Grünkohl-Risotto mit Speck und Birne

Die Kombi „Beer’n, Boh’n un Speck“ (Birne, Bohnen, Speck) ist in Norddeutschland ein Klassiker, weiter südwärts wird sie eigentlich kaum serviert – zu Unrecht. Statt Bohnen trifft in diesem Risotto das Obst-Fleisch-Duo auf Grünkohl. Und siehe da, auch das schmeckt eigentlich ziemlich gut!

gruenkohlrisotto

Für 2 Portionen: Eine Zwiebel abziehen und fein würfeln, 50 Gramm Speck ebenfalls würfeln, beides in etwas Öl anbraten. 2 Tassen Hühnersuppe vorbereiten. Eine Tasse Risottoreis dazugeben und glasig werden lassen. Mit etwas Suppe angießen und die Flüssigkeit einkochen lassen, wieder angießen und wiederholen.

Inzwischen 100 Gramm Grünkohl und eine halbe Birne in kleine Stücke schneiden, beides zum Reis geben. Weiter mit der Suppe aufgießen, einrühren und verkochen lassen, bis die Flüssigkeit aufgebraucht und der Reis gar ist.

Geriebenen Parmesan und etwas Butter einrühren und noch eine Minute lang ziehen lassen. Den Reis mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, auf Tellern anrichten. Eventuell kann man ihn noch mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen.

 

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Lauwarmer Kichererbsensalat

Hiermit habe ich glaub ich einen neuen Rekord aufgestellt – keine 40 Minuten betrug die Zeit zwischen der Erkenntnis, Hunger zu haben, dem Herausfinden, dass fast nix im Kühlschrank ist, dem Hurra-Moment mit der Erkenntnis, dass sich daraus doch etwas ziemlich Gutes zaubern lässt, dem „Kochen“ und diesem Blogpost. Mögen andere ganze Tage für ihre Einträge brauchen … 😉

Was ich also im Kühlschrank gefunden habe? Eine offene große Dose Kichererbsen von vorgestern, eine halbe rote Spitzpaprika von gestern, eine halb ausgequetschte Zitrone von vorvorgestern. Da so Dinge wie Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch soundso (fast!!) immer vorrätig sind und die Petersilie am Balkon schon fröhlich vor sich hinwuchert, hab ich die Inspiration aus dem Blog Katha-Kocht dankend angenommen und das Ganze dann ohne groß nachzuschauen, nachgekocht. Viel Rezept braucht es hier ja eh nicht.

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Lauwarmer Kichererbsensalat mit Paprika – für eine Person als leichtes Mittagessen oder für 2-3 als Tapas: 1/2 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und feinwürfelig schneiden, 1 halbe rote (Spitz-)Paprika waschen und grob schneiden. Zwiebel in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten, Knoblauch und Paprika dazugeben. Eine kleine Dose Kichererbsen öffnen, 1-2 Löffel des Wassers in die Pfanne geben, die Kichererbsen abseihen und ebenfalls in die Pfanne dazu geben, schön durchschwenken und warm werden lassen. Inzwischen etwa 1/2 Bund Petersilie hacken (wenn ihr mögt, könnt ihr die Stiele auch verwenden – dafür am besten schon mit den Zwiebeln in die Pfanne geben, damit sie weich werden) und eine halbe Zitrone auspressen. Kichererbsenmischung in eine Schüssel geben und ein wenig abkühlen lassen, dann Petersilie dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken, Zitronensaft löffelweise dazugeben und abschmecken, eventuell noch mit zusätzlichem Olivenöl abrunden. Fertig! Mahlzeit!

Eierlikörkuchen mit Nusskruste

Letztens war dieser Kuchen der Coverstar des „Frisch gekocht“-Magazins. Und nur ein paar Tage nach dem „Kauf“ des (Gratis-)Heftes landete er schon auf der Osterbrunch-Tafel meiner Familie. Das dürfte aber nicht die letzte Begegnung mit diesem tollen Kuchen gewesen sein (hoffentlich!) – innen ist er dank Eierlikör (der sich übrigens auch gut durch Buttermilch als alkoholfreie Variante ersetzen lässt) schön saftig, außen dank Nusskruste knusprig, die Zitronenglasur-Spritzer sorgen für ein die Süß-Säure als perfekte Ergänzung dazu.

eierlikör kuchen (1)

Für einen Kuchen zunächst zur Vorbereitung das Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze bzw. 160 Grad Umluft vorheizen. Eine Kuchenform (Springform, 26 cm Durchmesser, am besten mit Rohrboden) einfetten, mit Mehl ausstreuen.

3 EL Haselnusskerne und 100 g blanchierte Mandeln grob hacken. 300 g Dinkelmehl mit 100 g Speisestärke, 1 Packung Backpulver und 1/4 TL Salz vermischen.

250 g Butter (weich!) und 100 g Kristallzucker sehr schaumig schlagen. 150 g Marzipanrohmasse reiben und unter die Buttermasse rühren. 5 Eier einzeln unterrühren.

Mehl- und Buttermischung zusammenrühren, 200 ml Eierlikör (alternativ Buttermilch!) daruntermischen, zu einem glatten Teig verrühren.

In die Form füllen und glatt streichen. Nüsse obenauf verteilen.

Den Kuchen auf mittlerer Schiene 50 bis 60 Minuten backen (Backprobe: Stäbchen hineinstecken und wieder herausziehen, es darf kein Teig hängenbleiben). Eventuell mit Alufolie abdecken, damit die Nüsse nicht schwarz werden. Aus dem Rohr nehmen und 10 Minuten abkühlen. Dann aus der Form stürzen und weitere 30 Minuten, etwa auf einem Kuchengitter, auskühlen lassen.

Zuckerglasur aus 100 g Staubzucker und 2,5 EL Zitronensaft verrühren, strahlenförmig in Streifen auf den Kuchen gießen.

Lachsröllchen im Kräuter-Crêpesteig

Immerhin noch vor Pfingsten liefere ich zwei Rezepte vom letzten Osterbrunch nach.  Sind aber soundso nicht zwingend österliche Rezepte. Bevor morgen ein köstlicher Eierlikörkuchen mit Haselnüssen drankommt, hier die sensationellen und sensationell einfach zu machenden Lachsröllchen. Geht im Handumdrehen, ist leicht vorzubereiten und macht auch optisch etwas her!

lachsröllchen

Für etwa acht Personen als Vorspeise oder Fingerfood: Crêpesteig aus 150 g Mehl (Weizen, Dinkel …), 250 ml Milch, 2 Eiern, fein gehackter Petersilie und Schnittlauch und etwas Salz zubereiten, ca 15 Minuten stehen lassen.

Aus dem Teig in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl die Crêpes ausbacken, die Teigmenge sollte etwa acht bis zehn Stück ergeben. Auskühlen lassen.

Für die Füllung 200 g Topfen (Quark), 300 g Frischkäse und 2-5 TL Meerrettich (gerieben) vermengen, mit etwas Salz abschmecken. Falls die Masse zu fest ist, noch etwas Milch hinzufügen – flüssig sollte sie natürlich nicht werden!

Die Crêpes mit der Creme bestreichen, mit insgesamt ca. 400 g Räucherlachs belegen, eng aufrollen und in Frischhaltefolie einwickeln. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten kühl stellen, damit sie später gut halten.

 

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