Flammkuchen mit Sauerkraut und Sardellen, Herbstrüben-Salat

Sauerkraut und Speck? Pah, das kann ja jeder. So richtig köstlich wird es, wenn Sauerkraut auf die Kraft salziger Sardellen trifft – wie in diesem Flammkuchen aus der „Jahreszeitenkochschule: Winter“ von Katharina Seiser und Richard Rauch. Bevor es auffällt, gestehe ich lieber gleich: Der Flammkuchen-Teig ist auf dem Foto leider nicht selbst gemacht – I’m sorry for what i did when I was very hungry!

Dazu gibt es Salat, diesmal aus köstlichen Herbstrüben (bzw. Mairüben oder Wasserrüben, das ist alles so ähnlich) mit ein bisschen Sauerrahm und Öl-Essig-Dressing.

flammkuchen sauerkraut (1)

Für vier Flammkuchen: Germteig aus 15 g frischer Germ (Hefe), aufgelöst in 125 ml lauwarmen Wasser, 250 g glattem Mehl, etwas Salz und Zucker zubereiten und 30 Minuten gehen lassen oder vier Packungen fertigen Flammkuchenteig aus dem Kühlregal verwenden. Eine Stange Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden.

Backrohr vorheizen (230 Grad Umluft bzw. nach Packungsanleitung), Flammkuchen sehr dünn ausrollen, mit 400 g Crème fraîche bestreichen und mit 200 g Sauerkraut (eventuell etwas ausdrücken!), Lauch und mit einer Dose Sardellen belegen. Kräftig pfeffern und mit etwas getrocknetem Oregano bestreuen. Salz braucht es vermutlich keines mehr, außer die Sardellen sind nicht besonders salzig.

Der Flammkuchen wird nun 12-15 Grad (bzw. nach Packungsanleitung) auf der unteren Schiene goldbraun gebacken. Heiß servieren, am besten mit einem kühlen Bier dazu.

Und mit feinem Herbstrübensalat:

Für eine kleine Schüssel Herbstrübensalat: 2 bis 3 faustgroße Herbstrüben waschen, schälen und fein reiben. Mit 4 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Apfelessig und 2 EL Sauerrahm abmachen, Schnittlauch daruntermischen, salzen, fertig.

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Gebacken: Zweierlei Flammkuchen

Hier zwei ganz schnelle Partyrezepte – damit es auch wirklich schnell geht mit fertigem Teig zubereitet. Für die beiden Kuchen habe ich zwei Packungen Flammkuchenteig gebraucht, für das Bestreichen des Teiges einen Becher Sauerrahm (250 g) und einen Becher Creme Fraiche (150 g), gewürzt mit Salz und viel schwarzem Pfeffer.

Flammkuchen mit gehobelten Pilzen

Flammkuchen

100 Gramm Räucherkäse (zB Scamorza, gleich an der Feinkosttheke in Scheiben aufschneiden lassen) auf den bestrichenen Teig legen, 150 Gramm dunkle Champignons (oder alle möglichen anderen Pilze) waschen, putzen und in dünne Scheiben direkt auf den Flammkuchen hobeln. Mit Rosmarin bestreuen. Ca. 15 Minuten bei 220 Grad Umluft backen.

Erdäpfelflammkuchen mit roten Balsamico-Zwiebeln

Flammkuchen

Ca. 250 Gramm Erdäpfel schälen und in Scheiben hobeln, auf dem bestrichenen Teig verteilen. Drei rote Zwiebeln in Ringe schneiden, in etwas Öl anbraten, mit 2 EL Zucker karamellisieren lassen und mit 3 EL Balsamico ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Auf den Erdäpfeln am Flammkuchen verteilen.  Ca. 15 Minuten bei 220 Grad Umluft backen.

Gebacken: Tomatentarte und Gemüseflammkuchen

Das vielleicht beste aller Convenienceprodukte: Fertigteig. Ja, wirklich großartig ist das nicht mit den bösen Zusatzstoffen, Backtriebmitteln usw. – aber es lässt sich einfach soo einfach soo viel damit machen.

