Teriyaki Lachs Bowl

Eigentlich hatte ich nur vor, eine Packung Fertig-Teriyaki-Sauce aus dem Kühlschrank aufzubrauchen. Und noch ein bisschen Spinat zuhause. Eine Googlesuche später wollte ich dann nur noch eines: Eine japanisch angehauchte Bowl mit Sushireis, mit Teriyaki mariniertem Lachs, Edamame, sautiertem Spinat, Avocado und Sesam-Nori-Konfetti. Mjam!

Das Rezept dafür habe ich im Blog cookingaffair gefunden, hier wird die Teriyaki Sauce auch selber hergestellt, was mir nicht sonderlich schwierig erscheint, aber ein wenig Vorplanung erfordert – sie sollte nämlich eine ganze Woche lang ziehen. Muss ich dann unbedingt auch ausprobieren! Abgesehen davon war es aber eines der Gerichte mit dem wenigsten Aufwand und dem größten Output, das ich je gekocht hatte – ich bin begeistert!

Für zwei Bowls: Zwei Lachsfilets auftauen. Backrohr vorheizen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze. Eine Handvoll Edamame auftauen, falls es sich um TK-Ware handelt, und danach die Bohnen herausdrücken.

Für den Reis 200g Sushi-Reis (und es muss wirklich unbedingt Sushireis sein!) waschen, bis das Wasser klar ist. Gut abtropfen und quellen lassen. Nach Packungsanleitung kochen, das sind üblicherweise 15 Minuten kochen und danach weitere 15 Minuten ziehen lassen. Dazu gehört unbedingt eine Essigmischung aus 1 EL Reisessig, 1 TL Zucker und 1 TL Salz – das alles in einem kleinen Topf aufkochen, drei Minuten lang köcheln lassen und beiseite stellen zum Abkühlen. Die Essigmischung wird dann mit dem noch warmen Reis vermischt (- und wer das ganz richtig japanisch machen möchte, liest im oben verlinkten Blog nach – mit einem Fächer kann man offenbar noch besonderen Glanz in die Sache bringen. Mir reichte der Geschmack!).

Für die Sesam-Nori-Konfetti nimmt man ein Nori-Algenblatt (das sind die zum Sushi machen) und schneidet es mit der Schere in kleine Fitzel. Gemeinsam mit 2 EL hellen Sesamsamen werden die nun in einer heißen, beschichteten Pfanne ohne Öl angeröstet und beiseite gestellt. (Das ließe sich freilich auch vorbereiten!)

Den Lachs in eine Auflaufform legen und mit dem Großteil der (gekauften oder selbst gemachten) Teriyaki-Sauce übergießen. Ein paar EL übrig lassen und in eine Extraschüssel füllen – damit wird der Lachs später glasiert. Die Fischfilets für 10 bis 15 Minuten im Backrohr lassen, zwischendurch 1 bis 2 Mal mit Teriyaki-Sauce überziehen. Der Lachs sollte noch leicht glasig und herrlich saftig sein.

Inzwischen 100 g frischen Spinat waschen und grob hacken, in einer Pfanne mit etwas Sesamöl kurz anbraten, 2 EL Wasser dazugeben und einen Deckel darauf geben, so fällt der Spinat zusammen. Durchrühren und mit Salz würzen.

Eine Avocado halbieren und vom Stein befreien, Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale heben, Hälften in Streifen schneiden.

Reis auf zwei Schüsseln aufteilen. Je ein Lachsfilet darauflegen, daneben die Avocadohälften, die Edamame und den Spinat geben, mit Sesam und Nori bestreuen.

Fenchelsalat mit Erdbeeren und Mozzarella

Was ich mir für diesen Sommer vorgenommen habe: Viel mehr Erdbeeren essen! Und da man die allerbeste Beere nicht immer „nur“ pur oder in süßen Variationen genießen will, gibt es zur Abwechslung mal einen Salat. Auch hier machen sich Erdbeeren ganz hervorragend. In diesem Rezept, gefunden im Magazin „Frisch gekocht“, werden sie mit frischem Fenchel, samtigem Mozzarella und einem zitronigen Dressing kombiniert. Ein toller, schneller, Salat für heiße Tage und ganz bestimmt ein idealer Begleiter zum Grillen!

