Essen in Kambodscha

Nach Thailand nun also Kambodscha. Das Land der Khmer – oder das, was nach den vielen Kriegen davon noch übrig ist, besuchen offenbar die meisten Touristen nur ganz kurz als Abstecher von Laos, Vietnam oder Thailand. Ein, zwei Tage in Angkor Wat, mehr widmen viele Besucher dem Land nicht. Dabei hat es aber einiges zu bieten, auch kulinarisch: Die kambodschanische Küche ist eine feine Mischung aus Einflüssen der umliegenden Länder und lange nicht so scharf wie in Thailand.

Allgegenwärtig sind etwa frische Frühlings- bzw. Sommerrollen, die statt Koriander meist den vietnamesischen Koriander beinhalteten.

Gegessen haben wir vor allem zwei Nationalgerichte: Fisch Amok – ein traditionelles Khmer-Fischcurry mit einer feinen, sämigen Sauce mit viel Zitronengras, serviert oft im Bananenblatt-Körbchen. Am öftesten zugelangt haben wir bei Beef Lok Lak, ein Rindfleischgericht, das aus Vietnam übernommen wurde. Dafür wird das Rindfleisch in dünne Streifen geschnitten und mit Pfeffer, Zucker und Limettensaft mariniert, scharf angebraten und in einer Sauce aus Fischsauce und Pfeffer geschwenkt. Dazu gibt es einen Pfeffer-Limetten-Dip, Und natürlich Reis, das ist in Südostasien natürlich die wichtigste Beilage (auch wenn man in den Touristenlokalen auch oft Pommes bekommt).

Apropos Pfeffer: Der wunderbare Pfeffer aus Kampot ist eine der wichtigsten Exportgüter aus Kambodscha und auch hierzulande erhältlich.

Probieren sollte man auch einmal Kralan, eine traditionelle Süßspeise, die es oft bei Straßenküchen gibt: Kralan ist Sticky Rice, der mit Zucker, Kokosfleisch und roten Bohnen im Bambusrohr auf offenem Feuer gegart wird.

 

 

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