Olivenöl- & Kürbiskern-Eis

Zu den besten Eis-Kreationen gehören auch immer die mit einer kleinen Prise Salzigkeit – siehe Salty Caramel, Brezel & Co. Bei diesem Eis – es stammt aus dem hier schon sehr oft bemühten Buch „Das beste Eis der Welt“ – wird ein wenig Olivenöl unter die Eismasse gemischt, für einen leicht salzigen Crunch sorgen geröstete und gesalzene Kürbiskerne.

Die Grund-Eisbasis besteht wie immer im Buch von Jeni Britton Bauer aus Milch + Schlagobers + Stärke + Glukosesirup und kommt ohne Eiern aus.

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Für einen Liter Eismasse: 450 ml Milch abmessen. Eine kleine Schüssel mit 1 EL + 1 El Speisestärke füllen, 2 EL der Milch dazu und verrühren.  In einer zweiten kleinen Schüssel 40 g Frischkäse mit einer Prise Salz glattrühren.

Restliche Milch mit 230 ml Schlagobers, 100 g Zucker, 2 EL Glukosesirup (kann man leicht mit Traubenzucker und Wasser kochen) in einem großen Topf zum Kochen bringen, ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Vom Herd nehmen, Stärkemischung einrühren. Nocheinmal aufkochen lassen und mit einem Spatel eine Minute lang rühren, bis die Mischung leicht andickt. Dann vom Herd nehmen.

Den Frischkäse langsam in die heiße Milchmischung einrühren, 60 ml Olivenöl dazugeben und sorgfältig unterrühren. Zum Abkühlen entweder zugedeckt ins Freie stellen oder im Eiswasser-Bad herunterkühlen, dann in die Eismaschine geben zum Frieren.

50 g Kürbiskerne (entweder gleich geröstete und gesalzene kaufen oder selbst 5 Minuten mit etwas Olivenöl rösten und mit Meersalz bestreuen) bereitstellen. Eismasse in den Tiefkühl-Behälter füllen, dabei immer wieder Schichten von Kürbiskernen einstreuen. Mindestens vier Stunden lang fest werden lassen.

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Gerösteter Kürbis und Romanesco mit weißen Bohnen

Herbstzeit ist Kürbiszeit, und neben dem steirischen Kürbiskoch ist im Ofen gerösteter Kürbis das allerbeste. Außerdem geht es so schnell! In diesem Fall wird das Gemüse mit Romanescokohl und dicken weißen Bohnen kombiniert, und es kommt nicht einmal Öl dazu! Stattdessen ist es eine Mischung aus Essig, geräuchertem Paprikapulver und Kreuzkümmel, der dem Gemüse Pep verleiht.

Das auch noch vegane Rezept stammt aus Rita Seranos Buch „Vegan in 7“, ich habe es leicht adaptiert und eine frische Chili dazu getan und statt der frischen Brunnenkresse Vogerlsalat genommen. Und es dann am Ende doch noch ent-veganisiert: Mit etwas Joghurt mit einem Spritzer Zitronensaft schmeckte es nämlich noch besser …

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Für 2 Portionen: Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

1/2 Kürbis (ich hatte Butternuss) schälen und in gleichmäßige Stücke schneiden. 1 kleinen Kopf Romanescokohl zerteilen. Wer mag, schneidet noch eine kleine Chili dazu klein. In einer kleinen Schüssel 3 TL weißen Balsamico mit etwas Salz und Pfeffer, 1 TL geriebenem Kreuzkümmel und 1/2 TL geröstetem Paprikapulver (zB Pimenton de la Vera) verühren. Gemüse mit der Marinade in einer Schüssel vermengen. Alles entweder auf einem Backblech oder in einer weiten Auflaufform verteilen und 25 Minuten im Backrohr rösten.

Nach den 25 Minuten das Gemüse einmal durchrühren, 1 Dose dicke weiße Bohnen abgießen und darunter mischen. Weitere 5-10 Minuten in den Ofen geben.

