Salat von Spargel, Fenchel, Erdäpfeln und Garnelen

Early Summer on a plate!

Ein feiner Sommersalat aus dem Kochbuch „Frisch gekocht für alle Jahreszeiten“

fenchel spargel salat

Für vier Portionen, etwa als Vorspeise: 250 g Erdäpfel (Kartoffeln) schälen und in gleichmäßige, salatkompatible (also mundgerechte) Stücke schneiden, in Salzwasser garen.

1 Packung Garnelen (ca. 225 g. Abtropfgewicht; aufgetaut!) in eine Schüssel geben, in einer Marinade aus 6 ml Olivenöl, dem Saft und der Schale einer halben Zitrone, 2 Knoblauchzehen (zerdrückt), 2 TL Dille, Salz und Pfeffer 15 Minuten ziehen lassen.

500 g grünen Spargel von den holzigen Enden befreien, mit etwas Öl in einer großen Pfanne anbraten (ca. 5-10 Minuten). Aus der Pfanne heben und gemeinsam mit den garen und abgetropften Erdäpfeln in eine Salatschüssel geben.

Eine Fenchelknolle mit dem Fenchelgrün in dünne Scheiben schneiden. Zu Spargel und Kartoffeln in die Schüssel geben.

Garnelen in dem Öl aus der eigenen Marinade anbraten, dauert nur ca. 5 Minuten. Ebenfalls zum Salat geben. Alles gut durchmischen und nocheinmal abschmecken, ev.  noch den Saft der zweiten Hälfte der Zitrone dazugeben.

Spanakorizo – griechischer Spinatreis

Spanako-was? Chorizo? Nein, mit der deftigen spanischen Wurst hat dieses Rezept nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um ein veganes Reisrezept aus Griechenland, in diesem Fall gefunden im „Frisch gekocht“-Magazin.

Reis mit Kichererbsen und Spinat, das mag recht simpel wirken – aber der Reis wird mit Pinienkernen, Zitronenschalen und -saft und vielen Kräutern aufgepeppt und schmeckt wirklich köstlich. Dazu gibt’s noch etwas Joghurt, oder wenn man es vegan halten will, Sojajoghurt.

spanakorizo (2)

Für 4 Teller 250 g Langkornreis nach Packungsanleitung kochen – die Kochzeit aber um 2 Minuten verkürzen, da der Reis danach noch weitergart.

1 kleines Glas Kichererbsen in einem Sieb abspülen. 1 Zwiebel schälen und grob hacken. 1 Bio-Zitrone heiß waschen und, trocken reiben, etwa die Hälfte der Schale abreiben und Saft auspressen. Je eine Handvoll Petersilie und Dill und ein paar Minzblätter grob hacken. 3 EL Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten.

Zwiebel in etwas Öl anrösten, gegarten Reis und 300 g frischen Spinat dazugeben, mit etwas getrocknetem Oregano und Paprikapulver würzen und mit 150 ml Gemüsesuppe angießen. Den Spinat zusammenfallen lassen, dann Kichererbsen, Kräuter und Zitronenschale dazugeben, und 2-3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.

Mit 2-3 Esslöffeln (Soja-)Joghurt servieren, diese noch mit einem Hauch Paprikapulver bestreuen.

Die Reste des Spinatreis wurden übrigens am nächsten Tag als Beilage verzehrt – mit Hühnerbrust, gefüllt mit Feta und getrockneten Tomaten!

Geeiste Wassermelone mit Zimtjoghurt und Minz-Zucker

Ein schnelles Sommerrezept aus dem Billa-Heftl „Frisch gekocht“: Eiskalte Wassermelonen-Würfel harmonieren perfekt mit Zimt-Joghurt, darüber kommt der knusprig-süße Clou: frische Minze, zerhackt mit Kristallzucker.

Wassermelone, Zimtjoghurt, Minzzucker

Für vier Dessert-Portionen: Ca. eine halbe Wassermelone ohne Schale in gleichmäßige Würfel schneiden, wenn gewünscht die Kerne entfernen. Die Würfel nebeneinander auf ein Backpapier legen und mindestens vier Stunden lang in den Tiefkühler legen.

500 g griechisches Joghurt mit 1 TL Zimt (gemahlen) und 3 EL Honig verrühren.

