Gerösteter Kürbis und Romanesco mit weißen Bohnen

Herbstzeit ist Kürbiszeit, und neben dem steirischen Kürbiskoch ist im Ofen gerösteter Kürbis das allerbeste. Außerdem geht es so schnell! In diesem Fall wird das Gemüse mit Romanescokohl und dicken weißen Bohnen kombiniert, und es kommt nicht einmal Öl dazu! Stattdessen ist es eine Mischung aus Essig, geräuchertem Paprikapulver und Kreuzkümmel, der dem Gemüse Pep verleiht.

Das auch noch vegane Rezept stammt aus Rita Seranos Buch „Vegan in 7“, ich habe es leicht adaptiert und eine frische Chili dazu getan und statt der frischen Brunnenkresse Vogerlsalat genommen. Und es dann am Ende doch noch ent-veganisiert: Mit etwas Joghurt mit einem Spritzer Zitronensaft schmeckte es nämlich noch besser …

kuerbis

Für 2 Portionen: Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

1/2 Kürbis (ich hatte Butternuss) schälen und in gleichmäßige Stücke schneiden. 1 kleinen Kopf Romanescokohl zerteilen. Wer mag, schneidet noch eine kleine Chili dazu klein. In einer kleinen Schüssel 3 TL weißen Balsamico mit etwas Salz und Pfeffer, 1 TL geriebenem Kreuzkümmel und 1/2 TL geröstetem Paprikapulver (zB Pimenton de la Vera) verühren. Gemüse mit der Marinade in einer Schüssel vermengen. Alles entweder auf einem Backblech oder in einer weiten Auflaufform verteilen und 25 Minuten im Backrohr rösten.

Nach den 25 Minuten das Gemüse einmal durchrühren, 1 Dose dicke weiße Bohnen abgießen und darunter mischen. Weitere 5-10 Minuten in den Ofen geben.

Mit ein, zwei Handvoll Vogerlsalat / Brunnenkresse / Rucola darüber servieren. Gut passt noch etwas Säure – wie zum Beispiel Joghurt mit etwas Zitronensaft oder nur etwas Zitronensaft.

Erdäpfelrisotto mit Buschbohnen

„Risotto“ kann man auch ohne Reis machen – freilich muss man es dann streng genommen unter Anführungszeichen setzen. Zum Beispiel Erdäpfel: In feine Würfel geschnitten, kann man sie genauso wie ein Risotto zubereiten. In diesem Fall kommen als Ergänzung knackige Bohnschoten dazu, man kann mit dem Grundrezept aber sicher gut herumexperimentieren – Eierschwammerln passen beispielweise sicher gut.

erdäpfelrisotto

Für 4 Portionen: 1/2 kg Fisolen (Buschbohnen) putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest kochen. 3/4 kg Erdäpfel schälen und in ca. 1/2 cm große Würfel schneiden. 1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Zwiebel in etwas Olivenöl andünsten, Knoblauch und Erdäpfel hinzufügen und kurz andünsten, dann mit Wermut / Weißwein ablöschen. 3/4 l Gemüsesuppe bereitstellen und nach und nach eingießen und jeweils kochen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Wenn die Erdäpfel gar sind, mit den Fisolen, Basilikum(pesto) und Parmesan vermischen und servieren.

Gekocht: Alpine Winter-Minestrone mit Kren

Die Supersuppe, könnte man mehr als holprig übersetzen: Das Wort Minestrone ist nämlich laut Wikipedia der Augmentativ (Vergrößerungsform) von minestra, italienisch für „Suppe“. Kein Wunder, ist sie doch dank jeder Menge Gemüse und Sättigungs-Einlagen wie Reis oder Nudeln ganz schön gehaltvoll. Damit liefert sie gleich mehrere Gründe, einmal eine winterlich-alpine Variante nach einem Rezept aus dem Frisch gekocht-Kochbuch auszuprobieren.

Natürlich, übervoller Kühlschrank macht’s möglich, eine eigene Variante davon …

Minestrone

Für die Minestrone hieß es zunächst einmal schnipseln: Eine große gelbe Zwiebel in Würfel, 200 Gramm Karotten in Scheiben, ein Drittel Kohlkopf in Streifen, 100 Gramm Knollensellerie (Originalrezept: Stangensellerie) in Würfel, 50 Gramm getrocknete Tomaten in Streifen.

Dann die Zwiebel mit 150 Gramm Speckwürfeln in etwas Olivenöl anbraten, nach und nach 100 Gramm TK-Erbsen, Karotten, Sellerie, getrocknete Tomaten und Kohl dazugeben. 150 Gramm Zartweizen (das Originalrezept verlangte Graupen, also Rollgerste) mitrösten. Würzen mit Lorbeerblättern, Majoran, Salz und Pfeffer. Das ganze mit 1,5 – 2 Litern Wasser/Suppe* aufgießen und 20 Minuten auf mittlerer Stufe kochen lassen, fünf Minuten vor Ende noch eine Dose weiße Bohnen (abgetropft) dazugeben und mitkochen.

Servieren mit geriebenem Kren.
Supersuppe, ich sag’s ja!
(*Anmerkung: es reicht, Wasser reinzugießen und nach und nach Suppenwürfel dazuzugeben. In Italien wird  meist keine Fleischbrühe dafür verwendet!)

Minestrone muss ich öfters noch ausprobieren, hier noch ein paar Varianten:

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