Mit ein, zwei Handvoll Vogerlsalat / Brunnenkresse / Rucola darüber servieren. Gut passt noch etwas Säure – wie zum Beispiel Joghurt mit etwas Zitronensaft oder nur etwas Zitronensaft.

Kohlrabirisotto mit Lachsforelle und marinierten Radieschen

Normalerweise koche ich ja am liebsten unkompliziert, aber manchmal darf’s ausnahmsweise ein bisschen länger dauern. Vor allem, wenn man so ein verführerisch aussehendes Gericht findet wie dieses Kohlrabirisotto, das die oberösterreichische Köchin Elisabeth Grabmer im „Kochquartett“ des SZ-Magazins auftischt. Es ist ein reis-loses Risotto, die Reiskörner werden durch ganz fein gewürfelten Kohlrabi (Achtung, Arbeit!) ersetzt, für die Cremigkeit sorgt ganz einfach Crème fraiche. Dazu gibt’s in Essig und Zucker gekochte Radieschen, die man gut vorbereiten kann, und ein Stück Lachsforellen-Filet.

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Für vier kleine Portionen zuerst die Radieschen zubereiten: Dafür einen kleinen Bund Radieschen säubern und in eine Schüssel geben. In einem Topf 100 ml Weißweinessig, 100 ml Wasser und 100 g Zucker aufkochen und warten, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Radieschen mit dem heißen Sud übergießen und beiseitestellen.

Dann den Kohlrabi schneiden: Benötigt werden 2 große (oder vier kleine) Knollen Kohlrabi. Diese schälen und fein würfeln. Die Schalen nicht wegwerfen – daraus wird ein Sud gekocht: Schalen mit 1 Lorbeerblatt, je 5 Körnern Pfeffer und Wacholder und 1/2 Liter Wasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann abgießen und Fond beiseitestellen.

In einem kleinen Topf 1 EL Senfkörner in 2 EL Apfelsaft aufkochen, überschüssigen Saft abgießen und beiseitestellen.

Jetzt geht’s los mit dem Risotto: Dafür eine Schalotte fein würfeln, in etwas Olivenöl anbraten. Die Kohlrabiwürfel dazugeben und, wie beim Risotto, mit einem Schöpfer des Fonds übergießen. Rund 8 Minuten köcheln lassen, bis der Kohlrabi noch bissfest ist, dabei eventuell nochmals aufgießen, die Flüssigkeit sollte aber am Ende verdampft sein. Senfkörner, 50 g Crème fraiche, 1 TL Dijonsenf, 1 Prise Cayennepfeffer dazugeben, außerdem mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Anrichten noch ein paar Blätter Sauerampfer in Streifen schneiden und daruntermischen.

4 küchenfertige Lachsforellenfilets abwaschen, abtupfen, nach Geschmack würzen. In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen, auf der Haut 5 Minuten braten. Etwas Butter dazugeben, auf der anderen Seite braten. Dann alles gemeinsam anrichten.

Steirischer Kürbiskoch

Kürbisgemüse a la Steiermark: Unter einem „Koch“ versteht man hier nämlich nicht nur einen Speisenzubereiter, sondern auch eine Art Brei – und tatsächlich wird für den Kürbiskoch der „Plutzer“, wie man ihn auch in der Steiermark nennt vor dem Kochen noch gerieben, wodurch er eine matschige, gatschige Konsistenz erhält. Was das Gericht geschmacklich außerdem ausmacht, ist die Kombination mit Sauerrahm, der dem Kürbis etwas von der Süße nimmt.

