Brokkoli mit Knoblauch Thai-style

Für Niki Segnit, Autorin des Buches „Der Geschmacks Thesaurus“, bietet die Kombi Knoblauch und Brokkoli „den größten Genuss, den einem gesundes Essen verschaffen kann“. Da bin ich ja anderer Meinung, aber das Rezept, dass sie im Buch als Beispiel für die Kombination anführt, hat schon einmal ziemlich toll geschmeckt – es handelt sich um der Thai-Küche nachempfundenes Gericht mit Eiernudeln, zum Würzen werden Sojasauce und Austernsauce verwendet – es wäre also prinzipiell vegetarisch, wenn man bei den Saucen darauf achtet, tierfreie Alternativen zu finden. Zumal es auch noch sehr einfach nachzukochen ist, will ich es hier teilen:

brokkoli nudeln

Für 2 Personen: Einen Brokkoli in kleine Röschen zerteilen (diese sollten wirklich klein sein, sie werden nämlich nicht gekocht!).

200 g feine Eiernudeln nach Packungsanweisung garen, dann abtropfen lassen.

Inzwischen 5 Knoblauchzehen vierteln und in etwas Erdnussöl im Wok braten. Sobald sie goldbraun sind, herausnehmen und beiseite legen.

Die Brokkoliröschen in den Wok geben und 3 Minuten braten, die Nudeln dazugeben und ebenfalls braten.

1-2 verquirlte Eier dazugeben und mit den Nudeln vermischen, in einer kleinen Schüssel außerdem noch eine Sauce aus 2 TL heller Sojasauce, 1 TL dunkler Sojasauce, 1 TL Austernsauce, 1 TL Zucker und 1 TL Wasser mischen (keine Sorge, wer nicht so viele Sojasaucen hat: Einfach nur die eine vorhandene nehmen, das wird trotzdem gut!).

Zu den Brokkoli-Nudeln geben und alles gut vermischen, dann rasch servieren und mit Pfeffer und den Knoblauchstücken garnieren. Die rote Sauce am Foto ist Sriracha, die passt natürlich auch gut dazu!

Asiatische Pastinaken-Karottensuppe

Fünf Dinge, die ihr vielleicht über Pastinaken nicht wusstet:

  1. Ab dem Mittelalter bis Mitte des 18. Jahrhunderts waren Pastinaken bei uns wegen ihrer geringen Krankheitsanfälligkeit eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel.  Kartoffeln und Karotten verdrängten sie später weitgehend.
  2. Der Saft der Pastinake wurde in der Zeit der großen Pestepidemie im 14. Jahrhundert als Heilmittel eingesetzt. Daher bekam die Pflanze auch den Beinamen „Pestnacke“.
  3. Bis Rohrzucker und Zuckerrüben in unseren Breiten ankamen, wurden Pastinaken als Süßungsmittel eingesetzt.
  4. Die krautig wachsenden Pastinakenblätter können (wie bei Bärenklau) Reizungen auf der Haut hervorrufen.
  5. Pastinaken sind bei den Donaldisten sehr beliebt. Denn: Dagobert Duck hasst Pastinakenpuddings, wie man aus dem Buch „Das goldene Vlies“ („The Golden Fleecing“) von Carl Barks weiß. Auf Donaldisten-Kongressen muss daher die scheidende“PräsidEnte“ öffentlich eine Schüssel Pastinakenpudding verspeisen.
  6. Punkt von 5 – aber der ist ja wohl nicht neu -: Pastinaken sind äußerst vielseitig einsetzbar, von der Suppe über das Pürree bis hin zum Kuchen. Und auch mit asiatischen Gewürzen verträgt sich die alte Knolle bestens, das beweist dieses Rezept hier.

