Ein Abend im Steirereck

Unangefochten. Unerreicht. Seit Jahren ist das Steirereck im Wiener Stadtpark in allen Rankings und Gastroführern mit Respektabstand die Nummer eins in Kulinarik-Nummer eins Österreich, Heinz Reitbauer der beste Koch des Landes, Birgit Reitbauer die beste Gastgeberin. Daran ändert freilich auch nichts, dass man heuer knapp aus den Top 10 der weltweiten „50 best Restaurants“ vulgo San-Pellegrino-Liste herausgerutscht ist.

Heuer im Juni war es endlich auch für uns so weit – ein runder Geburtstag samt Gutschein hat den ersehnten Besuch erschwinglich gemacht. Und es war tatsächlich all das, was wir uns erhofft hatten, und noch viel mehr: Besonders. Köstlich. Interessant. Ungewöhnlich. Aufschlussreich. Angenehm. Großartig. Schlicht. Perfekt.

Hier passt wirklich alles, das beginnt schon beim Empfang, der sympathischen, persönlichen Betreuung, dem Design des Lokals und des Geschirrs. Der legendäre Brotsommelier (!), der mit dem Brotwagen herbei rollt und Zutaten und Backweise jedes einzelnen Laibs erklärt. Die liebe- und respektvolle Erklärung der Zutaten (oft in Vergessenheit Geratenes, teils im eigenen Garten kultiviert) ihrer Herkunft und Geschichte – dafür gibt es zu jedem Gang ein eigenes Kärtchen, das der Gast mitnehmen darf.

Und natürlich das Essen selbst – traditionelle österreichische Küche, kosmopolitisch weitergedacht. Besser ist kaum vorstellbar.

Hier ein paar Fotos des Frühsommermenüs, die dem Essen natürlich nicht annähernd gerecht werden.

 

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