Zu Gast im „das anna“

Es sind nur noch drei Wochen, in denen man „das anna“ im Erzherzog Johann besuchen kann: Mit 25. Februar müssen Anna und Manuel Hofmarcher das Hotel verlassen, nachdem ihr Mietvertrag aufgekündigt wurde. Seit etwas mehr als zwei Jahren waren die Deutsche (die eigentlich Theaterwissenschaft studiert hat) und der Niederösterreicher (der bei Heinz Winkler, Alex Fankhauser, Lisl Wagner-Bacher und Thomas Dorfer sowie Didi Dorner gelernt hat) in der Grazer Sackgasse beheimatet.

Wie es der Zufall wollte, habe ich gerade kurz vor dem Zusperren einen Tisch für die ganze Familie zu einem besonderen Anlass reserviert. Andernfalls hätte ich auch was verpasst: Was Küchenchef Manuel auf die Teller zaubert, hat locker Zwei-Hauben-Niveau. Sehr aufwändig und perfekt gekocht, großartig inszeniert, modern, mit Augenmerk auf regionale Zutaten – ein wirklich tolles Menü.

Während das, was aus der Küche kommt, absolut tadellos ist, ist das Service wunderbar unperfekt: Chefin Anna hat das Handwerk nicht gelernt, und das merkt man auch. Das macht sie aber so gut wie möglich mit Einsatz, Charme und Witz wieder wett. Man sollte sich allerdings auf längere Wartezeiten abstimmen, da sie alles alleine macht. Das erklärt möglicherweise auch, warum das Lokal mit „nur“ 14 Punkten bzw. einer Haube bewertet wurde.

Nach der Beendigung ihres Mietverhältnissen sollen Anna und Manuel nun schon auf der Suche nach einem neuen Lokal sein. Und da das konservativ-klassische Ambiente des Erzherzog Johann nun eh nicht so gut zu den beiden zu passen scheint, kann es ja eigentlich nur besser werden. Alles Gute!

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Besucht: Schmidhofer im Palais

Das Prato im Palais ist also nach sechs Jahren Geschichte, doch schon nächste Woche wird das 2-Hauben-Lokal das nächste Mal „aufpoppen“ – mit einem 14 Tage langen Gastspiel in der Hemingway Bar nämlich, bei dem ein Tribut an den guten alten Ernest aufgetischt wird.

Zeit aber auch, einmal Nachschau zu halten, was sich inzwischen in den alten Gemäuern des Palais Herberstein getan hat, seit es Magnolia-Koch Herbert Schmidhofer übernommen hat. Die gewagten Wandmalereien, die zwar cool aussahen, aber den Raum doch irgendwie erdrückt haben, sind klarem Weiß gewichen, die Einrichtung ist jetzt eine ganz klare, Bistro-mäßige mit grauen Stühlen. Tischdecken gibt’s keine, mit Deko wird äußerst sparsam umgegangen. So weit schon einmal ganz gelungen.

 

 

Auf der Karte steht Hausmannskost auf hohem Niveau – Lieblingsgerichte auf Hauben-Art neu interpretiert, was sicher eine gute Idee ist und wohl auch bei den internationalen Gästen gut ankommen wird. Die Speisekarte teilt sich nicht in Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise auf, sondern in die Kategorien „Heimat und Tradition“, „Schmidhofers Klassiker. Vertraut – kreativ“, „Vegetarisch – raffiniert“ (es gibt vier fleischlose Gerichte), „Süße Geheimnisse“ und – auch das eine Besonderheit  -„Pikante Versuchungen“ zum Dessert (da findet man den Käsegang und ein pikant-süßes Dessert namens „Goldeneye“ mit einer absolut köstlichen Gänseleber-Schoko-Praline).