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Für 4 Portionen: 2 Pastinaken und 2 Karotten schälen und in gleichmäßig große Stücke schneiden. 1 Zwiebel schälen und würfeln. In geschmolzener Butter 1 Zwiebel glasig dünsten, Pastinake und Karotten dazugeben. Gewürze (1/2 TL gemahlene Korianderkörner, 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL Chiliflocken) dazugeben und kurz anrösten lassen, mit 300 ml Hühnersuppe (oder Gemüsesuppe wenn es vegetarisch sein muss) ablöschen. Aufkochen lassen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Die Suppe pürieren, 200 ml Schlagobers hineingießen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken. Mit viel frisch gehacktem Koriander bestreuen.

Eine fischige Einlage empfiehlt sich – Riesengarnelen, Fischfiletstücke, Jakobsmuscheln …

Essen in Japan

Es war so etwas wie ein Lebenstraum: Nach Japan reisen. Dass es dann doch recht lang gedauert hat, lag an den vielen Dingen, die ich über das Land zu wissen glaubte – zu weit weg, zu kompliziert zu bereisen, zu teuer. Und auch vor dem Essen hatte ich großen Respekt. Nun, wie ich jetzt weiß, hätte ich ruhig schon früher nach Japan fahren sollen. Weit weg ist es nach wie vor, aber teuer eigentlich gar nicht so sehr. Und auch wenn das Tokyoter U-Bahn-Netz so aussieht, als hätte es ein Kleinkind gekritzelt, das gerade einen riesigen Buntstiftkasten bekommen hat, findet man sich eigentlich ganz gut zurecht.

Neben ganz vielen anderen Dingen war das Essen in Japan eine wahre Offenbarung – abgesehen von Italien vielleicht hatten wir noch nie in einem Land so durchwegs fantastisches Essen von so guter Qualität bekommen. Dazu noch gar nicht immer so teuer: Man könnte zwar Geld Ende nie für High-End-Sashimi ausgeben, wenn man will, man kann aber auch günstiges Fast Food bester Qualität bekommen. gochisou sama deshita!

Unter den Bildern findet ihr noch Tipps dafür, was man bei einem Japan-Besuch alles kosten sollte!

 

 

Was man in Japan unbedingt probieren sollte

  1. Sashimi. Den reinen rohen Fisch gibt es natürlich auch in Europa in fast jedem Sushi-Lokal. Aber die Qualität, die man in Japan da bekommt, ist unerreicht.
  2. Kaiseki. Die Krönung der japanischen Küche: Fine Dining in japanischer Tradition – so ein Menü sollte man sich unbedingt einmal im Leben leisten.
  3. Ramen. Die reichhaltige japanische Nudelsuppe ist mittlerweile zum weltweiten Hype geworden. Natürlich schmeckt sie in ihrer Heimat am besten. Ganz besonders, wenn man – wie oft in Schnellrestaurants üblich – beim Automaten bestellt und bezahlt.
  4. Shabu Shabu. Fondue-artiges Feuertopfgericht – dünn geschnittenes Rindfleisch, Gemüse, Pilze und Kräuter werden in kochendem Wasser geschwenkt und dann in Sauce (meist Ponzu und Sesam) getunkt.
  5. Sukiyaki. Ebenfalls ein Feuertopfgericht, hier werden die Zutaten aber in Sojasaucen-Suppe, die mit Zucker und Mirin gewürzt ist, gekocht.
  6. Soba und Udon. Buchweizennudeln und dicke Weizennudeln – gibt es meistens in einem Restaurant, kalt oder heiß, mit verschiedenen Saucen und Zutaten.
  7. Onigiri. Gefüllte Reisbällchen, zB mit Tunfisch oder Fleisch – das ist so etwas wie das japanische Sandwich, gibt es meist fertig verpackt als Jause in Supermärkten zu kaufen.
  8. Okonomiyaki. Eine Art japanischer Pfannkuchen mit verschiedensten Zutaten, der immer frisch am heißen Teppan zubereitet wird.
  9. Tempura. Feinster frittierter Fisch oder Gemüse – neben dem Kare (Curry) eines der wenigen aus dem Ausland importierten Gerichte, in diesem Fall stammt es von den Portugiesen.
  10. Tofu. Einfach, um zu erfahren, wie gut der eigentlich schmecken könnte. In Japan wird er oft als Frischkäse („Seidentofu“) serviert.
  11. Umeboshi. Achtung, gewöhnungsbedürftig. Die Salzpflaumen schmecken sehr sauer – sind aber angeblich wahnsinnig gesund. Die Japaner schwören darauf, dass der Verzehr von Umeboshi ein langes Leben garantiert. Und bekanntlich wird kein Volk älter als die Japaner!
  12. Natto. Das ist noch mehr gewöhnungsbedürftig: Mit einem speziellen Bakterium fermentierte Sojabohnen, die eine schlotzige Konstistenz und einen einprägsamen Geruch bekommen. Auch Natto ist sehr gesund.
  13. Mochi. Kleine Kügelchen aus Klebreis, die zu den Wagashi, japanische Süßigkeiten, gezählt werden. Werden traditionell zur Teezeremonie gereicht.
  14. Sake. Der typische japanische Reiswein – von der Herstellungsweise ist er allerdings stärker mit Bier verwandt als mit Wein. Sake kann kalt oder heiß serviert werden.
  15. Shōchū. Ganz einfach japanischer Schnaps, wird aus Gerste, Süßkartoffeln, Zuckerrohr oder Reis hergestellt. Sehr beliebt ist es in Japan, ihn als Highball mit jeder Menge Eis und eiskaltem Sodawasser zu trinken.