Von 4-5 Zweigen Minze 4-8 Blätter für die Deko bereitlegen, den Rest im Blitzhacker mit 50 Kristallzucker mixen, bis der grün wird.

Joghurt in flachen Schüsseln mit den Melonenwürfeln darauf anrichten, großzügig mit Zucker bestreuen, mit den Minzblättern garnieren.

Eierlikörkuchen mit Nusskruste

Letztens war dieser Kuchen der Coverstar des „Frisch gekocht“-Magazins. Und nur ein paar Tage nach dem „Kauf“ des (Gratis-)Heftes landete er schon auf der Osterbrunch-Tafel meiner Familie. Das dürfte aber nicht die letzte Begegnung mit diesem tollen Kuchen gewesen sein (hoffentlich!) – innen ist er dank Eierlikör (der sich übrigens auch gut durch Buttermilch als alkoholfreie Variante ersetzen lässt) schön saftig, außen dank Nusskruste knusprig, die Zitronenglasur-Spritzer sorgen für ein die Süß-Säure als perfekte Ergänzung dazu.

eierlikör kuchen (1)

Für einen Kuchen zunächst zur Vorbereitung das Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze bzw. 160 Grad Umluft vorheizen. Eine Kuchenform (Springform, 26 cm Durchmesser, am besten mit Rohrboden) einfetten, mit Mehl ausstreuen.

3 EL Haselnusskerne und 100 g blanchierte Mandeln grob hacken. 300 g Dinkelmehl mit 100 g Speisestärke, 1 Packung Backpulver und 1/4 TL Salz vermischen.

250 g Butter (weich!) und 100 g Kristallzucker sehr schaumig schlagen. 150 g Marzipanrohmasse reiben und unter die Buttermasse rühren. 5 Eier einzeln unterrühren.

Mehl- und Buttermischung zusammenrühren, 200 ml Eierlikör (alternativ Buttermilch!) daruntermischen, zu einem glatten Teig verrühren.

In die Form füllen und glatt streichen. Nüsse obenauf verteilen.

Den Kuchen auf mittlerer Schiene 50 bis 60 Minuten backen (Backprobe: Stäbchen hineinstecken und wieder herausziehen, es darf kein Teig hängenbleiben). Eventuell mit Alufolie abdecken, damit die Nüsse nicht schwarz werden. Aus dem Rohr nehmen und 10 Minuten abkühlen. Dann aus der Form stürzen und weitere 30 Minuten, etwa auf einem Kuchengitter, auskühlen lassen.

Zuckerglasur aus 100 g Staubzucker und 2,5 EL Zitronensaft verrühren, strahlenförmig in Streifen auf den Kuchen gießen.

Pizza Quattro Formaggi mit Fenchel

Ein super Pizzabelag ist uns schon im Herbst aus dem „Frisch gekocht“-Magazin von Billa entgegen gesprungen: Die so beliebte wie üppige Vier-Käse-Pizza, ergänzt durch frischen Fenchel. Der hilft quasi schon live während des Kauens beim Verdauen 🙂

Da ich das Rezept noch immer nicht gebloggt habe, wird das hiermit nachgeholt. Da es von den hinteren Seiten des Magazins stammt, da, wo es um die schnelle Alltagsküche geht, wird diesmal fertiger Pizzateig verwendet. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das mit frischem Teig der absolute Wahnsinn ist. Bitte aber nicht Kalorien zählen ^^

fenchel-pizza

Für vier Portionen benötigt man zwei Rollen Fertig-Pizzateig (oder eben die entsprechende Menge frischen Teig). Aus dem Kühlschrank nehmen und das Backrohr auf 220 °C Ober-/Unterhitze (bzw. 200 °C Umluft) vorheizen. Ca. 60 g Parmesan hobeln. 100 g Ziegenkäserolle, 1 Packung Mozzarella (125 g) und 100 g Blauschimmelkäse in kleine Stücke zerteilen.

Den Teig auf zwei Backblechen mit Backpapier ausrollen – entweder für zwei Blechpizzen auslegen oder vier ovale Stücke formen. Für die Sauce einfach 6 EL passierte Tomaten mit 2 EL Tomatenmark vermischen, leicht salzen, stärker pfeffern. Teig damit bestreichen und den Käse gleichmäßig darauf verteilen. Ab ins Backrohr – für etwa 15 Minuten (Herstellerangaben beachten!). Nach der Hälfte der Zeit am besten die beiden Bleche im Backrohr tauschen, damit beide gleichmäßig gebacken werden.