Zu bemängeln gibt es da eigentlich wenig, es war Gang für Gang ein Vergnügen. Das hat natürlich seinen Preis – der Rehrücken kostet etwa 29,50; ein (nicht getestetes) Schnitzerl gibt’s um 19,50; die Beef Tartare-Torte ist mit 24 Euro auch eine recht teure Vorspeise (aber hey, dafür sind Trüffel und Kaviar mit von der Teller-Party). Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung ist aber kein schiefes. Service und Weinkarte auch schwer ok!

Schmidhofer im Palais
Sackstraße 16
8010 Graz

T 0676 4200848
www.schmidhoferimpalais.com

Öffnungszeiten
Montag – Freitag
Küche von 11:30 – 14:00 und 17:30 – 21:30 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen

Besucht: Café Abol, Graz

Das Angebot an afrikanischen Lokale in Graz ist recht übersichtlich. Auf Dauer konnte sich nur das von einem gebürtigen Nigerianer geführte „Omoka“ in der Keplerstraße halten, dazu gibt es derzeit noch die „South African Lounge“ namens „Hakuna Matata“ in der Grabenstraße, die sich aber eher als Bar versteht, afrikanisches Essen wird dort eher nicht angeboten.

Allein deshalb kann man diesen Neuzugang schon einmal als absolute Bereicherung bezeichnen: Im Café Abol gibt es erstmals in Graz äthiopisches Essen. Wer das schon einmal irgendwo auf der Welt gekostet hat (ich selbst war schon einmal in einem äthiopischen Lokal in Brooklyn), der weiß: Das schmeckt ziemlich gut – und ist übrigens auch innerhalb von Afrika ziemlich einzigartig.

Das Café Abol in Graz jedenfalls ist im ehemaligen „Schönautreff“ untergebracht, einem recht rustikalen Lokal, das wegen seiner Ursprünglichkeit auch als Set für eine Szene des Brenner-Krimis „Das ewige Leben“ auserkoren wurde. Wo kürzlich noch Grete Tiesel als „Maritschi“ ihre Schnitzel geklopft hat, gibt es nun Injera-Fladenbrot mit Wot (Sauce). Das Lokal werden Schönautreff-Stammgäste sofort wiedererkennen – die Theke ist noch da, bis auf behutsam eingesetzte Äthiopien-Deko wurde kaum etwas verändert.

Die Speisekarte ist vernünftig übersichtlich. Und ich war unvernünftig genug, mir nicht die Namen der Speisen aufzuschreiben. Den Namen des ersten Gerichts weiß ich aber noch: Siga Wot könnte man als eine Art äthiopisches Gulasch oder Chili beschreiben – es ist lange mit vielen Zwiebeln und Gewürzen geschmortes Rindfleisch. Daneben gibt’s andere, vegetarische Saucen zB mit Linsen oder Kichererbsenmehl, Spinat und Gemüse. Und das alles wird auf Injeera, einem weichen, gesäuerten Fladenbrot aus Teff- (Hirse-)mehl serviert. Und üblicherweise auch ohne Besteck gegessen – man benutzt das Brot, um sich ein wenig Sauce zu greifen und in den Mund zu führen.

Klingt ungewohnt und ist optisch wegen des Eintopf-Charakters auch nicht so der Bringer, schmeckt aber köstlich!

Dringend empfehlen kann ich auch den köstlichen und ganz milden Kaffee im Café Abol – ist doch Äthiopien eines der wichtigsten Kaffee-Länder der Welt. Der wird übrigens traditionell mit Popcorn serviert. Und ab drei Personen wird auch eine Kaffeezeremonie mit mehreren Aufgüssen angeboten.

  • Café Abol
  • Schönaugasse 16, 8010 Graz
  • Öffnungszeiten: Mo bis Sa  8-21 Uhr, So 13-21 Uhr
  • Tel. 0699 17306064
  • auf Facebook

Zu Besuch: Mangold’s vis-a-vis

An vegetarischen Lokalen mangelt es in Graz im Moment wirklich nicht – Ginko mit dem neuen Greenhouse, Parks, Café Erde, Die Erbse International, Café Grün … und natürlich das Mangolds, das seit ein paar Wochen ein Tochterlokal in der Zinzendorfgasse (gleich bei der Karl-Franzens-Universität) bekommen hat. Ein ziemlich tolles sogar, davon konnte ich mich jetzt endlich bei einem Besuch überzeugen. Es wird nicht nur im Gegensatz zu den vielen Buffetlokalen Alacarte gekocht, das ganze auch noch in einem ziemlich schicken Ambiente und auf ziemlich gutem Niveau. Gut gefallen hat mich überhaupt die Auswahl der Speisen, da ist einiges dabei, das ich in dieser Stadt noch nie gefunden habe.