Ein Abend bei Margarethe Yoshida

 

Noch ist es ein Geheimtipp: Ganz oben am Grazer Ruckerlberg kocht die gebürtige Klagenfurterin Margarethe Yoshida, eine frühere AHS-Lehrerin und Küchen-Autodidaktin, das möglicherweise beste japanische Essen von ganz Österreich.

16 Jahre hat sie mit ihrem Mann im japanischen Kobe verbracht, dort ihre beiden Kinder großgezogen – und aus dem Fernsehen und von einer japanischen Freundin die Kochkunst des Landes erlernt, die so kompromisslos wie kaum eine andere Küche ist – perfektionistisch, puristisch und produktverliebt.

In ihrem Kochstudio hält sie Workshops und Kurse ab, und zeigt dabei nicht nur, wie man Sushi & Co. richtig zubereitet, sondern auch Katei Ryori – japanische Hausmannskost.

Und die hatte ich das Glück kosten zu dürfen, mehr dazu in den Fotos!

 

Alle Infos zu Margarethe Yoshidas Kochstudio, den Kursangeboten und Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf ihrer Homepage: www.yoshida.at

Kimchi-Omelette mit Sriracha-Sirup

Das ist das vielleicht beste Fast-Food-Rezept überhaupt, finde ich gerade. Wenn man allerdings eine Zutat vorrätig hat, die hierzulande (trotz Korea-Boom) nach wie vor nicht so leicht im Geschäft erhältlich ist: Kimchi! Da die koreanische Variante von Sauerkraut (es handelt sich auch um fermentiertes Kraut, das aber natürlich ganz anders gewürzt ist) aber so gut schmeckt, so gesund ist, und auch so einfach zu machen ist, folgt ein Rezept für selbst gemachtes Kimchi weiter unten.

Für den Sriracha-Sirup braucht es nichts anderes als diese beliebteste Chili-Sauce Asiens (die gibt es in jedem Supermarkt fertig) und Reisessig. Bei uns gibt’s noch selbst gemachte Sriracha zuhause, die entstand im Sommer, als die Thaichilipflanze einfach nicht mehr aufhören wollte, Früchte zu produzieren.

Und sonst: Eier plus Koriander zum Bestreuen. That’s it!

Das Rezept stammt übrigens aus einem Blog der New York Times und wurde von der Autorin in einem Deli in Brooklyn entdeckt.

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Für ein Omelette (1 Person als Hauptgericht oder 2-3 als Vorspeise) 125 Milliliter Reisessig mit 60 g Zucker aufkochen und auf die Hälfte einreduzieren lassen. Abkühlen lassen und 1-2 Teelöffel Sriracha-Sauce einrühren (je nach gewünschter Schärfe).