Servieren kann man das Kürbisgemüse als vegetarisches Gericht mit Erdäpfeln (vegane Variante mit veganem Sauerrahm) oder als Beilage zu Geselchtem, Krainer-Wurst …

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Für zwei Portionen: 500 Gramm Kürbis (ganz typisch würde man den Ölkürbis verwenden, aus dessen Kernen das Kernöl gepresst wird, aber es funktioniert mit jeder Kürbissorte) schälen, Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Das Kürbisfleisch in größere Stücke schneiden, mit einer Reibe grob raspeln. In eine Schüssel geben, mit Salz bestreuen, mit den Händen einmal durchkneten und eine Viertelstunde bis halbe Stunde rasten lassen, damit der Kürbis entwässert wird. Danach gut auspressen – am besten funktioniert das mit einem Tuch, aber einfach mit den Händen geht’s auch.

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Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen, 1 kleine Zwiebel fein hacken und darin glasig andünsten. Eine Knoblauchzehe (fein gehackt) dazu geben. Dann den Kürbis in die Pfanne dazu geben, kurz mitdünsten, mit 200 ml Rindersuppe (vegetarisch: Gemüsesuppe) aufgießen, 5-10 Minuten garen lassen. Gemüse mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Kümmel und Muskatnuss würzen.

3 EL Sauerrahm mit 1 EL Mehl glattrühren, mit etwas Zitronen-Abrieb unter das Gemüse mischen.

Beim Anrichten mit etwas Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen garnieren.

Maissalat mit Koriander, Chili, Limette und Parmesan

maissalat mälzerMais, oder „Woaz“, wie er hier in der Steiermark auch genannt wird, wird doch irgendwie unterschätzt, oder? Angebaut wird er hierzulande in rauen Mengen, aber vor allem als Futtermittel. Auf den Tisch kommt meistens die praktische Variante aus der Dose, und das nur als eine von vielen Zutaten im Salat oder im Chili. Maiskolben im Ganzen werden höchstens mal als Grillbeilage angeboten.

Nachdem ich keinen Griller habe (Balkon-Grill-Verbot in Graz!) und ganze vier schöne Maiskolben im Kühlschrank, machte ich mich auf die Suche nach einem Gericht, in dem dem Mais endlich mal eine Star-Rolle zukommt. Fündig wurde ich in der Rezeptsammlung der ARD, bei einem Rezept für Maissalat aus Tim Mälzers Sendung. Der Mais im ganzen gekocht und dann als Salat mit Koriander, Frühlingszwiebeln, Chili und Limettensaft serviert.

Für vier Teller: Blätter und „Haare“ von den vier Maiskolben entfernen, Maiskörner mit einem Messer herunter schneiden. 2 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. 1-2 Chilischoten von den Kernen befreien und fein schneiden.

Ca. 1 EL Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen, Knoblauch dazugeben und kurz anbraten, Chili und Mais dazugeben und anbraten, bis der Mais leicht Farbe bekommt.

2-3 Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden, da kann gerne viel vom Grün dabei sein. 1 kl. Bund Koriandergrün waschen und grob hacken.

Mais mit Knoblauch und Chili in eine Salatschüssel geben, mit Salz und dem Saft einer halben Limette abschmecken. Frühlingszwiebel und Koriander darüberstreuen, und dann noch nach Geschmack Parmesan darüber reiben.

Flammkuchen mit Romanesco & Speck

Wenns schnell gehen muss und nicht immer Pasta sein soll, dann ist ein fertiger Flammkuchenteig einfach zu praktisch. Das tolle: Man hat so viele Möglichkeiten, gerade mit Gemüse. Hier ist es Romanesco-Kohl geworden – und damit der etwas eigenartige Look des italienischen Karfiol-Bruders, der durch die fraktale Struktur richtig alien-artig aussieht, einmal ganz anders zur Geltung kommt, habe ich ausnahmsweise mit dem Essen gespielt (beim Kochen darf man das nämlich!) und ihn in Scheiben aufgelegt, wie kleine Bäumchen.

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Für ein Blech voll: Backrohr auf 200 Grad vorheizen (siehe auch Packungsanleitung beim Flammkuchenteig). 1 kleinen Kopf Romanesco in kleine Röschen teilen und in heißem Salzwasser kurz blanchieren. Währenddessen 70 g Speck würfelig schneiden und ohne Fett in einer Pfanne kurz anbraten. Die Romanescoröschen abschrecken und in Scheiben schneiden (oder auch nicht). 1 Zwiebel schälen und in Streifen oder Ringe schneiden.

