Cauli Fried „Rice“

Der Trend, Pasta & Co. ganz einfach durch kohlenhydrat-armes Gemüse zu ersetzen, ist nicht nur ein Blödsinn. Sprich: Es ist kein hippes Gesundheits-Getue, sondern schmeckt auch so richtig super! Nach den Zoodles habe ich nun auch Blumenkohl-Reis ausprobiert. Das mag vielleicht zunächst nicht so prickelnd klingen, aber in diesem Rezept hat er mich als gebratener „Reis“ wirklich überzeugt. Ich habe das Gericht – das mir in einer Strecke über gesundes Streetfood im Merkur-friends-Magazin aufgefallen ist – mittlerweile schon zwei Mal gekocht und damit ist sicher noch lange nicht Schluss. Es geht nämlich auch recht schnell.

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Für 3-4 Portionen einen großen Kopf (oder zwei kleine) Karfiol in Röschen zerteilen und diese im Zerkleinerer fein hacken. Die Stücke sehen nun tatsächlich fast aus wie Reis. Der „Reis“ wird in einer Pfanne ohne Öl ca. 7 Minuten geröstet – dabei öfters umrühren nicht vergessen. Er beginnt zu duften. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

1 Zwiebel und 2 Karotten schälen und fein würfeln. Mit etwas Öl in der Pfanne scharf anbraten. Mit rund 2 EL Wasser ablöschen und 1 Handvoll TK-Erbsen dazugeben. Das Gemüse rund 3 Minuten garen, dann ebenfalls aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

200 g Tofu in kleine Würfel schneiden und in etwas Maisstärke wenden. Mit etwas Öl in der Pfanne goldbraun braten. (Den Tofu könnte man natürlich zB durch Hühnerfilet ersetzen, wenn man das Ganze nicht vegan/vegetarisch kochen will.) Währenddessen 1 cm Ingwer, 2 Knoblauchzehen und 1 rote Chilischote fein hacken und am Ende mit dem Tofu mitbraten.

Jetzt kommen alle Zutaten zusammen: „Reis“ und Gemüse dazugeben und noch einmal rund 3 Minuten braten. 100 g Sojasprossen daruntermischen.

Sauce aus 2 EL Sojasauce; 1,5 TL Currypulver; 0,5 TL Sesamöl; 0,5 EL Honig oder Agavensirup; 1 EL Wasser, Salz und Pfeffer zusammenrühren. In die Pfanne schütten und gut durchmischen.

1 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Den „Reis“ anrichten und mit den Zwiebeln garnieren.

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Gebackener Karfiol

Er hätte natürlich auch eine tolle lila Suppe abgegeben. Aber die Wahl für den schönen violetten Karfiol (Blumenkohl) aus der Gemüsekiste fiel auf noch etwas Besseres: ein orientalisches Rezept aus dem Buch „Türkei vegetarisch“. Das Gericht ist sehr simpel und schmeckt ziemlich köstlich: Das Gemüse wird dafür ganz einfach mit Öl, Zitrone und Gewürzen vermischt und auf dem Backblech gebacken. Dazu gibt es einfach Joghurt oder eine Joghurt-Tahin-Sauce, außerdem Brot. Oder man macht es als Beilage.

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Für 4 Vorspeisen-/Beilagenportionen Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen. Einen Karfiol in Röschen zerteilen und waschen bzw. putzen. Für das Dressing 2 EL Olivenöl, den Saft einer Zitrone, 2 TL gemahlenen  Kreuzkümmel, 2 TL Sumach, 2-3 zerdrückte Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer zusammenmischen und in einer Schüssel mit den Röschen ordentlich vermengen. Karfiol mit 3 EL Pinienkernen auf ein Backblech verteilen.

Rund 20 bis 25 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Danach mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Mit Joghurt und Zitronenscheiben oder mit Joghurt-Tahin-Sauce (dafür griechisches Joghurt, 1 Knoblauchzehe (zerdrückt), Tahin (die Sesampaste vom Humus), Spritzer Zitrone und Salz, Pfeffer und Sumach vermischen.

Salat von geröstetem Karfiol mit Granatapfel und Haselnüssen

Ottolenghi-Jerusalem-Mania, die Vierte – und jetzt ist vorerst mal Schluss. Mit einem fantastischen Salat aus geröstetem Karfiol, Stangensellerie, Granatapfelkernen und gerösteten Haselnüssen. Yum Yum Yum.

Karfiolsalat

Für 2 Personen als Hauptgericht, für 4 als Vorspeise:

Backrohr vorheizen – 220 Grad.

Einen Karfiol (Blumenkohl) in Röschen zerpflücken und in einer Mischung aus 3 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer wenden. In einer flachen ofenfesten Form verteilen, 25-35 Minuten knusprig backen. Sobald er ein bisschen braun ist, in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Das Backrohr auf 170 Grad herunterschalten und eine Handvoll Haselnüsse auf einem Blech rösten. Das dauert ca. 15-20 Minuten – sie verfärben sich und riechen himmlisch.

Inzwischen den Karfiol mit den Kernen aus 1/2 Granatapfel, einer Selleriestange (in 1/2-Zentimeter-Stücke geschnitten), einem kleinen Bund Petersilie und einem Dressing aus 1 EL Sherryessig, 1 1/2 TL Ahornsirup, 1/3 TL Piment und 1/3 TL Zimt vermischen. Die Haselnüsse grob hacken und darüberstreuen.