Für zwei Portionen: Eine Fenchelknolle vom Strunk befreien und hobeln oder in feine Scheiben schneiden. Fenchelgrün beiseite legen. Rund 100 g Erdbeeren, das ist in etwa eine Handvoll, waschen, vom Grün befreien, vierteln. Eine Mozzarellakugel würfelig schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

Für das Dressing Schale einer halben Zitrone (vorher heiß waschen!) abreiben und auspressen, Saft mit 2-3 Esslöffeln Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Über den Salat gießen und alles gut durchmischen. Eine Handvoll Minzblätter zerzupfen und mit dem Fenchelgrün darüber streuen.

Linguine mit Halloumi und Pilzen

Viele kennen das sicher auch – irgendwann, wenn man sich endlich zum Aufräumen durchgerungen hat, stößt man auf einen ganzen Stapel aus irgendwelchen Zeitschriften herausgerissene, längst vergessene Kochrezepte. Nun, ich schmeiße einfach ungern Dinge weg, deshalb habe ich diese nun neu sortiert, einige aussortiert, und mache mich daran, wenigstens ein paar davon nachzukochen. Die einfachen natürlich eher als die komplizierten (ich sage nur „Kalbsbries Rumohr“ nach Eckart Witzigmann …). Sehr einfach und deshalb mit hohem Nachkochfaktor ist das hier: Nudeln mit knusprig gebratenem Halloumi („Quietschekäse“) und Champignons in einer Rahmsoße. Watscheneinfach und sehr gut – und wird deshalb gleich ins öffentliche Kochbuch aufgenommen!

Für zwei Portionen: Eine halbe Packung Halloumikäse in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl knusprig braten – das dauert ein bisschen und verträgt durchaus größere Hitze.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Darin werden dann die Nudeln – 200-250 Gramm Linguine oder Spaghetti – gekocht.

250 g Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge …) säubern, Enden abschneiden und in gleichmäßige Stücke schneiden. In einer zweiten Pfanne mit etwas Öl anbraten, dann noch eine Knoblauchzehe, fein gewürfelt, mitbraten und Thymianzweige dazulegen.

Während die Nudeln kochen, einen Schöpfer Nudelwasser (besser als Leitungswasser – wegen der Stärke!) zu den Pilzen geben, einen halben Becher Sauerrahm (Originalrezept: Creme fraiche) einrühren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, die fertigen und abgetropften Nudeln dazugeben.

Alles mit dem Halloumi servieren, wer mag, gibt noch ein paar geröstete Walnüsse darüber. Grünen Salat dazu und fertig ist das schnelle Mittagessen!

Mujadarra (arabischer Linsen-Reis)

Sehr simpel und sehr köstlich, dazu günstig und dann auch noch vegan: Die einzige Schwierigkeit an diesem beliebten arabischen Gericht ist, dass man einen Haufen Gewürze benötigt. Wenn man das eine oder andere weglässt, ist es aber auch nicht so tragisch – schließlich gibt es hier unzählige Varianten, wie bei jedem Klassiker.

Der Clou sind freilich die Röstzwiebel – hier lohnt es sich, gleich ein bisschen mehr zu machen und sie beispielsweise für ein Erdäpfelpüree zu verwenden.

Noch eine etwas grauslige Info zu Mujadarra: Das Wort heißt übersetzt in etwa „pockennarbig“ – die Linsen im Reis erinnern offenbar an betroffene Haut …

Arabischer Linsenreis mit Röstzwiebeln

Arabischer Linsenreis mit Röstzwiebeln

Für vier Portionen: Zuerst die Röstzwiebeln zubereiten. Dafür eine große gelbe Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden oder hobeln. In einer Schüssel mit einer Prise Salz, mit 1 Prise Kristallzucker, 5 EL Mehl und 1 EL edelsüßem Paprikapulver vermischen. In einem kleinen Topf ein paar fingerhoch Rapsöl (oder Sonnenblumenöl) stark erhitzen und Zwiebelringe darin in mehreren Portionen knusprig frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.

