kein Rezept braucht – allerhöchstens …

… die Faustregel

  • 1/3 grünes Blattgemüse
  • 1/3 Obst
  • 1/3 Flüssigkeit / stilles Wasser

Dennoch ist eine Anregung natürlich ja immer fein, wie hier gerade aus dem Merkur-Friends-Magazin.

Grüner Smoothie Grüner Smoothie

 

 

 

 

 

 

 

 

Für 2 Gläser:

  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1/4 Ananas
  • 2 Bananen
  • 2 Kiwis
  • 2 El Kokosmilch
  • 1 Limette
  • etwas Wasser

Wie’s geht ist vermutlich logisch: Spinat waschen, Obst schälen und grob in Stücke schneiden, Limette auspressen. Alles zusammen in den Blender, fertig.

Wichtig: Das ganze nicht als Drink verstehen, sondern als Zwischenmahlzeit – und laaaaangsam genießen!

Kalte Gurkensuppe mit Avocado

Eine erfrischende kalte Suppe um zu ignorieren, dass der Frühling nicht so schnell macht, wie wir uns das wohl wünschen würden. Das Rezept stammt aus dem Merkur-Friends-Magazin, aus einer Detox-Strecke.

Wird bestimmt bald wieder gekocht – wenn es dann wirklich schön warm ist. Nachdem die Suppe nicht gekocht werden muss, geht die Zubereitung auch superschnell.

Gurkensuppe

Für zwei Teller: Eine Gurke schälen und grob schneiden, 1 Zweig Dill fein hacken, 1 Limette auspressen. Alles mit einem kleinen Becher (Soja-)Joghurt und ca. 700 ml Wasser in den Blender werfen und pürieren. Mit weißem Pfeffer und Salz abschmecken. 1 Avocado würfeln, Suppe mit den Würfeln als Einlage anrichten. Eventuell mit gezupften Dillblättern und/oder ein paar Chiliflocken servieren.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.