Gurkenlimonade

Seit wir einen Sodastreamer im Haushalt haben – übrigens eine echt lohnenswerte Anschaffung, wenn man gern Blubberbläschen im Wasser hat und nebenbei auch zur Plastikvermeidung beitragen will – war auch der Gedanke da, endlich einmal selbst eine Limonade zu machen. Sooo schwer kann das ja wohl nicht sein, wenn momentan jedes Hipster-Lokal seine Homemade Lemonades auf der Karte hat. Ganz vorn dabei sind natürlich Gurken, die sich mittlerweile zu einer der angesagtesten Limonaden-Zutaten entwickelt haben.

gurkenlimo

Ergibt ca. 300-400 Mililiter Sirup: Läuterzucker aus 100 ml Wasser und 100 g Zucker kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Eine Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz und Zucker ziehen lassen, austretende Flüssigkeit auffangen. Gurkenscheiben in der Küchenmaschine klein hacken und in ein Sieb geben, auch hier die Flüssigkeit auffangen. Sorgfältig ausdrücken.

Gewonnenen Gurkensaft mit Läuterzucker und 100 ml Zitronensaft vermischen.

Wer mag, gibt noch fein geschnittene Kräuter (Basilikum, Minze, Zitronenmelisse, Zitronenverbene) dazu.

Sirup in verschließbare Flaschen abfüllen.

Für die Limonade einfach mit Eiswürfeln und Soda mischen.

 

Sehr gut soll der Sirup angeblich auch in Gin Tonic schmecken, wird demnächst mal ausprobiert! 🙂

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Kalte Gurkensuppe mit Avocado

Eine erfrischende kalte Suppe um zu ignorieren, dass der Frühling nicht so schnell macht, wie wir uns das wohl wünschen würden. Das Rezept stammt aus dem Merkur-Friends-Magazin, aus einer Detox-Strecke.

Wird bestimmt bald wieder gekocht – wenn es dann wirklich schön warm ist. Nachdem die Suppe nicht gekocht werden muss, geht die Zubereitung auch superschnell.

Gurkensuppe

Für zwei Teller: Eine Gurke schälen und grob schneiden, 1 Zweig Dill fein hacken, 1 Limette auspressen. Alles mit einem kleinen Becher (Soja-)Joghurt und ca. 700 ml Wasser in den Blender werfen und pürieren. Mit weißem Pfeffer und Salz abschmecken. 1 Avocado würfeln, Suppe mit den Würfeln als Einlage anrichten. Eventuell mit gezupften Dillblättern und/oder ein paar Chiliflocken servieren.

Carpaccio aus Radieschen und Gurken

Ein bisschen hobeln, hübsch auf den Teller schichten – man glaubt nicht, was man mit ein bisschen Aufwand aus ganz simplem Gemüse wie Radieschen und Gurken auf den Teller zaubern kann.

Dieses ganz einfache und doch raffinierte Carpaccio habe ich auf der Website von Annemarie Wildeisen gefunden.

radieschencarpaccio

Für vier Portionen zwei Eier hart kochen. Inzwischen einen Bund Radieschen (ich hatte halb Radieschen, halb „Eiszapfen“) und eine Salatgurke waschen und in dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben auf den Tellern anrichten.

Ein Dressing aus 6 EL Olivenöl, 3 EL Weißweinessig, 3 EL Gemüsesuppe (warm), 1 EL Senf und 1/2 Bund Schnittlauch (in feine Röllchen geschnitten) zubereiten.

Eier in Würfel schneiden, auf das Gemüse legen. Parmesan darüber reiben, mit 1 Beet Kresse bestreuen und  mit einem Teil des Dressings beträufeln, den Rest beiseite stellen.

Lachsforellen-Basilikum-Laibchen mit Radieschen-Gurken-Salsa

Schon lange nichts mehr aus Frisch gekocht nachgekocht! Weil ich TK-Lachsforelle, Gurke und Radieschen hatte, ist die Wahl auf die Lachsforellen-Basilikum-Laibchen mit Radieschen-Gurken-Salsa aus der Märzausgabe 2013 gefallen.

forellenlaibchen

Für zwei Portionen 300 g Lachs (ich habe stattdessen Lachsforelle genommen, war genau so gut) zerteilen, ein Drittel davon in grobe Würfel schneiden, den Rest im Blitzhacker faschieren. Den Fisch mit einer Handvoll Basilikum, einem Eiklar, 2 EL Semmelbrösel, 1 TL Senf, Salz und Pfeffer gut vermischen und 10 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Salsa 4 Radieschen und 1/2 Gurke grob würfeln, mit einer Marinade aus 2 EL Zitronensaft, 3 EL Olivenöl und 1 TL Rohrrohzucker abmachen.

