Penne mit Grünkohl, Pecorino & Rauchmandeln

Als diese komische grüne Beilage, die man in Deutschland zu Wurst und Kartoffeln serviert („Pinkel“, was für ein Name!), hat mich der Grünkohl nie überzeugt. Liegt aber vielleicht auch daran, dass der Grünkohl hier in Österreich weitaus weniger bekannt ist als bei den Nachbarn im Norden. Nicht nur, weil er als Superfood gilt, darf er in unserer Küche sehr gerne die Hauptrolle spielen – wie zum Beispiel hier in diesem Salat mit Walnuss, Speck und Parmesan.

Nach den Nationalratswahlen sogar nach dem Motto „grün – jetzt erst recht“.

Das Rezept stammt übrigens von Tim Mälzer, aus irgendeiner ARD-Kochsendung.

gruenkohl

Für 4 Portionen: Einen großen Bund, ca. 500 Gramm Grünkohl waschen und putzen, in reichlich Salzwasser rund 10 Minuten blanchieren. Danach mit kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen.

Inzwischen 400 g Penne (oder andere kurze Nudeln) nach Packungsanweisung kochen. Eine Peperoni in dünne Ringe schneiden. Zwei Knoblauchzehen und eine rote Zwiebel schälen und fein schneiden. Alles in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Den Grünkohl fest ausdrücken, in kleine Stücke zerschneiden (oder zerzupfen) und in die Pfanne dazugeben, 2 EL Rosinen kommen dann auch noch dazu. Das Ganze mit 100 ml Suppe (oder einfach Wasser) ablöschen, aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Rund 5 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen, dann noch ein kleines bisschen Butter und geriebenen Pecorino daruntermischen.

Die Nudeln gut mit dem Grünkohlgemisch vermengen, auf Tellern anrichten. Mit etwas geriebenem Pecorino bestreuen, gehackte Rauchmandeln darüberstreuen.

Gekocht: Kampanisches Endiviengemüse

Endiviensalat kommt jetzt wöchentlich in der Gemüsekiste in rauen Mengen. Zur steirischen Variante mit Eräpfeln und Kernöl braucht es also auch eine Alternative, am liebsten eine warme. Nach langer Suche bin ich auf ein angeblich sizilianisches Rezept gestoßen, nach noch längerer Suche auf die Info, dass es wahrscheinlich doch aus Kampagnien stammt, wo die Einwohner aufgrund ihrer Vorliebe für Endivien & Co. angeblich „Blattfresser“ genannt werden.

Endivien

Zubereitet ist es sehr schnell: Für zwei Hauptspeisen- oder vier Beilagenportionen einen großen Kopf Endiviensalat von seinem Strunk entfernen und zusammenschneiden. Waschen und ausgiebig schleudern. Olivenöl erhitzen, am besten im Wok, denn es kommt eine ziemliche Menge Salat zusammen. Salat in den Wok geben und sautieren, bis er in sich zusammenfällt. Den Saft einer halben Zitrone, 10-15 entkernte Kalamata-Oliven und zwei Esslöffel Kapern dazugeben, salzen und pfeffern.

Als Beilage zu Fisch/Fleisch, mit getoastetem Brot, mit Ofenkartoffeln oder  – als Pizzabelag.

Bloggen auf WordPress.com.