Die New York Times Guacamole – mit ERBSEN!

Ich muss sagen, ich finde es ja irgendwie beruhigend, dass wir noch andere Probleme haben. Nach #thedress war wohl der  Guacamole-Vorschlag der New York Times, der ERBSEN !!! in den mexikanischen Avocadomantsch mischt, das große Much Ado About Nothing im Internet. Das Rezept von NYT-Food-Autorin Melissa Clark, in dem sie die Hülsenfrüchte eh schon als „radical move“ bezeichnete, hat sogar Obama und seinen Gegenkandidaten Jeb Bush auf den Plan gerufen – und hier waren sie sich ausnahmsweise einig – in Guacamole haben Erbsen nix zu suchen.

Nun ja, die ganze Aufregung hat mich natürlich neugierig gemacht – so musste ich das Rezept auch probieren. Optisch macht es ja durchaus etwas her. Aber erst das Rezept – ganz leicht vereinfacht von der NYT.

Guacamole NYT

Für eine kleine Schüssel: Für Testzwecke habe ich mich mit TK-Erbsen begnügt, man braucht davon etwa 1/2 Cup, das sind ca. 100-120 ml. Ich denke, da es ja nicht unbedingt erwünscht ist, den zarten Geschmack frischer Erbsen rauszuarbeiten, ist das völlig ausreichend und man kann sich die Arbeit sparen, frische Erbse auszunehmen. Im Originalrezept wird außerdem eine frische Jalapeno angebraten, um dann das weiche Fruchtfleisch auszuschaben – das wird sich wahrscheinlich lohnen – ich habe eine getrocknete Chilischote zerrieben. Auch gut.

Die Erbsen mit Chili (oder Jalapeno), zwei grob gehackten Schalotten, und 2 TL gehacktem Koriander sowie einer Prise Salz pürieren.

Drei reife Avocados sorgfältig zermantschen, mit der Erbenmasse, abgeriebener Schale und Saft einer Limette und noch etwas Salz gut vermischen. Mit Korianderblättern, Salzflocken und Tortillachips servieren. Wer seine Gäste ein bisserl schockieren will, garniert die Guacamole auch noch mit ein paar Erbsen.

Fazit: Schlecht ist es nicht! Die Erbsen fügen sich nahtlos ein, fallen kaum auf – wenn man es nicht weiß, zumindest -, und sorgen tatsächlich für eine tolle Farbe der Guacamole. Unbedingt brauchen tut man sie natürlich nicht, aber ich finde, den Versuch war das absolut wert! Toll geschmeckt hat sie allerdings dank des Korianders und der Limette.

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