Eine halbe Tasse Kimchi fein schneiden, mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten. Währenddessen 2 Eier in einer Schüssel versprudeln und mit Salz und Pfeffer würzen, ev. einen kleinen Schuss Mineralwasser dazugeben (für mehr Fluffigkeit!). Eimischung zum Kimchi geben und kurz verrühren, dann stocken lassen. Sobald die Eier fast ganz fest sind und nur noch oben ganz leicht flüssig, mit einem Gummispatel vorsichtig von außen nach innen lösen und zusammenklappen.

Auf einem Teller anrichten – mit darüber gesprenkeltem Sirup und frischem Koriander. Mahlzeit!

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Es folgen wie versprochen noch die Rezepte für Kimchi und Sriracha-Sauce:

Für die Srirachasauce: (Ergibt ca. 1 l) 125 g rote Chilis mit 150 ml Reisessig in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Temperatur reduzieren, 1 gehäuften TL Zucker und eine Prise Salz dazugeben. Rühren, bis sich beides aufgelöst hat.

Kurz abkühlen lassen, im Mixer pürieren, bis eine dünnflüssige Paste entsteht (etwas flüssiger als Ketchup). Eventuell noch durch ein Sieb passieren, falls ihr keine Kerne in der Sauce wollt. Ein paar Stunden ziehen lassen und in Flaschen oder Gläsern im Kühlschrank aufbewahren.

Für das Kimchi: Am Vorabend einen Chinakohl (habe es aber auch schon mit Weißkraut gemacht) längs vierteln, in dünne Streifen schneiden [Anmerkung: Das ist die vereinfachte Variante – eigentlich wird der Chinakohl im gesamten behandelt. Eine gute Anleitung gibt es hier.]. Mit 35 g Salz und 20 g Zucker vermischen und über Nacht ziehe lassen. Zuckersirup aus 100 ml Wasser und 100 ml Zucker kochen.

Die Flüssigkeit vom Kohl am nächsten Tag wegschütten. 2 Karotten schälen, in feine Streifen schneiden. Eine halbe Lauchstange putzen und in feine Ringe schneiden. Beides unter den Chinakohl mischen.

6 Knoblauchzehen (geschält), 1 daumengroßes Stück Ingwer, 60 ml helle Sojasauce, 50 ml Fischsauce, 4 El Gochugaru (getrocknete koreanische Chilipaste, kann auch durch Sambal Oelek ersetzt werden), 2 EL Shrimps aus dem Glas (oder Shrimp-Flocken – oder einfach weglassen), Zuckersirup, 1 Tl Paprikapulver und einem Viertelliter Wasser in den Mixer geben und gut durchmixen. Die Paste mit 1 TL Koriandersamen über den Chinakohl geben und mit den Händen kräftig durchmischen. Abschmecken und falls nötig mit Salz nachwürzen.

Nun kann alles in die Einmachgläser, den Deckel aber nur locker drauflegen. In den Kühlschrank geben und mindestens eine Woche fermentieren lassen, dabei täglich umrühren, damit das Gemüse gleichmäßig mit der Flüssigkeit bedeckt ist. Danach kosten, ob der gewünschte Fermentierungs-Grad schon erreicht ist. Wenn ja, Deckel schließen und aufbewahren – hält sich ein gutes halbes Jahr!

Cauli Fried „Rice“

Der Trend, Pasta & Co. ganz einfach durch kohlenhydrat-armes Gemüse zu ersetzen, ist nicht nur ein Blödsinn. Sprich: Es ist kein hippes Gesundheits-Getue, sondern schmeckt auch so richtig super! Nach den Zoodles habe ich nun auch Blumenkohl-Reis ausprobiert. Das mag vielleicht zunächst nicht so prickelnd klingen, aber in diesem Rezept hat er mich als gebratener „Reis“ wirklich überzeugt. Ich habe das Gericht – das mir in einer Strecke über gesundes Streetfood im Merkur-friends-Magazin aufgefallen ist – mittlerweile schon zwei Mal gekocht und damit ist sicher noch lange nicht Schluss. Es geht nämlich auch recht schnell.

