Curry mit roten Linsen und Mangold

Hier ein schnelles, fruchtiges Curry mit Mangold, das man natürlich auch mit Spinat zubereiten kann. Das Foto ist leider etwas unscharf, das habe ich in meinem Hunger nicht bemerkt, sorry! Aber ich glaube, man kann erahnen, wie es aussehen sollte.

Linsen-Mangold-CurryFür zwei bis drei Portionen: Eine Zwiebel schälen und würfeln, drei große Karotten ebenso schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in etwas Kokosfett (oder halt neutralem Öl) in einem mittelgroßen Topf anbraten, Karotten dazugeben, weiters ein daumengroßes Stück Ingwer, in feine Stücke geschnitten. Zwei Minuten braten. (Optional noch mit Chilis nachschärfen).

Mit zwei TL Currypulver (am besten passt eine fruchtige Mischung) bestreuen, 200g rote Linsen in den Topf dazugeben und umrühren. Das ganze mit 500 ml Gemüsesuppe aufgießen. 20 Minuten kochen lassen, bis die Linsen fast weich sind.

Nun kommt noch der Mangold (200-300g) dazu: Während die Linsen garen, gut waschen, abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Zu den Linsen geben und mitgaren, bis er zusammenfällt. Mit Currypulver und Salz abschmecken.

Mit (Soja-)Joghurt mit einem großen Spritzer Limettensaft servieren (bei Biolimetten unbedingt auch ein bisschen Schale hineinreiben!). Dazu: Naanbrot und/oder Reis.

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Gekocht: Spalterbsen-Falafel

Spinat kann am Gründonnerstag jeder essen. Bei uns gab es Spalterbsen in Form von frittierten Bällchen – also grüne Falafel (auch wenn sie hier auf dem Handyfoto leider gelb ausschauen). Das Rezept stammt von youtas auf chefkoch.de, verändert habe ich nur Kleinigkeiten.

erbsenbällchenFür 12 Bällchen 250 g Spalterbsen über Nacht (mind. 12 Stunden) in Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Erbsen pürieren, eine fein geschnittene Zwiebel, 1 EL Olivenöl, 1 EL Koriander (gemahlen), 1 EL Kreuzkümmel (gemahlen), Petersilie, Salz und Pfeffer untermischen. Kleine Bällchen formen.

In heißem Öl frittieren, bis sie leicht braun und knusprig werden.

Servieren mit griechischem Joghurt mit Minze und Knoblauch.

erbsenbällchen

Gobbetti mit Linsen-Bolo

Schmeckt das jetzt eigentlich mit Fleisch besser? Gar nicht so leicht zu beantworten, meinten wir nach diesem veganen Abendessen (ok, den Parmesan drüber haben wir uns nicht verkniffen). Eine Bolognesesauce mit braunen Linsen statt Faschiertem, die garantiert auch Fleischtiger überzeugt. Sie stammt aus dem Vegetarischen Studenten-Kochbuch (die süßigkeiten des lebens Verlag).

linsenbolo

Für vier Portionen 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe mit 2 kleinen Karotten (alles fein gewürfelt) in Olivenöl goldbraun mit 2 EL Tomatenpüree anbraten. 1 großen Zucchino und 50 g Champignons, beides geputzt und gewürfelt hinzufügen, 3 Minuten mitdünsten. 400 g Tomatenpulpo, 150 ml Gemüsesuppe, 1 TL Majoran (getrocknet) dazugeben, aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt mind. 15 Minuten köcheln lassen, 1 Dose braune Linsen (abgetropft) dazugeben, vermischen und nachwürzen.

Dazu Nudeln (das im Bild sind Gobbetti)!

Darüber – natürlich nicht vegan, aber soo gut – Parmesan.