Flammkuchenteig ausrollen und mit 1 kleinem Becher Creme fraiche bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Mit dem Gemüse und dem Speck belegen, nach Packungsanweisung (meistens ca. 15 Minuten) backen.

Brokkoli mit Knoblauch Thai-style

Für Niki Segnit, Autorin des Buches „Der Geschmacks Thesaurus“, bietet die Kombi Knoblauch und Brokkoli „den größten Genuss, den einem gesundes Essen verschaffen kann“. Da bin ich ja anderer Meinung, aber das Rezept, dass sie im Buch als Beispiel für die Kombination anführt, hat schon einmal ziemlich toll geschmeckt – es handelt sich um der Thai-Küche nachempfundenes Gericht mit Eiernudeln, zum Würzen werden Sojasauce und Austernsauce verwendet – es wäre also prinzipiell vegetarisch, wenn man bei den Saucen darauf achtet, tierfreie Alternativen zu finden. Zumal es auch noch sehr einfach nachzukochen ist, will ich es hier teilen:

brokkoli nudeln

Für 2 Personen: Einen Brokkoli in kleine Röschen zerteilen (diese sollten wirklich klein sein, sie werden nämlich nicht gekocht!).

200 g feine Eiernudeln nach Packungsanweisung garen, dann abtropfen lassen.

Inzwischen 5 Knoblauchzehen vierteln und in etwas Erdnussöl im Wok braten. Sobald sie goldbraun sind, herausnehmen und beiseite legen.

Die Brokkoliröschen in den Wok geben und 3 Minuten braten, die Nudeln dazugeben und ebenfalls braten.

1-2 verquirlte Eier dazugeben und mit den Nudeln vermischen, in einer kleinen Schüssel außerdem noch eine Sauce aus 2 TL heller Sojasauce, 1 TL dunkler Sojasauce, 1 TL Austernsauce, 1 TL Zucker und 1 TL Wasser mischen (keine Sorge, wer nicht so viele Sojasaucen hat: Einfach nur die eine vorhandene nehmen, das wird trotzdem gut!).

Zu den Brokkoli-Nudeln geben und alles gut vermischen, dann rasch servieren und mit Pfeffer und den Knoblauchstücken garnieren. Die rote Sauce am Foto ist Sriracha, die passt natürlich auch gut dazu!

Champagner-Granita

Eiskratzen deluxe: Die einen tun’s im Winter auf der Windschutzscheibe ihres Autos, wir leben glücklich autolos und kratzen höchstens mal ein schönes Granita zu Crushed Ice. Dieses Rezept stammt aus dem DK-Buch „Eis und Sorbet selbstgemacht“ und ist watscheneinfach nachzumachen. Es braucht allerdings ein bisschen Zeit – fünf Stunden sollte man schon einplanen!

champagner-granita

Für ca. 6 Portionen: Zuerst einmal den Zuckersirup kochen. Dafür 100 ml Wasser mit 100 g Kristallzucker in einem kleinen Topf aufkochen, dabei immer wieder durchrühren, damit sich der Zucker gut auflöst. Zwei Minuten köcheln lassen, dann abkühlen lassen.

Eine Orange auspressen, den Saft durch ein Sieb gießen.

Zuckersirup, Orangensaft und 400 ml Champagner (oder guter Sekt) in einer Schüssel mischen. Das war’s im Prinzip – jetzt wird nur noch gefroren und eisgekratzt.

Die Flüssigkeit in eine flache, gefriergeeignete Form füllen, zudecken. Das ganze muss jetzt mindestens vier Stunden lang gefroren werden, nach etwa einer Stunde und dann jede halbe Stunde mit einer Gabel durchrühren, damit Crushed Ice entsteht.

