Blätterteigpizza mit Paprika und Spiegelei

Nach einer längeren Sommerpause soll es auch hier endlich wieder los gehen. Und zwar mit einem schnellen, aber köstlichen und auch ziemlich hübschen Gericht für Faule. Blätterteigkuchen mit Paprika & Spiegelei aus dem Ottolenghi-„Jerusalem“-Buch.

Dieses Rezept erfordert nicht viel Arbeit, aber damit die Paprika schön langsam im Backrohr rösten können, braucht es etwas (für die Köchin, den Koch inaktive!) Zeit.

blätterteig paprika

Für zwei Personen als kleines Abendessen: Backofen auf 210 Grad vorheizen. 4 rote Paprikaschoten von den Samen befreien, in ca 1 cm breite Streifen schneiden. 2 Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. Das Gemüse in einer Schüssel mit 6 EL Olivenöl, Thymianblättern, 1 TL gemahlener Koriander, 1,5 TL gemahlener Kreuzkümmel und einer kräftigen Prise Salz gut vermengen. Auf einem Backblech verteilen, 35 Minuten im Backofen rösten, dabei gelegentlich wenden. Der Paprika darf dabei gerne schon leicht schwarz werden.

Inzwischen 1 Rolle Blätterteig auf ein Blech mit Backpapier ausrollen, zwei Quadrate daraus formen, Teig an den Rändern einschlagen. Mehrfach mit einer Gabel einstechen. Den Teig vor allem an den Rändern mit Eidotter oder Milch bepinseln, dann den Boden mit etwas Sauerrahm bestreichen.

Wenn die Paprikamischung fertig ist, herausnehmen und die Temperatur auf 220 Grad erhöhen. Paprika mit frischen Kräutern (gehackte Petersilie und Koriander) vermischen. Auf den Teigstücke verteilen, dabei in der Mitte eine Vertiefung für die Eier lassen.

14 Minuten backen, danach 2 Eier vorsichtig in die Vertiefungen schlagen. Noch einmal ca. 7 Minuten backen, bis die Eier gerade gestockt sind und der Dotter noch weich ist.

Vor dem Servieren mit frisch gemahlenem Pfeffer und gehackter Petersilie bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln.

Variante: Das Gericht eignet sich auch kalt als Party-Snack – dafür einfach kleinere Stücke machen und die Eier durch Feta ersetzen.

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Tarte Tatin mit Rohnen

Über das Rohnen-Abo vulgo winterliche Gemüsekiste ist schon wieder Nachschub für den Kühlschrank gekommen. Nun muss ich schon auf die britischen Rezepte ausweichen, wie die vielversprechende Liste des Guardian hier. Das vielleicht spektakulärste: Ein Tarte Tatin, der statt wie traditionell mit Äpfeln mit dicken Scheiben von Roten Rüben belegt wird. Was gleich bleibt, ist die Karamellschicht ganz oben, der Blätterteig unten – und die Backweise: nämlich upside down in einer großen Pfanne.

Das Ergebnis ist optisch ziemlich toll, mein Foto leider nicht:

tartetatin

Zuerst das Backrohr vorheizen: Auf 200 Grad Celsius.

Dann das Karamell vorbereiten: 60 Gramm Rohrzucker in einer Pfanne (mittelgroß, schwer und backofengeeignet muss sie sein) bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen, 40 Gramm Butter, eine große Prise Salz und einen ordentlichen Schuss Sherryessig dazugeben, rühren, bis es eine schöne karamellig-braune Farbe bekommt. Einen Teelöffel Honig und 4 TL Thymian einrühren. Von der Kochplatte nehmen, damit es nicht anbrennt.

4 kleine gekochte Rohnen in dicke Scheiben schneiden, vorsichtig auf das Karamell auflegen – am besten in Spiralenform und Ziegel-Schichtung. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Nun den fertigen Blätterteig (1 Packung) über die Rote Bete schichten.

Eine knappe halbe Stunde backen, bis der Blätterteig goldfarben ist. Danach etwas abkühlen lassen, die Tarte auf einen großen Teller stürzen. Je nach Geschmack mit etwas Ziegenkäse belegen – passt sehr gut zur Süße von Honig, Thymian und Rohnen.

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