Essen in Thailand

Das neue Jahr hat begonnen und schon muss ich einen Vorsatz erfüllen – nämlich endlich wieder mehr Blogposts! Beginnen wir mit einem kulinarischen Rückblick auf unsere Reise im November. Die führte uns zwei Wochen lang durch Thailand und Kambodscha. Nach Hongkong und Macao im März schon die zweite Asien-Reise in nur einem Jahr. Nachdem es keine Einzelmeinung ist, dass die thailändische Küche die beste der Welt ist, haben wir uns ohne Rücksicht auf Schärfegrade durchgekostet. Manchmal kam bei jedem Bissen der Dampf aus den Ohren heraus, aber wir haben es eigentlich nie bereut.

Ein paar Must-trys für Thailand:

  • Papayasalat! Bei den heißen Temperaturen ein absolutes Muss, allerdings Vorsicht: Der erfrischende Salat aus grünen Papayas ist nur dann authentisch, wenn er höllenscharf ist.
  • Pad Thai. Der Klassiker für Touris, auch weil es ein sehr bekömmliches, nicht scharfes Gericht ist. Aber ohne Pad Thai sollte man nicht wieder heimfahren.
  • Currys, allen voran das Massaman Curry. Indisch-muslimisch-thailändische Fusionküche. Landete auf einer Liste der allerbesten Gerichte der Welt auf Platz eins.
  • Mango Sticky Rice. Die klassische Nachspeise Südostasiens.
  • Roti Sai Mai. Lokales Dessert aus Ayuttaya, besteht aus Palatschinken-artigen Fladen, in die Zuckerfäden eingerollt werden. Seltsam, aber sehr gut!
  • So ziemlich alles, was die Damen in ihren Garküchen so anbieten. Eines der besten Essen, das uns untergekommen ist, wurde M. im Zug serviert – im Plastiksackerl um 2 Euro.
  • Thai Craft Beer. In Thailand hat sich inzwischen eine gar nicht kleine Szene entwickelt. Neben den bei der Hitze immer wohltuenden Lagersorten Chang, Singha und Leo empfiehlt es sich, da einmal ein paar Schlücke zu wagen.
  • Frischen Fisch. An der Küste.
  • Abseits der Thaiküche gibt es vor allem im Bangkok natürlich auch andere tolle Asia-Lokale – japanisch, koreanisch … you name it.
  • Und für alle, die sich so etwas gerne leisten: In Bangkok befindet sich das beste Lokal Asiens laut der berühmten Pellegrino-Liste: Gaggan. Mehr dazu weiter unten!

Hier ein paar Bilder vom Essen in Thailand – weitere Reisefotos von mir gibt’s unter diesem Link hier.

 

Okay, jetzt aber zu Gaggan. Selten bin ich auf einen Restaurantbesuch so oft angesprochen worden, und das lag nicht nur daran, dass ich das gesamte Menü – das bestand nämlich ausschließlich aus Emojis!! – gepostet habe. Gaggan, benannt nach Chefkoch und Gründer Gaggan Anand, ist weltberühmt für seine zeitgenössische Interpretation von indischer Küche. Er hat die Molekularküche nach Asien gebracht und ein ganz eigenes Ding daraus gemacht, Lohn ist seit Jahren der Platz 1 auf der San-Pellegrino-Liste der besten Lokale von Asien und Nummer 7 weltweit.

Wer mehr über Gaggan Anand wissen will, sollte sich unbedingt die Chef’s Table-Doku auf Netflix ansehen. Dort erzählt er auch die Geschichte von seinem Signature Dish: Yogurt Explosion, das bekamen wir gleich als Gang Nummer zwei serviert. Was außerdem noch aus dieser unglaublichen Geschmacksreise durch Indien und mehr in Erinnerung bleibt: Ein Gang zum Auflecken („Lick it up“, samt eingespieltem Soundtrack), ein Mystery-Gang (die Blume stellte sich erst später als Ziegenhirn heraus, eine Spezialität in Indien!), ein unglaublich kreatives Spiel mit Traditionen und eine selten abwechslungsreiche Art des Anrichtens. Ein Once-in-a-Lifetime-Erlebnis, das ich aber sofort wiederholen würde! 🙂

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JRE Chefs Roulette: Kärnten tauscht mit der Steiermark

„Rien ne va plus“ hat es am 11. Oktober 2017 in Top-Restaurants in ganz Österreich geheißen: 22 junge Spitzenköche und Mitglieder der Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe Österreich haben für einen Abend ihre Küchen getauscht und sind mit Sack und Pack, vor allem mit den besten Erzeugnissen ihrer Produzenten, zum Restaurant eines anderen Mitglieds gereist, um dort die Gäste zu verwöhnen.