Neben einer riesigen Frühstücksauswahl (Montag bis Freitag 8-11 und Samstag und Sonntag bis 14 Uhr) gibt’s zu Mittag zwei verschiedene Suppen, zwei Hauptspeisen, ein Special, kleine und große Salate (alles auch zum Mitnehmen), zwischendurch Kaffee und Kuchen und auch eine kleine, feine Cocktailkarte. Alles obendrein vegetarisch und dazu noch zu 50 Prozent vegan bzw. glutenfrei.

Das Highlight ist aber natürlich das Abendmenü, auf dem viele Besonderheiten locken – im saisonalen Frühlingsangebot finden sich da etwa schwarzer Linsensalat mit Tsatsiki und Avocado, Carpaccio vom weißen Rettich mit Paprika und Jungsalaten, Thai-Burger mit Sojalaibchen, Gurkenpickles, weißem Rettich und Chili-Koriander-Mayo, Mango-Zitronengras-Curry oder auch heimisches Deftiges wie Gefüllte Paprika und gratinierte Käsespätzle … Da gibt’s noch einiges, für das ich gerne bald wiederkommen werde.

Die Wahl fiel bei uns auf Folgendes …

Fazit: Vor- und Nachspeisen waren top und auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr in Ordnung. Ausgerechnet bei den Salaten hat es ein bisschen nachgelassen, die waren beide sehr blattsalat-lastig, ich würde sie daher nicht als Hauptgang empfehlen – bei uns war der Hunger diesmal (!!) aber leider nicht so groß.

Sehr sympathisch ist die Auswahl an Getränken – neben selbst gemachten Limos und Smoothies gibt es Bio-Bier und Craft Beer und auch die Weine sind allesamt biologisch. Auch der Service hat seine Sache übrigens ausgezeichnet gemacht. Bis ganz bald, Mangolds vis-a-vis!!

Praktische Infos:

 

Besucht: Pierogi, Graz

Osteuropäische Küche hat’s in Graz offenbar nicht so leicht: Die beiden russischen Lokale, die es vor Kurzem noch gab – „Jana & Galina“ in der Sporgasse und „Kalinka“ in der Schönaugasse – wurden beide nach wenigen Monaten wieder geschlossen. Hoffentlich ist den Polinnen mehr Glück beschieden: Adrianna & Marzena haben 2015 das „Pierogi“ in der Leonhardstraße (gleich gegenüber der Kunstuni) eröffnet. Der Name ist Programm: Es gibt Pieroggen (polnische Teigtaschen mit Füllung) und sonst nix, einmal abgesehen von Beilagensalat, Saucen und Getränken.

„Witamy“, „willkommen“, steht über der Eingangstür. Und „witamy“ fühlt man sich auch sofort. Das Lokal ist dezent, aber geschmackvoll im Oma-Stil eingerichtet. Und schlicht ist auch die Speisekarte: Es gibt je vier pikante (Erdäpfel, Sauerkraut, Käse, Fleisch) und vier süße Pieroggen (Topfen, Apfel, Schokolade, Mohn  – dazu gibt’s übrigens Filterkaffee) plus eine saisonale Sorte (im Moment Kürbis). Gewählt werden können jetzt noch die Portionsgrößen (4, 8 oder 12 Stück). Die Pieroggen werden frisch in der Küche zubereitet und kommen mit feiner Butter auf den Teller.