200 g Reis nach Packungsanleitung nicht ganz fertig kochen (knapp 9 Minuten sollten reichen). 200 g Linsen ebenfalls nach Anleitung zubereiten – je nach Sorte dauert das ev. länger als der Reis, wenn man vorgegarte aus der Dose verwendet, braucht man sie natürlich nur zu erhitzen. 2 Knoblauchzehen fein hacken und in Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Temperatur anbraten. Jetzt kommen die Gewürze (alle gemahlen) dazu: 2 TL Koriander, 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Muskat, 1/2 TL Nelken und 2 TL Zimt (andere Rezepte verwenden u.a. auch Piment, Kreuzkümmelsamen und/oder Kardamom). Eine Minute weiterbraten, dann 2 TL Rohrohrzucker unterrühren. Jetzt kommen Reis und Linsen dazu und werden mit 150 ml Wasser fertig gegart. Das ganze noch weitere 5 Minuten offen weiterköcheln lassen, mit Salz abschmecken.

Servieren mit gehackter Petersilie (oder gerne auch Dill), den Röstzwiebeln und frisch gemahlenem Pfeffer.

Kimchi-Pancakes

Viele Gerichte, die einfacher und schneller zu machen sind als Pancakes, Pfannkuchen, Palatschinken und alle Variationen, gibt es wohl nicht. Die koreanische Variante Kimchi Buchimgae, knusprig gebackene Pancakes, wird mit köstlichem Kimchi – der ostasiatischen Variante des Sauerkraut – noch einmal richtig raffiniert. Einfach und schnell bleibt es – die Voraussetzung ist aber natürlich, dass man Kimchi zuhause hat.

Der Clou bei diesem Gericht, das ich auf der Seite mykoreankitchen.com gefunden habe, ist aber die Sauce aus Sojasauce, Reisessig und Zucker – und spätestens damit ähnelt das Gericht natürlich sehr den Kimchi-Omelettes, die ich hier schon einmal veröffentlicht habe, auch die wurden mit einer Essig-Sojasauce serviert.

Also: Worauf warten wir noch?

kimchi palatschinke (3)

Kimchi Buchimgae

Anm.: Das amerikanische Rezept verwendet als Maße Cups (ca. 235 ml), da das mit dem Abmessen hier nicht allzu genau sein muss, habe ich einfach ein Viertelliterglas genommen und nicht ganz voll gemacht.

Teig für 4-5 Pancakes: In einer mittelgroßen Schüssel 2 1/2 Cups Mehl (Weizen oder Dinkel), 2 1/2 Cups Wasser, ein Ei und eine Prise Salz zu einem Teig verarbeiten. 2 Cups Kimchi plus einen Extra-Esslöffel der Flüssigkeit einrühren (falls es sehr grob ist, vorher noch in Stücke schneiden). Alles gut vermischen und kurz stehen lassen, währenddessen eine große Pfanne mit etwas Pflanzenöl erhitzen.

Sauce: Je vier Esslöffel Reisessig, Sojasauce, Wasser und 2 Esslöffel Rohrrohzucker vermischen. Die Sauce kann man auch zB am Vortag vorbereiten, dann einfach alles in ein Glas geben und in den Kühlschrank stellen, der Zucker löst sich durch die Säure von selbst auf. Wenns schneller gehen soll, am besten kurz erhitzen und aufkochen lassen, dann wieder abkühlen lassen. Die Sauce kann man noch mit Chilis und oder Frühlingszwiebelringen aufpeppen.

Nun die Pancakes einen nach dem anderen mit dem Öl in der Pfanne backen – bei großer Hitze je einen Schöpfer Teig in der Pfanne verteilen und knusprig anbacken lassen, nach ca. 2 Minuten auf mittlere Hitze reduzieren, weiterbacken lassen und wenden, sobald der Teig so gut wie fest ist. Eventuell warm halten.