Ich durfte den „JRE Chefs Roulette“ Abend im Restaurant der Familie Krainer in Langenwang (Mürztal, Steiermark) verbringen. Dort hat man zwar bis ganz zum Ende des Menüs dicht gehalten, wer denn der Gastkoch ist, aber wie man am Menü sieht, war es längst kein Geheimnis mehr, dass die Reise nach Kärnten gehen würde …

Thomas Gruber, der in Pörtschach am Wörthersee in einem Restaurant, das ganz einfach Gasthof von Thomas Gruber heißt, kocht, hatte für einen Abend mit Andreas Krainer getauscht. Ich denke, da kann man die Bilder durchaus für sich sprechen lassen:

Essen in Hongkong

Anfang März hat es uns für luxuriöse 10 Tage nach Hongkong gezogen. Gerade genug Zeit, um eine kleine Ahnung von dieser Wahnsinnsstadt zu bekommen. Um durch die Tempel voller Rauchschwaden zu streuen, in denen archaischen Göttern Zuckerl und Obst geopfert werden. Um sich das Einatmen zu verkneifen, wenn man durch Straßen voller Shops mit haufenweise getrockeneten Fischblasen spaziert. Um sich in den Unmengen von Menschen, die sich durch die Straßenschluchten zwängen, treiben zu lassen. Um per Rolltreppe die höher gelegenen Wohnviertel zu erreichen. Um die vielen Naturparadiese, die auch zu dieser Welthauptstadt des Kapitalismus gehören, zu Fuß zu erkunden. Und natürlich auch, um Hongkong, Südchina, Asien auf den Geschmack zu kommen.

Das ist zunächst einmal nicht so einfach. Typisch ist in Südchina nämlich die Chiuchow- Küche oder kantonesische Küche (Kanton ist der früher im Westen gebräuchliche Name für die Millionenstadt Guangzhou, gerade einmal 3 Stunden von Hongkong entfernt) ist die Frische der Zutaten, aber auch die Reinheit, Purheit des Geschmacks – und so bekamen wir meist für unseren Geschmack völlig fade Dinge serviert. Das galt auch für die für Hongkong so typischen Dim Sim, die kleinen Bissen, die auf Buffetwägen vorbeigeschoben werden. Auf die Tatsache, dass so wenig gewürzt wird, mussten wir uns erst einmal einstellen. Und dann war da die Sache mit dem Glibber – Chinesen lieben schleimige Konsitenzen, auch das ist nicht unbedingt unser Fall gewesen. Ein bisschen befremdlich, aber irgendwie lustig, ist der Küchenstil Soy Sauce Western, den man noch in älteren Traditionscafes bekommt: Dahinter verbergen sich westliche Gerichte, die von Chinesen auf ihre Art nachgekocht wurden. Darüber wundern wir uns wohl ebenso wie die Chinesen über das, was sie in Europa im Chinarestaurant so vorgesetzt bekommen …

Gewundert haben wir aus auch, als wir in die Filiale einer österreichischen Bäckerei gestolpert sind: Österreichisch war nur ein Poster von Hallstatt, in den Regalen war seltsam softes Brot mit Avocado- und Süßkartoffelgeschmack in Grün und Lila … Und dann gibt’s einige Lokale, bei denen die Optik offenbar mehr zählt als der Geschmack – Instagram sei dank: Aber um einmal ein Foto mit den Dim-Sum-Bällchen in Rosa mit dem lustigen Schweinsgesicht oder einer Zuckerwattewolke mit Augen drauf zu posten, pilgern viele Leute hin – auch ein Geschäftsmodell (auf das wir freilich auch reingefallen sind)!

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Daneben haben wir aber auch ziemlich fantastisch gegessen. Einerseits kantonesisch – aber auf Sterneniveau neu interpretiert in Form der X-treme chinese cuisine von Alvin Leung im Top-Lokal „Bo Innovation“ (mehr dazu in den Fotos weiter unten). Andererseits hatten wir unsere erste Begegnung mit der völlig zu Recht sehr hippen Nikkei-Küche – eine in Peru entstandene Fusion aus japanischem und peruanischem Essen. Und großartige Sushi 🙂 Und einen wundervollen Tee im legendären Peninsula Hotel.