Wir waren hungrig (extra das Frühstück ausgelassen!) und haben gleich so gut wie alle Sorten durchgekostet. Und empfehlen das auch gerne weiter! Wenn man Lust auf eine Abwechslung zu Kärtner Nudeln, Ravioli, Gyōza, Mantı & Co. hat, unbedingt einmal in der Leonhardstraße 24 vorbeischauen. Und wir wünschen Adrianna & Marzena alles Gute, dass sie den Fluch der osteuropäischen Küche in Graz brechen! 🙂

Im Oktober sind die beiden übrigens auch beim Street Food Market am Gelände der Grazer Messe vertreten.

Pierogi
Adresse: Leonhardstrasse 24
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr
Telefon: 0650 44 21 902
www.pierogi-graz.at
Facebook

Besucht: Blendend, Graz

Das Blendend ist das Wohnzimmer von Graz-Lend. Omas Wohnzimmer, genaugenommen – denn gemütlicher ist es nirgendwo. Hip, aber nicht auf die Das-haben-wir-in-Berlin-gesehen-und-einfach-nachgemacht Art, sondern originell und authentisch. Das Blendend ist auch bekannt für seinen Brunch, den ich – obwohl schon oft im Lokal gewesen – noch nie ausprobiert hab. Einfach deshalb, weil er so beliebt ist. Und ich oft einfach spontan frühstücken gehen mag, ohne einen Tisch zu reservieren. Letztes Wochenende haben wir’s doch getan, das mit dem Reservieren. Und diese winzig kleine Mühe nicht bereut. Mehr in den Bildern!

Das Blendend hat übrigens seit dem Sommer eine neue Speisekarte, in der ihr auf der Facebook-Seite gustieren könnt. Sehr empfehlen kann ich daraus die Quesadilla mit Avocadocreme, die es beim Nuke Festival im August in Graz zu verkosten gab. Sehr lecker (und ziemlich sättingend! 😉 ).

Blendend Öffnungszeiten (Stand September 2015)

Mo-Fr:
16:00-02:00
Sa:
09:00-02:00
So:
09:00-00:00

Telefon: 0660/4714753

Adresse: Mariahilferstraße 24, 8020 Graz

Internet: Blendend.at | Facebook-Seite

Besucht: Promenade, Graz

Aus dem schicken Stadtparklokal – das es übrigens schon seit 1870 (!) gibt – ist seit der Übernahme durch Judith und Gerald Schwarz und Simon Posegger ein noch schickeres geworden. Seit der Eröffnung, bei der sich die VIPs nur so stapelten, bin ich nicht mehr dort gewesen. Nach einem frühlingssonntäglichen Burggarten-Spaziergang war es nun aber so weit: Wir nahmen auf einen Spritzer und eine Kleinigkeit zu essen im Gastgarten Platz. Und waren durchaus angetan von der Speisekarte: Es gibt viel verheißende Frühstücksvariationen (zB Geröstetes Sauerteigbrot mit Paradeisern, Spiegelei & Ruccola um € 4,20 oder „Gib mir Saures“ – Rollmops, Teufelsroller, Toastbrot und Virgin Mary um € 3,50 oder Rohkost um € 2,90) und auch das Kuchenangebot klingt sehr fein, wir haben ein paar Gerichte aus der Tapas-Karte gekostet …

Tapas im Promenade
Hier zwei der Tapas: ein feiner Kichererbsensalat mit Bärlauchsauerrahm (€ 3,90) und knusprigem Speck, dahinter Bohnensalat mit Tomaten und frischer Minze (ebenfalls € 3,90)

Burrata im Promenade

Hier ein Gericht aus der Abteilung für den größeren Hunger: eine cremige Buratta mit Ruccola, sonnengetrockneten Tomaten, Pesto genovese (€ 9,50)

Spritzer im Promenade
Und hier die Spritzer 🙂

Dass das Essen gut schmeckt, kann man glaube ich erkennen, das Preis-Leistungsverhältnis geht in Ordnung – wenn auch schon deutlich im oberen Bereich, optisch ist das Lokal mehr als nur gelungen (ich liebe den Fußboden!) und hebt sich von der vermeintlich originellen Einheitshipstereinrichtung deutlich ab. Empfehlenswert bei einem Promenadebesuch ist allerdings neben der gut gefüllten Brieftasche eine ausreichende Schickimickitoleranz. Aber man soll Lokale, die einem gefallen, nicht unbedingt den Leuten überlassen, die einem möglicherweise nicht so sympathisch sind, oder?

