Besucht: Blendend, Graz

Das Blendend ist das Wohnzimmer von Graz-Lend. Omas Wohnzimmer, genaugenommen – denn gemütlicher ist es nirgendwo. Hip, aber nicht auf die Das-haben-wir-in-Berlin-gesehen-und-einfach-nachgemacht Art, sondern originell und authentisch. Das Blendend ist auch bekannt für seinen Brunch, den ich – obwohl schon oft im Lokal gewesen – noch nie ausprobiert hab. Einfach deshalb, weil er so beliebt ist. Und ich oft einfach spontan frühstücken gehen mag, ohne einen Tisch zu reservieren. Letztes Wochenende haben wir’s doch getan, das mit dem Reservieren. Und diese winzig kleine Mühe nicht bereut. Mehr in den Bildern!

Das Blendend hat übrigens seit dem Sommer eine neue Speisekarte, in der ihr auf der Facebook-Seite gustieren könnt. Sehr empfehlen kann ich daraus die Quesadilla mit Avocadocreme, die es beim Nuke Festival im August in Graz zu verkosten gab. Sehr lecker (und ziemlich sättingend! 😉 ).

Blendend Öffnungszeiten (Stand September 2015)

Mo-Fr:
16:00-02:00
Sa:
09:00-02:00
So:
09:00-00:00

Telefon: 0660/4714753

Adresse: Mariahilferstraße 24, 8020 Graz

Internet: Blendend.at | Facebook-Seite

Eggs Benedict (oder Bene-Trick!)

Willkommen in der Königsklasse des Frühstücks! Für Eggs Benedict – oder eigentlich ist das, was ich da fabriziert habe, eine Mischung aus Eggs Benedict und Eggs Florentine – muss man nicht nur Eier pochieren, sondern auch eine frische Hollandaise zubereiten. Wenn man aber so wie ich die besten Tricks aus dem Internet recherchiert, ist das gar nicht so schwer, wie es klingt!

Eggs Benedict

Alle Komponenten sollten möglichst gleichzeitig zubereitet werden, damit sie warm auf den Teller kommen.

Angefangen hab ich mit dem Spinat: Pro Person eine Handvoll frischen Blattspinat mit je einer Knoblauchzehe in ganz wenig Olivenöl anbraten und zusammenfallen lassen. Warm stellen.

Statt einer Hollandaise habe ich eine Blitz-Hollandaise (Rezept für ca. 4 Portionen) zubereitet: 125 g Butter in einem Topf schmelzen, daneben 3 Dotter in einem hohen Gefäss mit einem EL Joghurt verrühren, Butter langsam hineinfließen lassen und mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Dafür braucht’s kein Wasserbad, die Sauce wird allerdings rasch kalt.

Eier pochieren: Ein Ei pro Portion in eine Tasse, die man vorher mit Frischhaltefolie ausgelegt hat, hineinschlagen. Oben zubinden und 4 Minuten lang in heißem Wasser simmern lassen, nicht zu stark kochen.

Nun eine Scheibe Brot (ich habe Roggenbrot genommen, typischerweise nimmt man Toast oder aufgeschnittene britische Muffins) pro Portion auf die Teller verteilen, je eine Scheibe Schinken und den Spinat drauf verteilen, Hollandaise darüber gießen und ganz obenauf je ein pochiertes Ei anrichten. Auf einer Seite einschneiden, damit der Dotter schön herausfließt!

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