Wenn man die Pancakes als Fingerfood serviert, in Stücke schneiden, oder sonst auch im Ganzen servieren. Mit der Sauce beträufeln – und genießen!

Brokkoli mit Knoblauch Thai-style

Für Niki Segnit, Autorin des Buches „Der Geschmacks Thesaurus“, bietet die Kombi Knoblauch und Brokkoli „den größten Genuss, den einem gesundes Essen verschaffen kann“. Da bin ich ja anderer Meinung, aber das Rezept, dass sie im Buch als Beispiel für die Kombination anführt, hat schon einmal ziemlich toll geschmeckt – es handelt sich um der Thai-Küche nachempfundenes Gericht mit Eiernudeln, zum Würzen werden Sojasauce und Austernsauce verwendet – es wäre also prinzipiell vegetarisch, wenn man bei den Saucen darauf achtet, tierfreie Alternativen zu finden. Zumal es auch noch sehr einfach nachzukochen ist, will ich es hier teilen:

brokkoli nudeln

Für 2 Personen: Einen Brokkoli in kleine Röschen zerteilen (diese sollten wirklich klein sein, sie werden nämlich nicht gekocht!).

200 g feine Eiernudeln nach Packungsanweisung garen, dann abtropfen lassen.

Inzwischen 5 Knoblauchzehen vierteln und in etwas Erdnussöl im Wok braten. Sobald sie goldbraun sind, herausnehmen und beiseite legen.

Die Brokkoliröschen in den Wok geben und 3 Minuten braten, die Nudeln dazugeben und ebenfalls braten.

1-2 verquirlte Eier dazugeben und mit den Nudeln vermischen, in einer kleinen Schüssel außerdem noch eine Sauce aus 2 TL heller Sojasauce, 1 TL dunkler Sojasauce, 1 TL Austernsauce, 1 TL Zucker und 1 TL Wasser mischen (keine Sorge, wer nicht so viele Sojasaucen hat: Einfach nur die eine vorhandene nehmen, das wird trotzdem gut!).

Zu den Brokkoli-Nudeln geben und alles gut vermischen, dann rasch servieren und mit Pfeffer und den Knoblauchstücken garnieren. Die rote Sauce am Foto ist Sriracha, die passt natürlich auch gut dazu!

Champagner-Granita

Eiskratzen deluxe: Die einen tun’s im Winter auf der Windschutzscheibe ihres Autos, wir leben glücklich autolos und kratzen höchstens mal ein schönes Granita zu Crushed Ice. Dieses Rezept stammt aus dem DK-Buch „Eis und Sorbet selbstgemacht“ und ist watscheneinfach nachzumachen. Es braucht allerdings ein bisschen Zeit – fünf Stunden sollte man schon einplanen!

champagner-granita

Für ca. 6 Portionen: Zuerst einmal den Zuckersirup kochen. Dafür 100 ml Wasser mit 100 g Kristallzucker in einem kleinen Topf aufkochen, dabei immer wieder durchrühren, damit sich der Zucker gut auflöst. Zwei Minuten köcheln lassen, dann abkühlen lassen.

Eine Orange auspressen, den Saft durch ein Sieb gießen.

Zuckersirup, Orangensaft und 400 ml Champagner (oder guter Sekt) in einer Schüssel mischen. Das war’s im Prinzip – jetzt wird nur noch gefroren und eisgekratzt.

Die Flüssigkeit in eine flache, gefriergeeignete Form füllen, zudecken. Das ganze muss jetzt mindestens vier Stunden lang gefroren werden, nach etwa einer Stunde und dann jede halbe Stunde mit einer Gabel durchrühren, damit Crushed Ice entsteht.

250 g Erdbeeren putzen, Granita mit Erdbeeren in vorgekühlten Sektschalen anrichten.