250 g Erdbeeren putzen, Granita mit Erdbeeren in vorgekühlten Sektschalen anrichten.

Sardische Pasta Fregola mit Romanesco

Bei diesen Temperaturen muss es auch am Teller mediterran werden. Mindestens! In diesem Rezept, gefunden bei „Essen & Trinken“, spielen Fregola – das sind kleine runde Nudeln aus Sardinien – an der Seite von Romanesco-Kohl die Hauptrolle. In den ebenso oscarwürdigen Nebenrollen: Rosinen, Oliven, Kapern, getrockene Tomaten, Chili, Petersilie und Mandelmus.

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Für vier Teller: 20 g Rosinen mit heißem Wasser übergießen und beiseite stellen. 1 mittelgroßen Romanesco-Kopf putzen, Röschen vom Strunk schneiden. (Wer mag, kann den Romanesco an dieser Stelle auch blanchieren, ansonsten wird er nur kurz angebraten und etwas gedünstet, bleibt also ziemlich knackig!)

150-200 g Pasta Fregola nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Inzwischen eine Chili putzen und entkernen. Chili mit 35 g getrockneten Tomaten (abgetropft), 20 g Mandelmus (am besten dunkles) und 50 ml vom Nudel-Kochwasser in einen Blitzhacker geben und zu einer leicht flüssigen Paste verarbeiten.

Romanesco in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze braten. Salzen, zudecken und bei mittlerer Hitze 12-15 Minuten dünsten (wer sie schon blanchiert hat, braucht hier wesentlich kürzer).

Die Nudeln abseihen, dabei etwas vom Nudelwasser auffangen. Nudeln mit Tomaten-Mandel-Sauce  vermischen, mit den Rosinen samt Einweichwasser, 25 g Oliven (am besten ohne Kern) und 1 El Kapern zum Romanesco geben. Mit Petersilie bestreuen und servieren!

Tartar von der Karotte

Klar, ein gut gemachtes, perfekt gewürztes Beef Tartar ist etwas sehr Feines. Aber Tartar geht auch ohne Fleisch, sogar aus einem so unscheinbaren Gemüse wie einer Karotte lässt sich eine ziemlich spektakuläre Vorspeise machen. Richtig gewürzt und mit etwas Mascarpone und Crème fraîche, ist ein Karottentartar definitiv ein Starter mit Wow-Effekt, und gelingt idiotensicher – nur das Schneiden des Gemüses ist etwas aufwändig! Das Rezept stammt von der Schweizer TV-Köchin Annemarie Wildeisen, die offenbar über das Potenzial des Wurzelgemüses Bescheid weiß (siehe: Karotten-Curry-Couscous).

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Für vier Portionen zunächst einmal 2 EL Rosinen in heißem Wasser spülen und in etwas Sherry einlegen. Zwei Eier hart kochen.

Dann wird ordentlich geschnippelt: Vier Karotten schälen und in gleichmäßige kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben. 2 Frühlingszwiebel putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Von einem halben Bund Basilikum vier schöne Spitzen als Dekoration beiseitelegen, den Rest wieder fein schneiden. Wie auch die hart gekochten Eier.

In einer zweiten Schüssel 50 g Mascarpone, 100 g Crème fraîche, etwas Zitronensaft, etwas Worcestershiresauce, 1/2 TL Baharat (levantinische Gewürzmischung aus Paprika, Chili, Tellicherry Pfeffer, Koriander, Knoblauch, Macis, Sternanis, Nelken, Sumach, Schwarzkümmel, Kumin und Kardamom – die hab ich spontan verwendet und finde sie passt super, Wildeisen nimmt aber Currypulver), Salz und Pfeffer vermischen.

Alle Zutaten gut vermischen. Tartar auf den Tellern mit Hilfe eines Anrichterings anrichten (wer so etwas nicht besitzt: vielleicht mit einer größeren Tasse ausprobieren?), mit Basilikum garnieren.

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