Bo Innovation – Blue Menu

Zu Gast im „das anna“

Es sind nur noch drei Wochen, in denen man „das anna“ im Erzherzog Johann besuchen kann: Mit 25. Februar müssen Anna und Manuel Hofmarcher das Hotel verlassen, nachdem ihr Mietvertrag aufgekündigt wurde. Seit etwas mehr als zwei Jahren waren die Deutsche (die eigentlich Theaterwissenschaft studiert hat) und der Niederösterreicher (der bei Heinz Winkler, Alex Fankhauser, Lisl Wagner-Bacher und Thomas Dorfer sowie Didi Dorner gelernt hat) in der Grazer Sackgasse beheimatet.

Wie es der Zufall wollte, habe ich gerade kurz vor dem Zusperren einen Tisch für die ganze Familie zu einem besonderen Anlass reserviert. Andernfalls hätte ich auch was verpasst: Was Küchenchef Manuel auf die Teller zaubert, hat locker Zwei-Hauben-Niveau. Sehr aufwändig und perfekt gekocht, großartig inszeniert, modern, mit Augenmerk auf regionale Zutaten – ein wirklich tolles Menü.

Während das, was aus der Küche kommt, absolut tadellos ist, ist das Service wunderbar unperfekt: Chefin Anna hat das Handwerk nicht gelernt, und das merkt man auch. Das macht sie aber so gut wie möglich mit Einsatz, Charme und Witz wieder wett. Man sollte sich allerdings auf längere Wartezeiten abstimmen, da sie alles alleine macht. Das erklärt möglicherweise auch, warum das Lokal mit „nur“ 14 Punkten bzw. einer Haube bewertet wurde.

Nach der Beendigung ihres Mietverhältnissen sollen Anna und Manuel nun schon auf der Suche nach einem neuen Lokal sein. Und da das konservativ-klassische Ambiente des Erzherzog Johann nun eh nicht so gut zu den beiden zu passen scheint, kann es ja eigentlich nur besser werden. Alles Gute!

Besucht: Schmidhofer im Palais

Das Prato im Palais ist also nach sechs Jahren Geschichte, doch schon nächste Woche wird das 2-Hauben-Lokal das nächste Mal „aufpoppen“ – mit einem 14 Tage langen Gastspiel in der Hemingway Bar nämlich, bei dem ein Tribut an den guten alten Ernest aufgetischt wird.

Zeit aber auch, einmal Nachschau zu halten, was sich inzwischen in den alten Gemäuern des Palais Herberstein getan hat, seit es Magnolia-Koch Herbert Schmidhofer übernommen hat. Die gewagten Wandmalereien, die zwar cool aussahen, aber den Raum doch irgendwie erdrückt haben, sind klarem Weiß gewichen, die Einrichtung ist jetzt eine ganz klare, Bistro-mäßige mit grauen Stühlen. Tischdecken gibt’s keine, mit Deko wird äußerst sparsam umgegangen. So weit schon einmal ganz gelungen.

 

 

Auf der Karte steht Hausmannskost auf hohem Niveau – Lieblingsgerichte auf Hauben-Art neu interpretiert, was sicher eine gute Idee ist und wohl auch bei den internationalen Gästen gut ankommen wird. Die Speisekarte teilt sich nicht in Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise auf, sondern in die Kategorien „Heimat und Tradition“, „Schmidhofers Klassiker. Vertraut – kreativ“, „Vegetarisch – raffiniert“ (es gibt vier fleischlose Gerichte), „Süße Geheimnisse“ und – auch das eine Besonderheit  -„Pikante Versuchungen“ zum Dessert (da findet man den Käsegang und ein pikant-süßes Dessert namens „Goldeneye“ mit einer absolut köstlichen Gänseleber-Schoko-Praline).

Zu bemängeln gibt es da eigentlich wenig, es war Gang für Gang ein Vergnügen. Das hat natürlich seinen Preis – der Rehrücken kostet etwa 29,50; ein (nicht getestetes) Schnitzerl gibt’s um 19,50; die Beef Tartare-Torte ist mit 24 Euro auch eine recht teure Vorspeise (aber hey, dafür sind Trüffel und Kaviar mit von der Teller-Party). Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung ist aber kein schiefes. Service und Weinkarte auch schwer ok!

Schmidhofer im Palais
Sackstraße 16
8010 Graz

T 0676 4200848
www.schmidhoferimpalais.com

Öffnungszeiten
Montag – Freitag
Küche von 11:30 – 14:00 und 17:30 – 21:30 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen

Besucht: Café Abol, Graz

Das Angebot an afrikanischen Lokale in Graz ist recht übersichtlich. Auf Dauer konnte sich nur das von einem gebürtigen Nigerianer geführte „Omoka“ in der Keplerstraße halten, dazu gibt es derzeit noch die „South African Lounge“ namens „Hakuna Matata“ in der Grabenstraße, die sich aber eher als Bar versteht, afrikanisches Essen wird dort eher nicht angeboten.

