Zucchinicremesuppe mit Parmesan

Wie mir Freunde mit Garten sagen, sind sie gerade eine große Herausforderung für’s Verkochen: Zucchini haben im Moment Saison und gedeihen offenbar prächtig – wie auch riesige Exemplare in der Gemüsekiste beweisen. Glücklicherweise fehlt es an vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten wirklich nicht: Vom Zucchinigratin über Gefüllte Zucchini aller Arten und Zucchinilaibchen oder Zucchinikuchen bis hin zur Suppe natürlich. Die habe ich immer ein wenig langweilig gefunden. Die folgende Variante ist aber alles andere als das – obwohl nicht viel hineinkommt außer Zucchini, Kräuter und Parmesan.

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Für 2-3 Portionen: 1 große Zucchini (oder 2 kleine) schälen und grob würfeln. 1 Knoblauchzehe schälen und grob schneiden. Je 1 kleine Handvoll Petersilie und Basilikum ebenfalls grob schneiden und Stängel von Blättern trennen – es wird ohnehin alles püriert.

Knoblauch mit den Stängeln der Kräuter in etwas Olivenöl anbraten, Zucchini dazugeben und mit Salz und weißem Pfeffer würzen, etwa 10 Minuten langsam leicht braun werden lassen. Mit etwa einem halben Liter Gemüsesuppe aufgießen und nocheinmal rund 10 Minuten kochen lassen. Kräuterblätter dazugeben und pürieren (wer mag, kann einen kleinen Teil der Zucchiniwürfel beiseite legen und als Einlage verwenden).

Mit ein wenig Schlagobers und einer Handvoll geriebenem Parmesan (Veganer lassen den einfach weg) verfeinern. Mit geröstetem Knoblauchbrot servieren.

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Die New York Times Guacamole – mit ERBSEN!

Ich muss sagen, ich finde es ja irgendwie beruhigend, dass wir noch andere Probleme haben. Nach #thedress war wohl der  Guacamole-Vorschlag der New York Times, der ERBSEN !!! in den mexikanischen Avocadomantsch mischt, das große Much Ado About Nothing im Internet. Das Rezept von NYT-Food-Autorin Melissa Clark, in dem sie die Hülsenfrüchte eh schon als „radical move“ bezeichnete, hat sogar Obama und seinen Gegenkandidaten Jeb Bush auf den Plan gerufen – und hier waren sie sich ausnahmsweise einig – in Guacamole haben Erbsen nix zu suchen.

Nun ja, die ganze Aufregung hat mich natürlich neugierig gemacht – so musste ich das Rezept auch probieren. Optisch macht es ja durchaus etwas her. Aber erst das Rezept – ganz leicht vereinfacht von der NYT.

Guacamole NYT

Für eine kleine Schüssel: Für Testzwecke habe ich mich mit TK-Erbsen begnügt, man braucht davon etwa 1/2 Cup, das sind ca. 100-120 ml. Ich denke, da es ja nicht unbedingt erwünscht ist, den zarten Geschmack frischer Erbsen rauszuarbeiten, ist das völlig ausreichend und man kann sich die Arbeit sparen, frische Erbse auszunehmen. Im Originalrezept wird außerdem eine frische Jalapeno angebraten, um dann das weiche Fruchtfleisch auszuschaben – das wird sich wahrscheinlich lohnen – ich habe eine getrocknete Chilischote zerrieben. Auch gut.

Die Erbsen mit Chili (oder Jalapeno), zwei grob gehackten Schalotten, und 2 TL gehacktem Koriander sowie einer Prise Salz pürieren.

Drei reife Avocados sorgfältig zermantschen, mit der Erbenmasse, abgeriebener Schale und Saft einer Limette und noch etwas Salz gut vermischen. Mit Korianderblättern, Salzflocken und Tortillachips servieren. Wer seine Gäste ein bisserl schockieren will, garniert die Guacamole auch noch mit ein paar Erbsen.

Fazit: Schlecht ist es nicht! Die Erbsen fügen sich nahtlos ein, fallen kaum auf – wenn man es nicht weiß, zumindest -, und sorgen tatsächlich für eine tolle Farbe der Guacamole. Unbedingt brauchen tut man sie natürlich nicht, aber ich finde, den Versuch war das absolut wert! Toll geschmeckt hat sie allerdings dank des Korianders und der Limette.

Gekocht: Grünes Gemüsecurry

Es grünt so grün, dachte ich mir neulich beim Blick ins stets gut gefüllte Gemüsefach meines Kühlschranks …

 

Grünes Gemüse

Grünes Gemüse

Was machen aus all diesem vor Chlorophyll nur so strotzenden Köstlichkeiten – also: Endlich wieder einmal Zeit für grünes Thai-Curry!

Dafür erstmal das Gemüse zerschnipseln, ich habe eine Handvoll Buschbohnen, drei Selleriestangen, zwei grüne Paprika, einen Zucchino, einen halben Knollensellerie und eine halbe Stange Lauch verwendet. Dann eine Packung grüne Currypaste (ca. 40 Gramm) mit drei Löffeln aus einer Dose Kokosmilch in einer Pfanne gut verrühren und anrösten, bis sich Bläschen bilden und die Aromen beginnen, sich zu entfalten.  Dazu noch zwei Stangen Zitronengras und etwas Thai-Ingwer (gibt es in manchen Supermärkten gemeinsam als Tom-Yang-Gung-Packung) im Mörser zerstoßen und dazugeben. Dann kommt nach und nach das Gemüse, je nach Gardauer.

Das Gemüse kommt dazu ...

Das Gemüse kommt dazu …

Ablöschen mit der restlichen Kokosmilch und etwas Wasser und köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Abschmecken mit Fischsauce, dem Saft einer Limette sowie Salz und Pfeffer, wer es sehr scharf mag, gibt noch etwas Chili dazu – aber Achtung, die Paste hat es auch schon ordentlich in sich, vielleicht besser mal probieren vor dem Nachwürzen! 😉  Zum Schluss noch mit viiiel Thai-Basilikum bestreuen.

Dazu Reis servieren, am besten Jasminreis.

ขอให้เจริญอาหาร!

(PS: Ganz Schlaue haben es bestimmt bemerkt, dass sich da noch ein paar orange Farbtupfer in Karottenform unter die grünen Gemüsesorten gemischt haben.)

Thai Curry

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