Inwischen eine Fenchelknolle putzen, Strunk entfernen und fein hobeln. In einer kleinen Schüssel mit 2 EL Olivenöl und 2 EL Zitronensaft marinieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Ränder der Pizza goldbraun sind, herausnehmen und mit dem Fenchel bestreuen. Sofort servieren.

Rohnen-Kokos-Curry-Suppe

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, hat vielleicht schon mitbekommen, dass der Gemüsekistenlieferant meine Kreativität mit regelmäßigen Lieferungen von Rohnen (Rote Rüben bzw. Rote Bete) auf Trab hält.

Umso größer war die Freude, als ich im aktuellen Frisch gekocht-Magazin ein sehr ansprechend ausschauendes Rezept für Rohnensuppe mit Kokosmilch und Curry fand. Als sättigende Einlage fungiert hier ganz einfach Reis, für ein bisserl mehr Pep sorgen darübergestreute gehackte Erdnüsse. Hab ich natürlich gleich ausprobiert!

Rohnen-Kokos-Suppe

Für 4-6 sättigende Teller: 750 g Rohnen (müssen nicht gekocht sein, aber wenn geht’s schneller) schälen und würfeln. 1 Zwiebel und 3 Knoblauchzehen ebenfalls. Gut 5 cm Ingwer auch von der Schale befreien und in kleine Stücke hacken. Ein wenig von einem neutralen Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, dann den Ingwer dazugeben. Rohnen dazugeben und etwas mitdünsten, mit 3 TL Currypulver würzen. Mit 750 ml Suppe aufgießen, das Gemüse darin weich kochen (wenn die Rohnen noch roh waren, dauert das ca. 30 Minuten, sonst gehts recht rasch).

Inzwischen in einem separaten Topf eine kleine Tasse Reis nach Packungsanleitung kochen.

Die Suppe pürieren, eine Dose (400 ml) Kokosmilch dazugeben und nochmals aufkochen lassen. Dann mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und ein wenig Currypulver abschmecken.

In Suppentellern mit dem Reis anrichten, mit gehackten Erdnüssen und Kräutern (am besten Koriander) garnieren, mit etwas Currypulver bestreuen.

Tarte Tatin mit Fenchel und Pastinaken

Eine Tarte Tatin habe ich erst einmal gemacht, nämlich mit Roten Rüben. Das Besondere daran ist, dass die Tarte kopfüber gebacken wird: Man weiß also erst kurz vor dem Servieren – im aufregenden Moment, wenn sie aus der Pfanne auf den Teller gestürzt wird – wie sie aussehen wird. Leider lang nicht so gut wie auf dem foodgestylten Bild im Frisch gekocht Magazin, aber auch nicht ganz übel. Und Hauptsache, es hat geschmeckt! 😉

Tarte Tatin mit Fenchel

Zubereitet ist die Tarte recht schnell: Zwei Knollen Fenchel putzen, den Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden. Grün beiseite legen. Zwei Pastinaken schälen und ebenfalls in dünne, lange Scheiben schneiden.

Hintereinander mit etwas Olivenöl anbraten, bis es weich ist (ca. 5 Minuten), Fett abtupfen. In einer großen, tiefen Pfanne oder einer Backform (rund 25 cm Durchmesser) die Gemüsemischung einrühren und mit 2 Knoblauchzehen (fein geschnitten), 3 Zweigen Thymian und Salz und Pfeffer (ich nahm Orangenpfeffer) vermengen. Mit 80 ml Gemüsesuppe benetzen.  1 Rolle Fertig-Blätterteig quadratisch zuschneiden und auf das Gemüse legen, den Rest an den noch offenen Seiten dazustoppeln.

20 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis der Teig goldbraun ist (notfalls gegen Ende der Backzeit mit Oberhitze arbeiten). Wenn die Tarte fertig gebacken ist, vorsichtig auf einen Teller stürzen. 2 EL Olivenöl, 1 EL weißen Balsamico, 1/2 TL Dijonsenf und 2 TL Zitronensaft vermischen, auf die fertige Tarte träufeln. Mit Fenchelgrün bestreuen.