Allein deshalb kann man diesen Neuzugang schon einmal als absolute Bereicherung bezeichnen: Im Café Abol gibt es erstmals in Graz äthiopisches Essen. Wer das schon einmal irgendwo auf der Welt gekostet hat (ich selbst war schon einmal in einem äthiopischen Lokal in Brooklyn), der weiß: Das schmeckt ziemlich gut – und ist übrigens auch innerhalb von Afrika ziemlich einzigartig.

Das Café Abol in Graz jedenfalls ist im ehemaligen „Schönautreff“ untergebracht, einem recht rustikalen Lokal, das wegen seiner Ursprünglichkeit auch als Set für eine Szene des Brenner-Krimis „Das ewige Leben“ auserkoren wurde. Wo kürzlich noch Grete Tiesel als „Maritschi“ ihre Schnitzel geklopft hat, gibt es nun Injera-Fladenbrot mit Wot (Sauce). Das Lokal werden Schönautreff-Stammgäste sofort wiedererkennen – die Theke ist noch da, bis auf behutsam eingesetzte Äthiopien-Deko wurde kaum etwas verändert.

Die Speisekarte ist vernünftig übersichtlich. Und ich war unvernünftig genug, mir nicht die Namen der Speisen aufzuschreiben. Den Namen des ersten Gerichts weiß ich aber noch: Siga Wot könnte man als eine Art äthiopisches Gulasch oder Chili beschreiben – es ist lange mit vielen Zwiebeln und Gewürzen geschmortes Rindfleisch. Daneben gibt’s andere, vegetarische Saucen zB mit Linsen oder Kichererbsenmehl, Spinat und Gemüse. Und das alles wird auf Injeera, einem weichen, gesäuerten Fladenbrot aus Teff- (Hirse-)mehl serviert. Und üblicherweise auch ohne Besteck gegessen – man benutzt das Brot, um sich ein wenig Sauce zu greifen und in den Mund zu führen.

Klingt ungewohnt und ist optisch wegen des Eintopf-Charakters auch nicht so der Bringer, schmeckt aber köstlich!

Dringend empfehlen kann ich auch den köstlichen und ganz milden Kaffee im Café Abol – ist doch Äthiopien eines der wichtigsten Kaffee-Länder der Welt. Der wird übrigens traditionell mit Popcorn serviert. Und ab drei Personen wird auch eine Kaffeezeremonie mit mehreren Aufgüssen angeboten.

  • Café Abol
  • Schönaugasse 16, 8010 Graz
  • Öffnungszeiten: Mo bis Sa  8-21 Uhr, So 13-21 Uhr
  • Tel. 0699 17306064
  • auf Facebook

Bye Bye Prato

Das Prato im Palais schließt mit Ende September, also höchste Zeit für eine letzte Aufwartung.

Das Lokal hat ja nun wirklich einiges versucht, vom Feelgood-Essen von Ernährungsberaterin Walleczek bis hin zur Positionierung als teures Schickimicki-Haubenlokal im Palais, das 2015 vom Künstlerkollektiv „LosLohBros&TheLostKids“ komplett umgestaltet wurde. Kurz vor dem Ende folgte noch die erste Natural Wine Bar der Steiermark – und eine neue Gastro-Schiene mit Hausmannskost. Nun wird das Prato flügge – Restaurantchef Michael Pech und Küchenchef Kevin Hamminger machen als Popup-Lokal weiter.

Wir haben ein letztes Mal das sechsgängige Gourmetmenü mit Natural Wine Begleitung genossen. Und müssen sagen: Wirklich schade drum – aber auf jeden Fall ganz viel Erfolg mit dem neuen Popup-Lokal!

Zu Besuch: Mangold’s vis-a-vis

An vegetarischen Lokalen mangelt es in Graz im Moment wirklich nicht – Ginko mit dem neuen Greenhouse, Parks, Café Erde, Die Erbse International, Café Grün … und natürlich das Mangolds, das seit ein paar Wochen ein Tochterlokal in der Zinzendorfgasse (gleich bei der Karl-Franzens-Universität) bekommen hat. Ein ziemlich tolles sogar, davon konnte ich mich jetzt endlich bei einem Besuch überzeugen. Es wird nicht nur im Gegensatz zu den vielen Buffetlokalen Alacarte gekocht, das ganze auch noch in einem ziemlich schicken Ambiente und auf ziemlich gutem Niveau. Gut gefallen hat mich überhaupt die Auswahl der Speisen, da ist einiges dabei, das ich in dieser Stadt noch nie gefunden habe.

