Gurkenlimonade

Seit wir einen Sodastreamer im Haushalt haben – übrigens eine echt lohnenswerte Anschaffung, wenn man gern Blubberbläschen im Wasser hat und nebenbei auch zur Plastikvermeidung beitragen will – war auch der Gedanke da, endlich einmal selbst eine Limonade zu machen. Sooo schwer kann das ja wohl nicht sein, wenn momentan jedes Hipster-Lokal seine Homemade Lemonades auf der Karte hat. Ganz vorn dabei sind natürlich Gurken, die sich mittlerweile zu einer der angesagtesten Limonaden-Zutaten entwickelt haben.

gurkenlimo

Ergibt ca. 300-400 Mililiter Sirup: Läuterzucker aus 100 ml Wasser und 100 g Zucker kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Eine Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz und Zucker ziehen lassen, austretende Flüssigkeit auffangen. Gurkenscheiben in der Küchenmaschine klein hacken und in ein Sieb geben, auch hier die Flüssigkeit auffangen. Sorgfältig ausdrücken.

Gewonnenen Gurkensaft mit Läuterzucker und 100 ml Zitronensaft vermischen.

Wer mag, gibt noch fein geschnittene Kräuter (Basilikum, Minze, Zitronenmelisse, Zitronenverbene) dazu.

Sirup in verschließbare Flaschen abfüllen.

Für die Limonade einfach mit Eiswürfeln und Soda mischen.

 

Sehr gut soll der Sirup angeblich auch in Gin Tonic schmecken, wird demnächst mal ausprobiert! 🙂

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Grüner Smoothie mit Kohlrabiblättern

Die Kohlrabiblätter waren so schön, viel zu schade zum Wegwerfen. Zeit, das allwissende Internet zu befragen: Und die Blitzrecherche ergab, dass es sich hierbei sogar um wahre Vitaminbomben handelt – die Blätter haben im Vergleich zu den Knollen einen rund doppelt so hohen Gehalt an Vitamin C, der Gehalt an Carotin ist 100 mal so hoch, der von Calcium und Eisen 10 mal so hoch. Verwendet werden können die Blätter als geschmortes Gemüse, oder einfach mit der Knolle gemeinsam gekocht – oder in einem Smoothie.

kohlrabismoothieFür zwei Gläser voller Vitamine das Grün von zwei Knollen in schmale Streifen schneiden (Stiele entfernen!) und im Food Processor zerkleinern. Dazu kommen zwei süße, weiche Birnen, ohne Gehäuse, aber mit Schale. Weiters eine große Banane, der Saft einer Limette und einer halben Zitrone  und ein Glas Wasser.

Das ganze im Blender ordentlich mixen, eventuell noch mit ein, zwei Löffeln Honig nachsüßen. Fertig!

Gefunden habe ich das Rezept auf Meine-Smoothies.de

Gekostet: Zotter Overdose

Kühler Kakao als Energy Drink, das ist die neueste Innovation aus der Schokoladenmanufaktur Zotter: Die „Overdose“, so der ein bisschen kindisch-provokativen Powerdrinks, gibt es ab sofort in drei Sorten: dark, milk und white.

Alle drei Sorten bestehen aus Fairtrade-Schokolade und Bio-Milch aus dem Ennstal, die dunkle Schoko enthält dazu Ginseng und einen Hauch Chili „Bird’s Eye“, die Milchschoko Guarana, echte Vanille, Zimt, Rosenblüten und einen Hauch Zitrone, die weiße Schoko Chaga-Pilz, Rosenblüten, einen Flash Zitrone, Vanille und Zimt.

OverdoseKalorienmäßig schlägt sich eine Dose „Overdose“ (23o ml) mit stolzen 310 Kalorien zu Buche, im Geldbeutel mit 2,75 Euro. Erhältlich hier und im Handel, zB bei Wein & Co.

Gekostet: Steirer Cider

Steirercider

Daran, dass zu wenige Äpfel in der Steiermark angebaut werden, kann es nicht liegen. Aber warum gibt es kaum Cider aus der Steiermark? Gut, den Haider Cider gibt es schon seit ein paar Jährchen (verbunden mit dunklen Erinnerungen an Farm Raves am Stubenbergsee …), der scheint aber technisch gesagt ein Apfelmost zu sein.

In den letzten Jahren tauchten aber plötzlich zwei Cider-Marken aus der Steiermark auf:  Einerseits das Goldkehlchen, das wird in Burgenland hergestellt, aber aus steirischen Äpfeln. In Graz ist der Premium Cider bei Jodl, bei VDB und in der Metro erhältlich.