Promenade (c) Promenade/Kernasenko
So schaut’s aus! Foto geborgt von Promenade auf Facebook (c) Joel Kernasenko

Hard Facts:
Promenade, Erzherzog Johann Allee 1, 8010 Graz
Telefon: 0316 813 840
E-Mail: promenade@aiola.at
promenade.aiola.atwww.facebook.com/CafeBarPromenade
Geöffnet: Mo-Do 9.00-1.00 • Fr-Sa 9.00-2.00 • So 9.00-0.00

Besucht: Kunsthauscafé Graz

Zwölf Jahre nach der Eröffnung des Grazer Kunsthauses hat der Friendly Alien jetzt endlich ein Café, das dem Haus entspricht. Nix gegen die vielen früheren Betreiber, die in den hinteren Räumlichkeiten 11 Jahre ihr Bestes versucht haben, aber die Café-Versuche auf der Lendkai-Seite waren eine Themenverfehlung gegen die jetzige Öffnung auf der Seite des Südtiroler Platzes. Wofür aber wohl nur die Kunsthaus-Leitung etwas kann.

Wichtiger ist aber, was jetzt im neuen Kunsthauscafé passiert: Dafür ist das Team um Eckstein-Chef Michael Schunko nämlich in der ersten Reihe der Hipsterschule gesessen und hat ordentlich aufgezeigt. Das zeigt schon mal ein Blick auf die Getränkekarte – da gibts „handgepflückte“ Säfte vom Biofux aus Feldbach, Flaschenlimo in hippen Marken und Sorten wie LemonAid, Wostok Tanne und Club Mate, Detox-Smoothies (um wohlfeile 4,90 Euro) und ausgewählte Spirituosen wie den steirischen Aijst-Gin (7,50 für 4 cl).

Essen gibt’s auch – ein Blick auf die etwas bummelwitzige Speisekarte: „Gib mir nen Kuss Cous“ ist Couscous mit Feigen, Pitabrot, griechischem Joghurt, Gurken und Radieschen (9,50), „Hipsterfutter“ Bulgur mit Limetten, Grapefruit, Tzatsikicrostinis, Salatherzen und Olivenöl (9,50). Um zwischen 13 und 15 Euro gibts auch Burger und Pasta, dazu Suppen und täglich wechselnde Mittagsgerichte.

Wir haben uns durchs Frühstück gekostet (sorry für die schlechten Fotos wieder mal) …

Pablo Picasso Frühstück mit eingelegtem Gemüse, Avocadocreme, Lachs, Garnelen, Dijon-Honigdip, Creme Cheese mit Kräutern

Pablo Picasso Frühstück mit eingelegtem Gemüse, Avocadocreme, Lachs, Garnelen, Dijon-Honigdip, Creme Cheese mit Kräutern

Modern Art Frühstück: Bacon, Würstchen, Hash Browns, Spiegelei, Hollandaise und Kräuter

Modern Art Frühstück: Bacon, Würstchen, Hash Browns, Spiegelei, Hollandaise und Kräuter

Himbeer-Cheesecake mit Vanilleespuma (Modern Art Frühstück)

Himbeer-Cheesecake mit Vanilleespuma (Modern Art Frühstück)

Detox-Saft: Pflücksalat, Gurke, Kokos, Ananas & Banane

Detox-Saft: Pflücksalat, Gurke, Kokos, Ananas & Banane

Unser Frühstücksfazit: Die Variationen wirken vielleicht auf den ersten Blick etwas teuer („Modern Art“ kostet 11,50, „Pablo Picasso“ 12,70 Euro; Kaffee ist nicht dabei, je 2 Stück Gebäck im Papiersackerl aber schon), das Preis-Leistungs-Verhältnis geht aber absolut in Ordnung: die Qualität ist toll, alles ist absolut liebevoll zubereitet und angerichtet.