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Für 3-4 Portionen einen großen Kopf (oder zwei kleine) Karfiol in Röschen zerteilen und diese im Zerkleinerer fein hacken. Die Stücke sehen nun tatsächlich fast aus wie Reis. Der „Reis“ wird in einer Pfanne ohne Öl ca. 7 Minuten geröstet – dabei öfters umrühren nicht vergessen. Er beginnt zu duften. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

1 Zwiebel und 2 Karotten schälen und fein würfeln. Mit etwas Öl in der Pfanne scharf anbraten. Mit rund 2 EL Wasser ablöschen und 1 Handvoll TK-Erbsen dazugeben. Das Gemüse rund 3 Minuten garen, dann ebenfalls aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

200 g Tofu in kleine Würfel schneiden und in etwas Maisstärke wenden. Mit etwas Öl in der Pfanne goldbraun braten. (Den Tofu könnte man natürlich zB durch Hühnerfilet ersetzen, wenn man das Ganze nicht vegan/vegetarisch kochen will.) Währenddessen 1 cm Ingwer, 2 Knoblauchzehen und 1 rote Chilischote fein hacken und am Ende mit dem Tofu mitbraten.

Jetzt kommen alle Zutaten zusammen: „Reis“ und Gemüse dazugeben und noch einmal rund 3 Minuten braten. 100 g Sojasprossen daruntermischen.

Sauce aus 2 EL Sojasauce; 1,5 TL Currypulver; 0,5 TL Sesamöl; 0,5 EL Honig oder Agavensirup; 1 EL Wasser, Salz und Pfeffer zusammenrühren. In die Pfanne schütten und gut durchmischen.

1 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Den „Reis“ anrichten und mit den Zwiebeln garnieren.

Krautsalat Thai-Style

Diese wunderbare asiatische Variante eines Krautsalats kam frei Haus mit einem schönen Kopf Kraut aus der Gemüsekiste. Wurde natürlich sofort ausprobiert!

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Für vier Portionen: Einen halben Kopf Weißkraut fein hobeln. Eine große Tomate in kleine Würfel schneiden und mit dem Kraut in die Salatschüssel geben. 1 Knoblauchzehe und 1 kleines Stück Ingwer schälen und sehr fein hacken, ebenfalls dazugeben.

Dressing aus 1 EL Erdnussöl, 1 TL Honig, 1 Spritzer Sesamöl, Saft von zwei Limetten, 1 TL gelbes Currypulver und 1 Chili (fein geschnitten) abmachen, mit etwas Salz und Fischsauce abschmecken.

Vor dem Servieren einen kleinen Bund Koriandergrün, grob gehackt, und eine kleine Handvoll Erdnüsse untermischen bzw. darüberstreuen.

Aloo Tikki mit Rotkraut

Erdäpfelpuffer gibt es auch auf Indisch: Aloo Tikki heißt das dann und bekommt natürlich erst durch jeeeede Menge feine Gewürze den typischen Geschmack. Bekannt und beliebt ist aloo tikki (aloo = Kartoffel) vor allem in Nordindien und Pakistan, dazu gibt’s unter anderem Chutney, Joghurt oder Kräutersauce.

Die Bloggerin und Kochbuchautorin  Anupama Paliwal macht sie in ihrem Blog www.mygingergarlickitchen.com mit Rotkraut. Optisch habe ich die Laibchen natürlich nicht einmal annährend so schön hinbekommen wie sie, aber geschmeckt haben sie 1A – und waren darüberhinaus auch noch sehr einfach zu machen.unspecified

Für 4 Vorspeisen-Portionen zunächst einmal vier bis fünf große Kartoffeln weich kochen und schälen. 1/4 von einem kleinen Kopf Rotkohl fein schreddern, es sollte von der Menge her etwa 1 Cup bzw. etwas weniger als 1/4 Liter ergeben. 1/2 Zwiebel und eine grüne Chili fein hacken.

Für die Gewürzmischung je 1/2 TL gem. Koriander, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/4 TL Garam Masala, 1 TL rotes Chilipulver und 1 TL Mangopulver (Amchoor) vermengen.