Lachsforellen-Basilikum-Laibchen mit Radieschen-Gurken-Salsa

Schon lange nichts mehr aus Frisch gekocht nachgekocht! Weil ich TK-Lachsforelle, Gurke und Radieschen hatte, ist die Wahl auf die Lachsforellen-Basilikum-Laibchen mit Radieschen-Gurken-Salsa aus der Märzausgabe 2013 gefallen.

forellenlaibchen

Für zwei Portionen 300 g Lachs (ich habe stattdessen Lachsforelle genommen, war genau so gut) zerteilen, ein Drittel davon in grobe Würfel schneiden, den Rest im Blitzhacker faschieren. Den Fisch mit einer Handvoll Basilikum, einem Eiklar, 2 EL Semmelbrösel, 1 TL Senf, Salz und Pfeffer gut vermischen und 10 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Salsa 4 Radieschen und 1/2 Gurke grob würfeln, mit einer Marinade aus 2 EL Zitronensaft, 3 EL Olivenöl und 1 TL Rohrrohzucker abmachen.

Aus der Fischmasse Laibchen formen, in einer Pfanne mit wenig Öl vier Minuten pro Seite braten.

Gekocht: Koteletts mit Zucchini-Halloumi-Gemüse

Ganz selten, aber doch, darf auch ein Stück Fleisch in die Pfanne. Zum Beispiel köstlich marinierte Koteletts mit saftigem Zucchinigemüse mit wunderbar quietschigem Halloumi-Käse. Ein Rezept aus dem letzten Sommer, das – schon wieder! aus dem Frisch gekocht Magazin stammt.

Kotelett

Für vier Personen. Zuerst die 4 Koteletts marinieren: Eine Biozitrone waschen, trocknen, Schale abreiben und auspressen. Eine kleine rote Chili fein hacken, vier Knoblauchzehen schälen und fein hacken (zwei davon beiseite legen). Alles mit 3 EL Olivenöl und 1 TL Oregano vermischen, ev. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank marinieren, vor dem Braten rechtzeitig wieder herausnehmen.

Für das Gemüse Backrohr auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 3 von 5 Zucchini putzen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Schuss Olivenöl und einer der vorbereiteten Knoblauchzehen marinieren und würzen. Auf ein Backblech (mit Backpapier) legen und 12 bis 15 Minuten braten, bis sie leicht braun sind. Aus dem Rohr nehmen (nicht ausschalten!) und auskühlen lassen.

Für das Dressing inzwischen eine halbe rote Zwiebel fein hacken, mit der restlichen Knoblauchzehe schälen und Zitronensaft verrühren.

Die beiden restlichen Zucchini in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden, mit den gebratenen Zucchini und dem Dressing vermischen und nach Belieben salzen. Gewürfelten Halloumi, 200 g,  in einer Pfanne bei mittlerer Hitze und 2 bis 3 Minuten braten. Das Öl kann man ebenfalls zum Gemüse geben. Warm stellen, vor dem Servieren mit frischer Minze bestreuen.

Die Koteletts aus der Marinade nehmen und auf jeder Seite 1, 2 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Im Backrohr weitere 5 bis 6 Minuten braten, bis sie gar sind. Herausnehmen und (in Alufolie gewickelt) 5 Minuten rasten lassen.

Gekocht: Gezimtete Rahmschaumsuppe

In meiner Familie ist eine simple Rahmsuppe als Mittagessen am Heiligabend Tradition. Heuer durfte ich sie kochen – nach einem (schon wieder!) Leserinnen-Rezept aus Frisch gekocht vom Oktober 2013. Das besondere daran: Sie wird mit etwas Zimt bestreut – eine ungewöhnliche und tolle Süß-Sauer-Kombination.

Rahmschaumsuppe

Für vier Portionen einen halben Liter Gemüsesuppe mit 250ml Schlagobers, je einem TL Salz und Kümmel zum Kochen bringen, 10 Minuten köcheln lassen. 250ml Sauerrahm mit 3 EL Speisestärke gut vermischen, in die Suppe einrühren,  15 Minuten köcheln lassen, bis die Suppe sämig ist. Abschmecken. Vor dem Servieren mit dem Pürierstab aufmixen. Anrichten mit Schwarzbrotcroûtons, Kräutern, Zimt und Pfeffer.

Bloggen auf WordPress.com.