 

Achja, übrigens: Das war mein 100. Post!!
feiersmiley

Gekocht: Pasta e Ceci

sopranos family cookbookVor längerer Zeit hatten wir mal den Plan, einmal in der Woche Sopranos zu schauen und dazu etwas Italienisches zu kochen, mein Liebster und ich. Gekommen sind wir mit der Serie nicht weit, aber eine Errungenschaft aus diesem Vorhaben ist der ausgedruckte Zetteln mit einem (bis jetzt) nie gekochten Rezepts, das aus dem „Sopranos Family Cookbook“ stammt: Pasta e Ceci, also Nudeln mit Kichererbsen. Im Original ist es ein Eintopfgericht, die Nudeln werden direkt mitgekocht. Es gibt aber auch Varianten, in denen weniger Wasser hinzugegeben wird und die Nudeln extra gekocht werden.

ceci

Für einen Familientopf voll (4 bis 6 Portionen) ca. 450 Gramm Kichererbsen über Nacht einweichen und 1-2 Stunden weich kochen (kein Salz!) . Alternativ: 2 Dosen gekochte Kichererbsen.

In einem großen Topf 50 Gramm Pancetta (alternativ: Frühstücksspeck) mit etwas Olivenöl anbraten, bis er braun wird, dann 3 Knoblauchzehen (fein geschnitten) und  eine Prise Chiliflocken dazugeben und braten, bis der Knoblauch goldfarben wird.

Nun kommt ein halber Liter Tomatensauce (an besten in Stücken) dazu – und die Kichererbsen. Einen Teil der Kichererbsen mit einer Gabel anquetschen. Einen achtel Liter Wasser dazu, ca. 500 Gramm Spaghetti (in kleine Stücke gebrochen) hineingeben. Mit Salz würzen.

Kochen, bis die Pasta al dente ist (Dauer laut Packung!), nachwürzen. Frische Petersilie dazugeben, mit viel grob gemahlenem Pfeffer würzen.

Selbstgemacht: Hummus

Woher kam das plötzlich? Fast wie aus dem Nichts finden sich in den Supermarktregalen fast so viele Sorten Hummus wie … sagen wir Butter. Spar bietet ihn klassisch oder mit Olivenöl und Pinienkernen von Neni am Wiener Naschmarkt,  bei Billa gibt es ihn in den Sorten Tomaten-Zwiebel-Confit, Pinienkernen und wilden Kräutern, Chili oder Koriander von delidip. Und seit neuestem auch in der sehr ordentlichen Billa-Eigenmarke.

Nicht die schlechteste Entwicklung, seit es Supermärkte gibt: Hummus schmeckt gut, ist kalorienarm, macht satt, ist dank seines Hauptbestandteils, der Kichererbse, reich an Eisen, Magnesium und Zink – und dazu noch vegan.

Auch wenn das Hummusangebot in den Läden sehr beachtlich ist, am besten schmeckt er selbstgemacht. Da ist allerdings nix mit spontan: Die Kichererbsen müssen über Nacht eingeweicht werden, gerne auch noch länger.

Hummus

Hummus

Hier das Rezept (4 Personen als Vorspeise):

200 Gramm getrocknete Kichererbsen über Nacht mit viel Wasser  (3fache Menge) einweichen, das Wasser dabei ein paar Mal wechseln. Dann noch 1, 2 Stunden köcheln lassen, bis sich die Erbsen mit der Gabel zermantschen lassen. Beim Abgießen ein wenig vom Kochwasser übrig lassen.

6 EL Tahini (Sesampaste, gibt es im Glas in jedem größeren Supermarkt in der Exoten-Abteilung oder beim Türken um die Ecke) mit dem Saft einer halben Zitrone und – Puristen bitte wegschauen! – einer zerdrückten Knoblauchzehe vermischen. Das ganze mit den weich gekochten Kichererbsen in den Food Processor geben und zu einem Brei mixen lassen.

Würzen mit einer großzügigen Prise Salz, je nach Geschmack weiters mit Kreuzkümmel, noch einer Knoblauchzehe und dem Saft der halben Zitrone. Das vor dem Abfluss gerettete Kochwasser verwenden, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

Serviert wird Hummus klassischerweise auf einem Teller mit einer kleinen Kuhle in der Mitte, in die man etwas Olivenöl gießt, und Rosenpaprika (milder roter Paprika tut’s wohl auch).

 

Eine interessante Variante (noch nicht ausprobiert!) habe ich bei Nigella Lawson gefunden: Erdnussbutter-Hummus.

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