Neben einer riesigen Frühstücksauswahl (Montag bis Freitag 8-11 und Samstag und Sonntag bis 14 Uhr) gibt’s zu Mittag zwei verschiedene Suppen, zwei Hauptspeisen, ein Special, kleine und große Salate (alles auch zum Mitnehmen), zwischendurch Kaffee und Kuchen und auch eine kleine, feine Cocktailkarte. Alles obendrein vegetarisch und dazu noch zu 50 Prozent vegan bzw. glutenfrei.

Das Highlight ist aber natürlich das Abendmenü, auf dem viele Besonderheiten locken – im saisonalen Frühlingsangebot finden sich da etwa schwarzer Linsensalat mit Tsatsiki und Avocado, Carpaccio vom weißen Rettich mit Paprika und Jungsalaten, Thai-Burger mit Sojalaibchen, Gurkenpickles, weißem Rettich und Chili-Koriander-Mayo, Mango-Zitronengras-Curry oder auch heimisches Deftiges wie Gefüllte Paprika und gratinierte Käsespätzle … Da gibt’s noch einiges, für das ich gerne bald wiederkommen werde.

Die Wahl fiel bei uns auf Folgendes …

Fazit: Vor- und Nachspeisen waren top und auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr in Ordnung. Ausgerechnet bei den Salaten hat es ein bisschen nachgelassen, die waren beide sehr blattsalat-lastig, ich würde sie daher nicht als Hauptgang empfehlen – bei uns war der Hunger diesmal (!!) aber leider nicht so groß.

Sehr sympathisch ist die Auswahl an Getränken – neben selbst gemachten Limos und Smoothies gibt es Bio-Bier und Craft Beer und auch die Weine sind allesamt biologisch. Auch der Service hat seine Sache übrigens ausgezeichnet gemacht. Bis ganz bald, Mangolds vis-a-vis!!

Praktische Infos:

 

Zu Gast bei Tement’s Weinlegenden, Weinbank Ehrenhausen

Das war ein Abend im Zieregg-Himmel! Zieregg ist die beste Lage des für viele besten Winzers der Steiermark – Manfred Tement. Und der lud mit seiner Familie zu einem wahrhaft legendären Abend, bei dem ich das Glück hatte, dabei sein zu dürfen: Ganze 25 der allerbesten Weine aus mehr als 20 Jahren wurden in Doppelmagnum-Flaschen ausgeschenkt, darunter manch einer, der „wie Gold gehandelt wird“, wie mein Tisch-Gegenüber, übrigens Autor ziemlich bekannter Wein-Bücher, bemerkte.

Mehr als nur fein war auch das Essen dazu, das Dreihaubenkoch Gerhard Fuchs mit seinem Team auftischte. Aber seht doch selbst:

Zu Besuch im Kupferdachl

Das Kupferdachl in Unterpremstätten ist seit Jahren ein beliebtes, gutbürgerliches Restaurant ein paar Kilometer südlich von Graz. Wie am Gang zur Toilette (und in dieser Online-Serie) zu sehen, haben es sich dort schon etliche prominente Gäste gut gehen lassen. So jetzt auch wir. Neugierig waren wir vor allem darauf, was der heimgekehrte Sohn des Hauses, Daniel Edelsbrunner, so kocht. Der hatte nämlich Stationen im Landhaus Bacher, beim Kreuzwirt am Pössnitzberg, war als Küchenchef im Prato jüngster Zwei-Hauben-Koch der Steiermark und ging danach weiter zu 2- bis 3-Sterne-Lokale nach Holland, in die Schweiz und zurück nach Österreich (u. a. bei Andreas Döllerer in Golling).

Was nun in Unterpremstätten aufgetischt wird, ist nun keine 3-Sterne-Küche mehr, sondern hervorragende „Nur“-Ein-Hauben-Küche – weil: ein Schnitzel und ein Zwiebelrostbraten gehört einfach dazu -, dazu kann man sich aber auch überraschen lassen (das Überraschungsmenü besteht aus Variationen des aktuellen Menüs) oder auf Vorbestellung ein Gourmetmenü servieren lassen.

Und für alle, die sich nach dem Essen etwas Besonders gönnen wollen, gibt es den teuersten Kaffee der Welt: Kupi Luwak. Infos bitte hier. Schmeckt aber köstlich!

Hier nun aber die gesammelten Fotos des feinen Essens:

 

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