Und dann wäre da noch der Steirer Cider. Hergestellt wird er von Mostsommelier Manfred Fauster aus Graz-Mariatrost, der sich schon damit einen Namen gemacht hat, den Most auf ein neues Level zu heben – der wird dann als Edelmost in entsprechend edlen (Wein-)Flaschen verkauft, es gibt ihn auch als Frizzante von alten Sorten. Von da ist es nur ein logischer Schritt, auch Cider anzubieten: süßen Steirer Cider, mit leichten 3,8 Prozent Alkohol und prickelnder Kohlensäure.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Most und Cider? Cider ist moussierender Apfelwein: vergorener Apfelsaft, der meistens mit Kohlensäure angereichert wird. Und Most ist Fruchtwein aus vergorenen Äpfeln. Anders gesagt: Beim Most wird Apfelsaft mittels Kellertechnik und Hefe vergoren. Bei Cider wird hingegen bereits vergorener Apfelsaft mit reinem Apfelsaft vermischt und mit Kohlensäure versetzt. So ist Cider weniger sauer als Most und hat weniger Alkohol, laut österreichischem Lebensmittelkodex weniger als 4,5 Prozent Alkohol.

Selbstgemacht: Ingwer-Limo

Genaugenommen ist es weder Ginger Beer noch Ginger Ale, genauso gut schmeckt es aber auf jeden Fall: Ein „Easy Peasy Ginger Beer“-Rezept hat Jamie Oliver auf seiner Seite, das ratzfatz zubereitet ist. Und praktischerweise eine tolle Grundlage für Cocktails bietet …

Ginger Ale

Für einen Krug Ingwer-Limonade

… ca. 140 Gramm Ingwerwurzel schälen und mit 5-6 Esslöffeln Rohrzucker und der Schale von zwei Bio-Zitronen in den Food Processor werfen und klein häckseln lassen.

Mit dem Saft der beiden Zitronen aufgießen und kurz ziehen lassen, mit Mineralwasser oder Soda auffüllen und 10 Minuten ziehen lassen.

Eventuell mit Minzezweigen dekorieren.

Ins Glas durch ein Sieb gießen.

Drinks:
Gilligan’s Revenge: Ein Highball-Glas mit Eis auffüllen, 40 ml Wodka hineingießen. Mit Ginger Ale auffüllen, einen Schuss Grenadine einrühren.

Dickie Ward: Ein Highball-Glas mit Eis auffüllen, 40 ml Scotch hineingießen. Mit Ginger Ale auffüllen, einen Spritzer  Angostura oder andereren Bitter dazugeben, umrühren. Mit Zitronenschale garnieren.

Gekauft: Omi’s Apfelstrudel

Omi's Apfelstrudel Okay, genaugenommen habe ich ihn nicht gekauft – er wurde mir neulich in die Hand gedrückt, ich habe ihn also kostenlos bekommen. Aber die Kategorie heißt nun einmal so. 🙂

Viel kann ich euch nicht darüber erzählen: Es ist ein steirischer Apfelsaft, der mit Zimt veredelt wurde. Kommen tut das ganze aus Leoben, hergestellt wird es von der Alfred Kendlbacher GmbH in Leoben.

Und wie schmeckt das? Super, wie Omi’s Apfelstrudel halt schmeckt! Sehr süß, dank des Zimtgeschmacks noch süßer. Laut „Flaschentext“ kann man ihn auch heiß trinken, am besten ist es wohl, ihn „gespritzt“, also mit Wasser zu trinken.

Die Homepage zum Apfelstrudelsaft ist erst im Aufbau, zumindest einen Verkaufspunkt kann ich aber nennen: Café-Restaurant Steira-Eck im Shopping Nord, Graz.

Also: Prost und alles Gute, liebe Omi!

Geshakt: Golden Saffron Bombay

Weihnachten im Glas! Ein außergewöhnlicher, winterlicher Cocktail aus dem Buch Sommerdrinks und Winterdrinks von GU, der ein bisschen Aufwand erfordert, was sich aber lohnt.

Golden Saffron Bombay
Für einen Cocktail 3 Stück Kardamomkapseln anquetschen, etwa im Mörser. Mit einer Messerspitze Safranpulver (oder ein paar Fäden), 1 bis 1,5 TL Zucker und 80 ml Milch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Bei kleiner Hitze drei Minuten ziehen lassen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen.

Die kalte Milch durch ein Sieb in einen Shaker gießen, 3 cl Gin, 4 cl Schlagobers und 3 Eiswürfel dazugeben, kräftig shaken. In eine Cocktailschale gießen.

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