Tartar von der Karotte

Klar, ein gut gemachtes, perfekt gewürztes Beef Tartar ist etwas sehr Feines. Aber Tartar geht auch ohne Fleisch, sogar aus einem so unscheinbaren Gemüse wie einer Karotte lässt sich eine ziemlich spektakuläre Vorspeise machen. Richtig gewürzt und mit etwas Mascarpone und Crème fraîche, ist ein Karottentartar definitiv ein Starter mit Wow-Effekt, und gelingt idiotensicher – nur das Schneiden des Gemüses ist etwas aufwändig! Das Rezept stammt von der Schweizer TV-Köchin Annemarie Wildeisen, die offenbar über das Potenzial des Wurzelgemüses Bescheid weiß (siehe: Karotten-Curry-Couscous).

karottentartar

Für vier Portionen zunächst einmal 2 EL Rosinen in heißem Wasser spülen und in etwas Sherry einlegen. Zwei Eier hart kochen.

Dann wird ordentlich geschnippelt: Vier Karotten schälen und in gleichmäßige kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben. 2 Frühlingszwiebel putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Von einem halben Bund Basilikum vier schöne Spitzen als Dekoration beiseitelegen, den Rest wieder fein schneiden. Wie auch die hart gekochten Eier.

In einer zweiten Schüssel 50 g Mascarpone, 100 g Crème fraîche, etwas Zitronensaft, etwas Worcestershiresauce, 1/2 TL Baharat (levantinische Gewürzmischung aus Paprika, Chili, Tellicherry Pfeffer, Koriander, Knoblauch, Macis, Sternanis, Nelken, Sumach, Schwarzkümmel, Kumin und Kardamom – die hab ich spontan verwendet und finde sie passt super, Wildeisen nimmt aber Currypulver), Salz und Pfeffer vermischen.

Alle Zutaten gut vermischen. Tartar auf den Tellern mit Hilfe eines Anrichterings anrichten (wer so etwas nicht besitzt: vielleicht mit einer größeren Tasse ausprobieren?), mit Basilikum garnieren.

Salat von Spargel, Fenchel, Erdäpfeln und Garnelen

Early Summer on a plate!

Ein feiner Sommersalat aus dem Kochbuch „Frisch gekocht für alle Jahreszeiten“

fenchel spargel salat

Für vier Portionen, etwa als Vorspeise: 250 g Erdäpfel (Kartoffeln) schälen und in gleichmäßige, salatkompatible (also mundgerechte) Stücke schneiden, in Salzwasser garen.

1 Packung Garnelen (ca. 225 g. Abtropfgewicht; aufgetaut!) in eine Schüssel geben, in einer Marinade aus 6 ml Olivenöl, dem Saft und der Schale einer halben Zitrone, 2 Knoblauchzehen (zerdrückt), 2 TL Dille, Salz und Pfeffer 15 Minuten ziehen lassen.

500 g grünen Spargel von den holzigen Enden befreien, mit etwas Öl in einer großen Pfanne anbraten (ca. 5-10 Minuten). Aus der Pfanne heben und gemeinsam mit den garen und abgetropften Erdäpfeln in eine Salatschüssel geben.

Eine Fenchelknolle mit dem Fenchelgrün in dünne Scheiben schneiden. Zu Spargel und Kartoffeln in die Schüssel geben.

Garnelen in dem Öl aus der eigenen Marinade anbraten, dauert nur ca. 5 Minuten. Ebenfalls zum Salat geben. Alles gut durchmischen und nocheinmal abschmecken, ev.  noch den Saft der zweiten Hälfte der Zitrone dazugeben.

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