Essen in Japan

Es war so etwas wie ein Lebenstraum: Nach Japan reisen. Dass es dann doch recht lang gedauert hat, lag an den vielen Dingen, die ich über das Land zu wissen glaubte – zu weit weg, zu kompliziert zu bereisen, zu teuer. Und auch vor dem Essen hatte ich großen Respekt. Nun, wie ich jetzt weiß, hätte ich ruhig schon früher nach Japan fahren sollen. Weit weg ist es nach wie vor, aber teuer eigentlich gar nicht so sehr. Und auch wenn das Tokyoter U-Bahn-Netz so aussieht, als hätte es ein Kleinkind gekritzelt, das gerade einen riesigen Buntstiftkasten bekommen hat, findet man sich eigentlich ganz gut zurecht.

Neben ganz vielen anderen Dingen war das Essen in Japan eine wahre Offenbarung – abgesehen von Italien vielleicht hatten wir noch nie in einem Land so durchwegs fantastisches Essen von so guter Qualität bekommen. Dazu noch gar nicht immer so teuer: Man könnte zwar Geld Ende nie für High-End-Sashimi ausgeben, wenn man will, man kann aber auch günstiges Fast Food bester Qualität bekommen. gochisou sama deshita!

Unter den Bildern findet ihr noch Tipps dafür, was man bei einem Japan-Besuch alles kosten sollte!

 

 

Was man in Japan unbedingt probieren sollte

  1. Sashimi. Den reinen rohen Fisch gibt es natürlich auch in Europa in fast jedem Sushi-Lokal. Aber die Qualität, die man in Japan da bekommt, ist unerreicht.
  2. Kaiseki. Die Krönung der japanischen Küche: Fine Dining in japanischer Tradition – so ein Menü sollte man sich unbedingt einmal im Leben leisten.
  3. Ramen. Die reichhaltige japanische Nudelsuppe ist mittlerweile zum weltweiten Hype geworden. Natürlich schmeckt sie in ihrer Heimat am besten. Ganz besonders, wenn man – wie oft in Schnellrestaurants üblich – beim Automaten bestellt und bezahlt.
  4. Shabu Shabu. Fondue-artiges Feuertopfgericht – dünn geschnittenes Rindfleisch, Gemüse, Pilze und Kräuter werden in kochendem Wasser geschwenkt und dann in Sauce (meist Ponzu und Sesam) getunkt.
  5. Sukiyaki. Ebenfalls ein Feuertopfgericht, hier werden die Zutaten aber in Sojasaucen-Suppe, die mit Zucker und Mirin gewürzt ist, gekocht.
  6. Soba und Udon. Buchweizennudeln und dicke Weizennudeln – gibt es meistens in einem Restaurant, kalt oder heiß, mit verschiedenen Saucen und Zutaten.
  7. Onigiri. Gefüllte Reisbällchen, zB mit Tunfisch oder Fleisch – das ist so etwas wie das japanische Sandwich, gibt es meist fertig verpackt als Jause in Supermärkten zu kaufen.
  8. Okonomiyaki. Eine Art japanischer Pfannkuchen mit verschiedensten Zutaten, der immer frisch am heißen Teppan zubereitet wird.
  9. Tempura. Feinster frittierter Fisch oder Gemüse – neben dem Kare (Curry) eines der wenigen aus dem Ausland importierten Gerichte, in diesem Fall stammt es von den Portugiesen.
  10. Tofu. Einfach, um zu erfahren, wie gut der eigentlich schmecken könnte. In Japan wird er oft als Frischkäse („Seidentofu“) serviert.
  11. Umeboshi. Achtung, gewöhnungsbedürftig. Die Salzpflaumen schmecken sehr sauer – sind aber angeblich wahnsinnig gesund. Die Japaner schwören darauf, dass der Verzehr von Umeboshi ein langes Leben garantiert. Und bekanntlich wird kein Volk älter als die Japaner!
  12. Natto. Das ist noch mehr gewöhnungsbedürftig: Mit einem speziellen Bakterium fermentierte Sojabohnen, die eine schlotzige Konstistenz und einen einprägsamen Geruch bekommen. Auch Natto ist sehr gesund.
  13. Mochi. Kleine Kügelchen aus Klebreis, die zu den Wagashi, japanische Süßigkeiten, gezählt werden. Werden traditionell zur Teezeremonie gereicht.
  14. Sake. Der typische japanische Reiswein – von der Herstellungsweise ist er allerdings stärker mit Bier verwandt als mit Wein. Sake kann kalt oder heiß serviert werden.
  15. Shōchū. Ganz einfach japanischer Schnaps, wird aus Gerste, Süßkartoffeln, Zuckerrohr oder Reis hergestellt. Sehr beliebt ist es in Japan, ihn als Highball mit jeder Menge Eis und eiskaltem Sodawasser zu trinken.
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Orechiette mit Grünkohl und Salsiccia

Ein schnelles, einfaches und deftiges Pasta-Rezept, bei dem das pikante Brät aus Salsiccia-Würsten mit Grünkohl kombiniert wird.

orechiette

Für zwei Teller: Zuerst einen Bund Grünkohl gründlich waschen und Strünke entfernen. In einem großen Topf mit heißem Salzwasser kurz blanchieren, herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen. (Das Kochwasser könnte man gleich zum Nudelkochen weiterverwenden).

Brät aus zwei Salsicca-Würsten drücken und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Ca. 250 Gramm Nudeln (hier: Orecchiette) nach Packungsanweisung kochen.

2 Knoblauchzehen schälen und hacken, zur Wurst geben. 1-2 Esslöffel Senf ebenfalls zur Wurst geben. Grünkohl in Streifen schneiden und auch in die Pfanne dazugeben. Mit einem halben Becher Schlagobers und fallweise etwas (Koch-)Wasser aufgießen, mit Salz, Pfeffer und vielleicht etwas Chili würzen.

Nudeln zur Sauce geben und gleich servieren.

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