Sardische Pasta Fregola mit Romanesco

Bei diesen Temperaturen muss es auch am Teller mediterran werden. Mindestens! In diesem Rezept, gefunden bei „Essen & Trinken“, spielen Fregola – das sind kleine runde Nudeln aus Sardinien – an der Seite von Romanesco-Kohl die Hauptrolle. In den ebenso oscarwürdigen Nebenrollen: Rosinen, Oliven, Kapern, getrockene Tomaten, Chili, Petersilie und Mandelmus.

fregola romanesco

Für vier Teller: 20 g Rosinen mit heißem Wasser übergießen und beiseite stellen. 1 mittelgroßen Romanesco-Kopf putzen, Röschen vom Strunk schneiden. (Wer mag, kann den Romanesco an dieser Stelle auch blanchieren, ansonsten wird er nur kurz angebraten und etwas gedünstet, bleibt also ziemlich knackig!)

150-200 g Pasta Fregola nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Inzwischen eine Chili putzen und entkernen. Chili mit 35 g getrockneten Tomaten (abgetropft), 20 g Mandelmus (am besten dunkles) und 50 ml vom Nudel-Kochwasser in einen Blitzhacker geben und zu einer leicht flüssigen Paste verarbeiten.

Romanesco in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze braten. Salzen, zudecken und bei mittlerer Hitze 12-15 Minuten dünsten (wer sie schon blanchiert hat, braucht hier wesentlich kürzer).

Die Nudeln abseihen, dabei etwas vom Nudelwasser auffangen. Nudeln mit Tomaten-Mandel-Sauce  vermischen, mit den Rosinen samt Einweichwasser, 25 g Oliven (am besten ohne Kern) und 1 El Kapern zum Romanesco geben. Mit Petersilie bestreuen und servieren!

Orechiette mit Grünkohl und Salsiccia

Ein schnelles, einfaches und deftiges Pasta-Rezept, bei dem das pikante Brät aus Salsiccia-Würsten mit Grünkohl kombiniert wird.

orechiette

Für zwei Teller: Zuerst einen Bund Grünkohl gründlich waschen und Strünke entfernen. In einem großen Topf mit heißem Salzwasser kurz blanchieren, herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen. (Das Kochwasser könnte man gleich zum Nudelkochen weiterverwenden).

Brät aus zwei Salsicca-Würsten drücken und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Ca. 250 Gramm Nudeln (hier: Orecchiette) nach Packungsanweisung kochen.

2 Knoblauchzehen schälen und hacken, zur Wurst geben. 1-2 Esslöffel Senf ebenfalls zur Wurst geben. Grünkohl in Streifen schneiden und auch in die Pfanne dazugeben. Mit einem halben Becher Schlagobers und fallweise etwas (Koch-)Wasser aufgießen, mit Salz, Pfeffer und vielleicht etwas Chili würzen.

Nudeln zur Sauce geben und gleich servieren.

Lachsröllchen im Kräuter-Crêpesteig

Immerhin noch vor Pfingsten liefere ich zwei Rezepte vom letzten Osterbrunch nach.  Sind aber soundso nicht zwingend österliche Rezepte. Bevor morgen ein köstlicher Eierlikörkuchen mit Haselnüssen drankommt, hier die sensationellen und sensationell einfach zu machenden Lachsröllchen. Geht im Handumdrehen, ist leicht vorzubereiten und macht auch optisch etwas her!

lachsröllchen

Für etwa acht Personen als Vorspeise oder Fingerfood: Crêpesteig aus 150 g Mehl (Weizen, Dinkel …), 250 ml Milch, 2 Eiern, fein gehackter Petersilie und Schnittlauch und etwas Salz zubereiten, ca 15 Minuten stehen lassen.

Aus dem Teig in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl die Crêpes ausbacken, die Teigmenge sollte etwa acht bis zehn Stück ergeben. Auskühlen lassen.

Für die Füllung 200 g Topfen (Quark), 300 g Frischkäse und 2-5 TL Meerrettich (gerieben) vermengen, mit etwas Salz abschmecken. Falls die Masse zu fest ist, noch etwas Milch hinzufügen – flüssig sollte sie natürlich nicht werden!

Die Crêpes mit der Creme bestreichen, mit insgesamt ca. 400 g Räucherlachs belegen, eng aufrollen und in Frischhaltefolie einwickeln. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten kühl stellen, damit sie später gut halten.

 

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