Hier noch die Hard Facts:
Ab 9. April geöffnet von Mo bis Sa: 9–23 Uhr So: 9–18 Uhr
Kontakt:  Tel.: +43-316/714 957
info@kunsthauscafe.co.at
www.facebook.com/kunsthauscafe

Besucht: Mau Shi, Graz

Dass die asiatische Küche viel mehr zu bieten kann als die ewig gleichen Klassiker, die der Großteil der Grazer Lokale so bietet – man ahnte es (Ausnahmen ausgenommen!).  Umso erfreulicher ist der Neuzugang in der Altstadtpassage (Herrengasse 7), wo bis vor kurzem die Pizzeria Regina Margeritha residierte: Mau Shi ist da! Hinter „Mauschi“, der seinen Spitznamen zum pseudochinesischen Namen für sein neues Lokal machte, verbirgt sich Manuel Angkawidjaja, der davor das „coffee + soda“, das Cafe vom Brühl, führte.

Der Untertitel des Lokals ist „De Wind’n“ und das zeugt eher vom Humor des Chefs. Die urban-urig-originelle Einrichtung (Unterwäsche an der Leine!) gefällt, das Essen auch: Wir haben uns durch Wan Tan mit Garnelenfüllung (dazu gab es pinken Krautsalat), Räuchertofusalat mit Koriander, gedämpfte Edamame mit Fleur de Sel und karamellisierte Schweinerippchen mit Reis und Salat gekostet – und das war alles sehr lecker. Die Speisekarte ist klein, aber fein – und bietet, wie eingangs erwähnt, echt einmal etwas anderes. Und auf der Getränkekarte gibt’s beispielsweise Prinzessinnenwasser, was das ist, habe ich aber noch nicht erforscht.

Hier ein paar Eindrücke von Lokal (borrowed from www.facebook.com/maushi) und vom Essen:

 

Besucht: Grünzeug, Graz

Salat, Suppe, Süßes: Die drei großen „S“ bei Grünzeug, einem neuen Geschäft in der Grazer Heinrichstraße. Grünzeug versteht sich als Salatbar und der bildet auch die Basis des Angebots: 9 verschiedene gibt es, alle 100% bio, dazu einen 10. als Monatsspecial. Für noch mehr Abwechslung sorgen acht Dressings und drei verschiedene selbst gebackene Brote.

Das Menü machen jeden Tag eine Suppe und ein Dessert komplett. Und wer noch denkt, dass jeden Mittwoch Substraltag ist, hat falsch gedacht: Da ist veganer Tag.

Grünzeug

Alles in allem eigentlich ein super Konzept, dazu kommt noch, dass bei den Verpackungsmaterialien größten Wert auf Umweltfreundlichkeit gelegt wird. Ein Lieferservice („Salatschleuder“) ist ebenso in Planung – per Fahrrad, versteht sich.

So gut das alles klingt: Ein bisschen Luft nach oben gibt es noch … Die Einrichtung mit den Paletten ist eh nett und passt auch genau zum Konzept – nur sieht man das momentan echt überall. Im Geschmackstest hat die ausprobierte Suppe – vegane Kokos-Curry – nicht ganz überzeugt, auch der vegane Milchreis war eher so lala, aber es ist halt veganer Milchreis. Aber von den Kinderkrankheiten einmal abgesehen: Sehr nettes, unkompliziertes und sympathisches Takeaway-Lokal, noch dazu bio, gesund und umweltfreundlich!

Grünzeug Salatbar
Heinrichstraße 21
Mo-Fr: 10.00-20.00 Sa: 11.00-18.00
http://www.gruenzeug-graz.at
http://www.facebook.com/Gruenzeuggraz

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