Süßkartoffel-Limettencurry

Neulich sind wegen eines – hier unbedingt noch vorzustellenden – Gerichts Süßkartoffeln und wegen eines wohlbekannten Getränks (Caipi!!) Limetten übrig geblieben. Daraus habe ich dann ein schönes Curry gekocht, dass sich an einem Rezept aus dem Eintopf-Buch „Einer für alle“ von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner orientiert. Da nicht alle Zutaten zuhause vorrätig waren, habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt.

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Für zwei Teller Curry: 2 kleine rote Zwiebel und 2 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln, 1 von 4 Süßkartoffeln ebenfalls klein würfeln. Gemeinsam in etwas Öl andünsten, mit 1 TL Currypulver bestäuben. Mit 200 ml Milch* und 500 ml Gemüsefond aufgießen und fünf bis sieben Minuten köcheln lassen. Pürieren.

Abschmecken mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Chili, gemahlenen Koriandersamen und dem Saft plus dem Abrieb einer halben Limette. Dann die restlichen 3 Süßkartoffeln (geschält und grob gewürfelt) dazugeben und bissfest kochen lassen.

Ich habe kurz vor dem Servieren noch Cocktailtomaten dazugegeben und das Curry mit Koriander und Erdnüssen bestreut.

*Milch wie in der Originalversion durch Kokosmilch ersetzen macht das Gericht vegan, sonstige Änderungen  – plus Kochbanane, plus Karotten, mehr Limette … seht ihr sofort beim Klick auf das Rezept unter dem Link ganz oben!

 

 

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Zu Besuch bei Konstantin Filippou

Daaaaanke, M!

Zu meinem Geburtstag bin ich zum Essen eingeladen worden, und zwar nicht irgendwo, sondern beim Koch des Jahres, Konstantin Filippou! Der Grazer mit griechischen Wurzeln hat seit ein paar Jahren ein eigenes Lokal in Wien (Dominikanerbastei) und daneben eine Weinbar. Aktuell kratzt er an der Vier-Hauben-Marke und ist so gut wie andauernd ausgebucht.

Schon optisch ist das Lokal eines der angenehmsten Spitzenlokale, die wir je besucht haben: Es gibt keine Tischdecken, kein Schnickschnack, schlichte graue Wände und eine halb offene Küche, bei der wir durch die Fenster zuschauen können, wie eine ganze Schar Köche unter Hochdruck mit immensem Aufwand arbeitet. Auf der Karte gibt es zwei Menüs zur Auswahl, bestellt werden können entweder vier oder sechs Gänge. Auf keinen Fall verpassen hätten wir dazu die Weinbegleitung wollen – das Lokal ist auf Natural Wines spezialisiert, die Weine wurden uns ausführlich und charmant vom Personal erklärt.

Ein bisserl hart: Als Vorspeise zur Hauptspeise, meiner Taube, wird mir ein Zwischengang mit den Innereien des Vogerls gereicht. Taubenherz und Taubenleber. Wieder ein guter Schritt zum Ich-Esse-Wirklich-Alles-Status.

Sündigster Moment: Nach 6 Gängen und 2 Grüßen noch ein 30 Monate gereifter Comté als Käsegang. Er kommt gerieben über Birnen-Verjus-Haselnuss-Mus und schmeckt wie pures Glück. Wenn ich dafür einen 3000-Höhenmeter-Marsch bewältigen muss zum Abbauen, ok!

Fotos? Ja, sicher! Bitte hier entlang …

 

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