Grünes Thaicurry mit Karfiol

Ein wunderschöner violetter Karfiol (das ist ein Blumenkohl) war uns mit der Gemüsekiste ins Haus geflattert. Und nach langem Hin- und Herüberlegen und Rezepte Durchforsten, weil ich unbedingt ein ganz besonderes Rezept dafür ausprobieren wollte, ließ ich mich dann doch vom Liebsten überreden, der große Lust auf ein Thaicurry hatte. Und das  Ergebnis sah natürlich erst recht toll aus, nämlich so:

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Für vier Portionen (die wir aber zu zweit ratzfatz aufgegessen haben) eine Zwiebel und 4 Knoblauchzehen fein würfeln und in etwas Öl anbraten. 3 TL grüne Currypaste und 3 TL von 1 Dose Kokosmilch dazugeben und weiter mit anbraten.

250 g TK-Fisolen (grüne Bohnen), 2 große Karotten (in dünne Scheiben geschnitten) und 1 Dose Kichererbsen (abgetropft natürlich) dazugeben, mit der restlichen Kokosmilch aufgießen, mit 1-2 EL Fischsauce würzen und aufkochen lassen. Inzwischen 1 Karfiol (Blumenkohl) in gleichmäßige Röschen zerteilen, in die Sauce geben und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Karfiol schön weich ist.

Inzwischen Reis kochen (1 Tasse auf 2 Tassen Wasser sollte reichen).

Das fertig gekochte Curry mit dem Saft einer Limette und einem halben Bund Thai-Basilikum verfeinern, nochmals abschmecken. MIt dem Reis anrichten.

Karfiol in Paradeisersauce

Gemüsehirn im TopfEin bisschen schaut er wie ein Gehirn aus, dachte ich mir als der Karfiol (in Deutschland besser bekannt als Blumenkohl) so in der Tomatensauce vor sich hin köchelte (siehe Bild rechts).

Das Rezept mag wie ein uraltes italienisches Rezept klingen, ist aber in Wirklichkeit eine Erfindung Jamie Olivers. Der Karfiol wird im Ganzen im Topf in einer Paradeisersauce mit Oliven geköchelt.

Fleischtiger servieren das Ganze am besten mit Lamm, Vegetarier sind bestimmt auch so glücklich.

 

 

Hier das Rezept – für vier Beilagen- und zwei Hauptgerichts-Portionen:

Wichtig ist die Auswahl des Topfs, der sollte die richtige Größe haben, damit der Karfiol zur Hälfte darin köcheln kann. Die Formel lautet: Karfioldurchmesser plus 2 cm rundherum.

Einen ganzen Karfiol von Blättern und Strunk befreien, die schönen Stücke des Strunks klein hacken. Den Strunk mit einer Zwiebel und fünf Knoblauchzehen, beides klein gewürfelt, in etwas Öl ca. 10 Minuten lang braten, bis sie Farbe angenommen haben. Dann eine gute Handvoll schwarze Oliven (entsteint), sechs Sardellen (grob in Stücke geschnitten) und die Stängel einer Handvoll Petersilie (klein geschnitten) mitbraten. Zwei Dosen Pellati-Paradeiser  hineingießen, die Paradeiser gegebenenfalls mit einer Gabel zerdrücken. Mit einem großen Spritzer Rotweinessig verfeinevern. Die Sauce zum Kochen bringen.

Dann den Karfiol vorsichtig in die Sauce setzen. Er sollte etwa halb eingetaucht sein. Mit etwas Olivenöl beträufeln, Deckel drauf und 40 bis 50 Minuten garen, bis er schön weich ist. Vor dem Servieren – etwa in einer Schüssel – mit den gehackten Petersilienblättern bestreuen.

Lässt man die Sardellen einfach weg, ist das Gericht sogar vegan.

Karfiol in Paradeissauce

 

Nudeln mit Safran und Karfiol

Mit dem Karfiol aus der Gemüsekiste kam auch ein interessantes Rezept: Penne mit sizilianischer Karfiolsauce. Eine (für uns Mitteleuropäer) recht exotische Mischung – in die Sauce, die eigentlich mangels Flüssigkeit auch keine ist, kommen Sardellen, Oliven und Mandeln. Wieder einmal muss ich um Verzeihung für das schlechte Bild bitten, die iPhonekamera kam mit dem Gelb in Gelb ziemlich schlecht zurecht 😉

Nudeln Karfiol

Für zwei Personen einen kleinen Karfiol (Blumenkohl) in Röschen zerteilen, diese einige Minuten bissfest dämpfen (oder in Salzwasser kochen). Währenddessen 250 g Nudeln kochen.

Eine Zwiebel würfeln und mit 50 g Mandelstiften in Olivenöl anbraten, 1 TL Safranfäden dazugeben, 2 Sardellenfilets ebenso, die beiden letzteren Zutaten mit Zugabe von 1, 2 EL Nudelwasser möglichst auflösen lassen. 30 g schwarze Oliven (entsteint) dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, am Ende noch den Karfiol daruntermischen.

Alles mit den Nudeln vermengen, mit Parmesan bestreuen.

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