Die eine meiner beiden Stekovics-Tomatenpflanzen hat die Hitzeperiode zwar nicht überlebt, die andere aber schon, also muss ein würdiges Rezept her …

Gelbe Johannisbeere

Paradeiser, Sorte Gelbe Johannisbeere

Zum Beispiel ein köstlicher Tomaten-Tarte mit Ricotta und Thymian frei nach einem Rezept aus dem aktuellen Frisch gekocht-Magazin.

Für sechs Stücke (die man allerdings auch locker zu zweit wegputzen kann, wenn man hungrig genug ist) benötigt man eine Rolle Teig (im Rezept Blätterteig, ich habe mich für Mürbteig entschieden). Auf dem Backblech ausrollen und das Backrohr auf die angegebene Temperatur vorheizen. Teigboden mit Semmelbröseln bestreuen.

Inzwischen in einer Schüssel 250 g (1 Packung) Ricotta, zwei Eier (M), 2 EL Mehl, 2 gepresste Knoblauchzehen, 1 TL Thymian und 1 TL Zitronenschale vermischen und das ganze auf dem Teigboden verteilen. 500 bis 750 g Cocktailtomaten waschen, in dicke Scheiben schneiden und auf dem Ricotta verteilen. Darauf kommt noch etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und noch ein bisschen mehr Thymian (für die Optik) und ab geht’s ins Backrohr. Dauer laut Packungsanleitung!

Tomaten-Tarte mit Ricotta und Thymian

Tomaten-Tarte mit Ricotta und Thymian

Tomaten-Tarte mit Ricotta und Thymian

Tomaten-Tarte mit Ricotta und Thymian

 

Und auch für die Resteverwertung und Kühlschrankentleerung kurz vor dem Urlaub eignet sich so ein Fertigteig super: Hier ein Flammkuchen mit Gemüse (und Speck – war halt auch noch da!).

Eine Rolle Fertig-Flammkuchen aufrollen, Backrohr vorheizen. Gemüse (hier: ein Zucchino, ein paar Paradeiser, ein halber Paprika), je nach Belieben noch eine Handvoll Speckwürfel und etwas Käse darüberstreuen, mit Salz und Pfeffer würzen und ab ins Backrohr (siehe Anleitung auf der Packung!).

Flammkuchen mit Speck und Gemüse

Flammkuchen mit Speck und Gemüse

Flammkuchen mit Speck und Gemüse

Flammkuchen mit Speck und Gemüse

Flammkuchen mit Speck und Gemüse

Flammkuchen mit Speck und Gemüse

Nachgekocht: Spargel-Flammkuchen mit Zitronenmelissen-Öl und Parmesan

So gut, dass wir spontan beschlossen haben, ein Fress-Koch-Gastro-Blog zu starten:

Flammkuchen mit Spargel, Crème Fraiche, Kräuteröl aus Zitronenmelisse und Parmesan, aus dem wie immer empfehlenswerten Frisch Gekocht-Magazin. Aus Zeitgründen haben wir es einfach mit fertigem Flammkuchen-Teig aus dem Kühlregal gemacht, mit hausgemachtem Teig muss er zum Niederknien schmecken. Der Clou ist neben dem köstlichen frischen Spargel leider nicht zu knapp Fett, mit Creme Fraiche (wir haben sie ein bisschen mit Sauerrahm „verdünnt“) und Öl ist genügend Geschmacksträger vorhanden. Und: das Kräuter-Pesto enthält neben Zitronenmelisse auch die Zutat, mit der fast einfach alles besser schmeckt: Zitronenabrieb. Yum!

Spargelflammkuchen vor dem Backen

Teig, Creme fraiche, Spargel, Parmesan, Zitronenpfeffer und Salz – that’s it!

Spargelflammkuchen, Nach dem Backen

Nach einer Viertelstunde bei 200 Grad im Backrohr – nur noch das Kräuteröl drüber träufeln und servieren

Frühlingssalat

Dazu frischer Frühlingssalat: Krauthäuptel mit ein bisschen Rucola, Blutampfer, die restlichen Radieschen aus dem Kühlschrank. Dressing mit einer halben Zitrone, Balsamico und Sonnenblumenöl

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