Grüner Smoothie mit Spinat

Was sich an Büchern derzeit gut verkauft? Romane mit überlangem Titel, Alpenkrimis, 50-Shades-of-Grey-Verschnitte – und Grüne Smoothies. Das sagte ein anonymer Buchhändler gerade der Süddeutschen Zeitung. Damit sind die Regale in den Buchhandlungen derzeit voll.

Obwohl man für einen grünen Smoothie ja eigentlich echt kein Rezept braucht – allerhöchstens …

… die Faustregel

  • 1/3 grünes Blattgemüse
  • 1/3 Obst
  • 1/3 Flüssigkeit / stilles Wasser

Dennoch ist eine Anregung natürlich ja immer fein, wie hier gerade aus dem Merkur-Friends-Magazin.

Grüner Smoothie Grüner Smoothie

 

 

 

 

 

 

 

 

Für 2 Gläser:

  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1/4 Ananas
  • 2 Bananen
  • 2 Kiwis
  • 2 El Kokosmilch
  • 1 Limette
  • etwas Wasser

Wie’s geht ist vermutlich logisch: Spinat waschen, Obst schälen und grob in Stücke schneiden, Limette auspressen. Alles zusammen in den Blender, fertig.

Wichtig: Das ganze nicht als Drink verstehen, sondern als Zwischenmahlzeit – und laaaaangsam genießen!

Advertisements

Grüner Smoothie mit Kohlrabiblättern

Die Kohlrabiblätter waren so schön, viel zu schade zum Wegwerfen. Zeit, das allwissende Internet zu befragen: Und die Blitzrecherche ergab, dass es sich hierbei sogar um wahre Vitaminbomben handelt – die Blätter haben im Vergleich zu den Knollen einen rund doppelt so hohen Gehalt an Vitamin C, der Gehalt an Carotin ist 100 mal so hoch, der von Calcium und Eisen 10 mal so hoch. Verwendet werden können die Blätter als geschmortes Gemüse, oder einfach mit der Knolle gemeinsam gekocht – oder in einem Smoothie.

kohlrabismoothieFür zwei Gläser voller Vitamine das Grün von zwei Knollen in schmale Streifen schneiden (Stiele entfernen!) und im Food Processor zerkleinern. Dazu kommen zwei süße, weiche Birnen, ohne Gehäuse, aber mit Schale. Weiters eine große Banane, der Saft einer Limette und einer halben Zitrone  und ein Glas Wasser.

Das ganze im Blender ordentlich mixen, eventuell noch mit ein, zwei Löffeln Honig nachsüßen. Fertig!

Gefunden habe ich das Rezept auf Meine-Smoothies.de

Gekocht: Wokpfanne mit Zuckerhut

Was machen mit dem Zuckerhut aus der Gemüsekiste? Hier ist ausnahmsweise das (fast) allwissende Internet wenig hilfreich, bis auf Feuerzangenbowle-Rezepte findet man so gut wie nichts. Und den Hinweis, dass man ihn wie Chicorée verwenden kann – ist schließlich auch ein naher Verwandter. Für die Wokpfanne ließ ich mich von diesem Rezept hier inspirieren.

Wok

Für zwei Personen zwei kleine Hüferlsteaks entlang der Fasern in dünne Streifen schneiden. Ein großes Stück Ingwer (ca. 2 Daumen breit) in kleine Stücke hacken, mit 5 EL Sojasauce, einem Spritzer Sherryessig, 2 EL Sesamöl, 1 EL Honig und 1 EL schwarzem Sesam vermischen. Das Fleisch darin marinieren.

Inzwischen das Gemüse zerkleinern: Eine Zwiebel, zwei Karotten, eine Paprika, eine halbe Stange Lauch und ein Kopf Zuckerhut.

Das Fleisch im eigenen Saft im Wok scharf anbraten und zur Seite legen, das Gemüse – zuerst Zwiebel, zuletzt Salat – braten, mit 100 ml Gemüsesuppe aufgießen und köcheln lassen, bis der Salat zusammenfällt. Fleisch wieder dazugeben, mit Salz, Pfeffer und ev. noch etwas Sojasauce nachwürzen. Mit Reis servieren.

Selbstgemacht: Hummus

Woher kam das plötzlich? Fast wie aus dem Nichts finden sich in den Supermarktregalen fast so viele Sorten Hummus wie … sagen wir Butter. Spar bietet ihn klassisch oder mit Olivenöl und Pinienkernen von Neni am Wiener Naschmarkt,  bei Billa gibt es ihn in den Sorten Tomaten-Zwiebel-Confit, Pinienkernen und wilden Kräutern, Chili oder Koriander von delidip. Und seit neuestem auch in der sehr ordentlichen Billa-Eigenmarke.

Nicht die schlechteste Entwicklung, seit es Supermärkte gibt: Hummus schmeckt gut, ist kalorienarm, macht satt, ist dank seines Hauptbestandteils, der Kichererbse, reich an Eisen, Magnesium und Zink – und dazu noch vegan.

Auch wenn das Hummusangebot in den Läden sehr beachtlich ist, am besten schmeckt er selbstgemacht. Da ist allerdings nix mit spontan: Die Kichererbsen müssen über Nacht eingeweicht werden, gerne auch noch länger.

Hummus

Hummus

Hier das Rezept (4 Personen als Vorspeise):

200 Gramm getrocknete Kichererbsen über Nacht mit viel Wasser  (3fache Menge) einweichen, das Wasser dabei ein paar Mal wechseln. Dann noch 1, 2 Stunden köcheln lassen, bis sich die Erbsen mit der Gabel zermantschen lassen. Beim Abgießen ein wenig vom Kochwasser übrig lassen.

6 EL Tahini (Sesampaste, gibt es im Glas in jedem größeren Supermarkt in der Exoten-Abteilung oder beim Türken um die Ecke) mit dem Saft einer halben Zitrone und – Puristen bitte wegschauen! – einer zerdrückten Knoblauchzehe vermischen. Das ganze mit den weich gekochten Kichererbsen in den Food Processor geben und zu einem Brei mixen lassen.

Würzen mit einer großzügigen Prise Salz, je nach Geschmack weiters mit Kreuzkümmel, noch einer Knoblauchzehe und dem Saft der halben Zitrone. Das vor dem Abfluss gerettete Kochwasser verwenden, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

Serviert wird Hummus klassischerweise auf einem Teller mit einer kleinen Kuhle in der Mitte, in die man etwas Olivenöl gießt, und Rosenpaprika (milder roter Paprika tut’s wohl auch).

 

Eine interessante Variante (noch nicht ausprobiert!) habe ich bei Nigella Lawson gefunden: Erdnussbutter-Hummus.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.