Aus der Fischmasse Laibchen formen, in einer Pfanne mit wenig Öl vier Minuten pro Seite braten.

Erdbeer-Gurken-Salat

Dass sich Erdbeeren auch mit saurem Essig gut verstehen, kennt man von Erdbeeren mit Balsamico. Gängig ist auch ein Salat mit Spargel und Parmesan. Aber auch mit Gurken vertragen sich die Beeren bestens. Wie in diesem Salat hier.

Erdbeer-Gurken-Salat

Eine Feldgurke schälen und würfeln, einen kleinen Becher Erdbeeren waschen, putzen und würfeln. Eine Handvoll Basilikum fein schneiden.  Einen halben Kopf Salat waschen, in Stücke reißen und schleudern.

Für das Dressing 4 EL Nussöl mit 2 EL weißem Balsamico und 2 EL Honig, Salz und Pfeffer vermischen.

Selbstgemacht: kalte Suppen

Ob hier der Suppenkaspar auch verweigert hätte? Kalte Suppen sind das wahrscheinlich Allerbeste bei heißen Temperaturen.

Vom andalusischen Klassiker Gazpacho

Gazpacho mit Spießen

Gazpacho mit Spießen

… Rezept siehe hier gibt es auch zahlreiche Varianten. Das historische Original – die Suppe geht auf die Mauren zurück – hatte weder Paprika noch Paradeiser im Rezept, diese waren damals in Europa noch nicht bekannt.

Hier eine Variante mit Zuckermelone (schon wieder) aus dem Frisch gekocht-Magazin. Ein bisschen unnützes Wissen: Diese ist mit der Gurke näher verwandt als mit der Wassermelone.

Melonen-Gazpacho (4 Teller)
Zwei Scheiben Toastbrot (oder einfach Weißbrot) in 50 ml kaltem Wasser einweichen. Eine halbe Zuckermelone (am besten Galia) schälen und von den Kernen befreien, mit einer grob geschälten Gurke und einer Tomate klein schneiden und in eine Schüssel geben. Das eingeweichte Brot, eine zerpresste Knoblauchzehe, 3 EL Tomatenmark, 3 EL Zitronen- oder Limettensaft, 4 EL Olivenöl und 10 große Basilikumblätter dazugeben und fein pürieren. Mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Melonen-Gazpacho

Melonen-Gazpacho

 

Der andere große Klassiker unter den kalten Suppen: Gurkenkaltschale.

Dazu braucht man eine große Gurke, die grob gerieben und mit ein wenig Salz und einem kleinen bisschen Zucker in einer Schüssel mariniert werden – am besten zwei Stunden lang. Währenddessen 200 ml Gemüsesuppe zubereiten und abkühlen lassen.

Dann sollte das Salz der Gurke das Wasser entzogen haben: fest ausdrücken! Das ganze wird mit der Suppe, je einem Becher (250 g) Schlagobers und Joghurt (oder auch Buttermilch), drei zerdrückten Knoblauchzehen, etwas Olivenöl, dem Saft einer Zitrone, und nach Belieben Basilikum oder Dill pürieren. Fertig!

Gurkenkaltschale

Gurkenkaltschale

 

Und, ohne Foto und ohne Rezept: Die kalte Suppe für Russland-aphine heißt Okroschka (Окрошка) und hat einen ziemlich gewöhnungsbedürftigen Hauptbestandteil: Kwaß (квас) entsteht durch Gärung aus Roggen, Malz und Wasser. Dazu kommen Buttermilch oder Sauerrahm, Radieschen, Gurke, Kartoffeln, harte Eier und Wurst. Schmeckt aber ziemlich gut, traut euch! Hier ein Rezept ohne Kwaß zum Eingewöhnen.

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