Die Kartoffeln stampfen und alle Zutaten gleichmäßig vermengen. 8-10 etwa gleich große Kugeln aus der Masse formen und zu Laibchen flachdrücken. Eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen (wer mag, rollt sie auch noch in Semmelbröseln, um sie extra knusprig zu machen). Mit etwas Öl in der Pfanne goldbraun braten.

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Süßkartoffel-Limettencurry

Neulich sind wegen eines – hier unbedingt noch vorzustellenden – Gerichts Süßkartoffeln und wegen eines wohlbekannten Getränks (Caipi!!) Limetten übrig geblieben. Daraus habe ich dann ein schönes Curry gekocht, dass sich an einem Rezept aus dem Eintopf-Buch „Einer für alle“ von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner orientiert. Da nicht alle Zutaten zuhause vorrätig waren, habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt.

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Für zwei Teller Curry: 2 kleine rote Zwiebel und 2 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln, 1 von 4 Süßkartoffeln ebenfalls klein würfeln. Gemeinsam in etwas Öl andünsten, mit 1 TL Currypulver bestäuben. Mit 200 ml Milch* und 500 ml Gemüsefond aufgießen und fünf bis sieben Minuten köcheln lassen. Pürieren.

Abschmecken mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Chili, gemahlenen Koriandersamen und dem Saft plus dem Abrieb einer halben Limette. Dann die restlichen 3 Süßkartoffeln (geschält und grob gewürfelt) dazugeben und bissfest kochen lassen.

Ich habe kurz vor dem Servieren noch Cocktailtomaten dazugegeben und das Curry mit Koriander und Erdnüssen bestreut.

*Milch wie in der Originalversion durch Kokosmilch ersetzen macht das Gericht vegan, sonstige Änderungen  – plus Kochbanane, plus Karotten, mehr Limette … seht ihr sofort beim Klick auf das Rezept unter dem Link ganz oben!

 

 

Melanzani-Erdäpfel-Curry

Irgendwie fallen mir bei Melanzani immer nur mediterrane Speisen ein, von denen gibt es ja einige großartige: Parmigiana, Pasta alla Norma, Moussaka, Caponata, Imam Bayildi … Dabei vertragen sich Auberginen auch sehr gut mit Asiatischem – wie Sojasauce, Ingwer, Sesamöl. Schließlich gehören sie zu den Gemüsesorten, die wie ein Schwamm den Geschmack in sich aufsaugen. Das gilt auch für Curry, bester Beweis ist dieses ganz einfache Rezept hier, das aus der Zeitschrift „Für jeden Tag“ stammt:

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Für 2-3 Portionen erst einmal schnipseln: Ein 5-cm-Stück Ingwer, 1 Chili, 1 Knoblauchzehe und 1 große Zwiebel schälen und fein schneiden, ca. 400-500 g Erdäpfel schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden.

Zuerst Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer mit etwas Öl in einer großen Pfanne glasig dünsten. Nach 2 Minuten Erdäpfel mit 1 TL Paradeismark und 2 TL Currypulver (ich habe hier geröstetes verwendet) dazugeben und weitere 2 Minuten mitdünsten lassen. Dann mit 1 Dose Paradeisern und 300 ml Gemüsesuppe aufgießen und eine knappe halbe Stunde zugedeckt aufmittlerer Stufe kochen lassen.

Währenddessen eine Melanzani putzen und in regelmäßige Würfel schneiden. In 2 EL Sesamöl scharf anbraten, ca. 10 Minuten bei starker Hitze braten lassen, dann reduzieren und schön weich werden lassen – ev. etwas von der Curry-Flüssigkeit zugeben. Mit Currypulver, Salz und Pfeffer würzen und ev. mit Sesamsamen bestreuen.

Erdäpfelcurry mit den Melanzani anrichten, mit Koriander (ich hab den Vietnamesischen Koriander verwendet, der hat sich am Balkon als weeesentlich robuster als der echte erwiesen) bestreuen.

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