Brigitte Zander

Dieses schöne Rezept hier hat von mir schon einen schönen Spitznamen bekommen: Brigitte Zander, das klingt wie, nur die älteren Österreicher werden’s noch wissen, die legendäre Ö3-Stimme Brigitte Xander. Bei dem Gericht handelt es sich aber ganz einfach nur um ein Zander-Rezept, das ich auf brigitte.de gefunden und vorerst wieder verloren hatte. Erst als beim Googlen, als plötzlich ein Foto von Brigitte Xander kam, ist mir das Ganze aufgefallen.

Brigittes Zander ist jedenfalls einer, der mit orientalisch mariniertem Karfiol (Blumenkohl) begleitet wird. Nicht schlecht! Hätte der (leider viel zu früh verstorbenen)  Frau Xander vielleicht auch geschmeckt.

brigitte zander

Für 2 Portionen: 2 kleine Köpfe Karfiol in Röschen zerteilen und ca. 15 Minuten dämpfen. Währenddessen eine Dose Kichererbsen (Füllgewicht ca. 240 g) abtropfen lassen. Die Kichererbsen dürfen dann die letzten 5 Minuten mit dem Karfiol mitdämpfen, damit sie heiß, aber noch knackig sind.

Eine Marinade aus 3 EL Zitronensaft und 4 EL Olivenöl, 1 TL Ras-El-Hanout, 1 Prise Chiliflocken, Salz und Pfeffer zubereiten. 4-5 getrocknete Marillen (Aprikosen) in kleine Stücke schneiden, ein paar Stiele Minze und Dill fein hacken.

Sobald der Karfiol fertig ist, noch heiß in einer Schüssel mit der Marinade überziehen, mit Marillenstücken und Kräutern vermengen.

Zwei Zanderfilets kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Hautseite in Olivenöl bei starker Hitze 3-4 Minuten abraten, kurz zugedeckt nachgaren lassen. Und dann natürlich zusammen anrichten.

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Halloumi mit Brokkoli-Taboulé

Das blogge ich jetzt noch mit dem köstlichen Nachgeschmack im Mund, direkt am Balkon: Denn genau so wie in diesem BBC Good Food-Rezept muss Sommer schmecken. Knuspriger Halloumi trifft auf eine Variante des klassischen Taboulé-Salats mit Brokkoli und süß-sauer-scharfem Honig-Harissa-Zitronen-Dressing.

Die Zubereitung dauert auch nicht lange, schließlich hat man im Sommer Besseres zu tun als in der Küche zu schwitzen.

taboule

Für vier Portionen (als kleines Hauptgericht) einen Brokkoli in kleine Röschen zerteilen (je nach Menge kann man auch den Strunk in feine Scheiben geschnitten verwenden – sonst für Suppe o.a. aufbewahren oder entsorgen) und 2-5 Minuten in heißem Wasser blanchieren.

Dann 140 g Couscous in eine Schüssel geben und mit einem Teil des Brokkoliwassers übergießen, aufgehen lassen.

3-5 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, eine Handvoll Cherrytomaten halbieren bis vierteln, einen kleinen Bund Petersilie und ein paar Zweige Minze klein schneiden. Alles mit dem Brokkoli unter das Couscous mischen.

Dressing aus dem Saft von 2 Zitronen, Schale von 1 Zitrone, 3 EL Olivenöl, 1 EL Honig, 3 TL Harissapaste (ich hab die durch milde Harissagewürzmischung und Chilipaste ersetzt), Salz und Pfeffer zubereiten.

In einer beschichteten Pfanne ohne Fettzufuhr 1 Handvoll Mandelblättchen rösten und beiseite stellen. Darin dann – mit Öl –  1 Packung Halloumi (200 g) knusprig anbraten.

Salat mit dem Dressing abmachen, mit Halloumi und Mandelblättchen und noch ein bisschen Zitronenschale bestreuen.

 

Fattoush

Ich kann mich immer kindisch freuen, wenn ich zufällig alle Zutaten für etwas im Kühlschrank finde, auf das ich gerade so richtig Gusto habe. Neulich wieder das Buch „Türkei vegetarisch“ durchgeblättert, mit dem mir die liebe J. zu Weihnachten eine Riesenfreude gemacht hat. Und da war er – bunt, frisch, köstlich: Ein Fattoush-Salat, so etwas wie die orientalische Variante des Panzanella. Stammen tut dieses köstliche Sommeressen genaugenommen aus der Levante, es ist von Syrien bis Libanon beliebt, aber auch in der Türkei.

Zwei kleine steirisch-italienische Adaptionen habe ich aber doch vorgenommen – statt des Romana-Salats beinhaltet dieser Fattoush Grazer Krauthäuptel, statt türkischem Pita einfach italienisches Weißbrot. Schmeckt vielleicht sogar ein bisschen besser.

fattoush

Für eine große Schüssel (3-4 Portionen) einen kleinen Kopf grünen Salat in Stücke reißen, waschen und trocken schleudern. Rund 350 Gramm (Kirsch-)Tomaten und 1/2 Salatgurke waschen und in kleine Stücke schneiden. 3 Frühlingszwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden/hobeln. Je 1/2 Bund Petersilie und (Nana-)Minze fein hacken. Alles in einer Schüssel mit 1 TL Sumach gut vermischen.

Croutons: Dafür 150 g Weißbrot in kleine Stücke schneiden oder reißen, in einer Pfanne mit Olivenöl anrösten. Mit 1/2 TL Za’atar (= Gewürzmischung aus Thymian, Sesam und Sumach), 1 Prise Salz und 1 Prise Chiliflocken würzen, auch Küchenpapier abtrocknen lassen.

Dressing: 1 Knoblauchzehe (zerdrückt), 3 EL Zitronensaft, 5 EL Olivenöl, Salz und schwarzer Pfeffer.

Salat mit dem Dressing vermischen, mit Croutons anrichten und schnell servieren.

Eingekauft: Kardamint-Schokolade

Kardamint ist eine geniale Sache: Ein Sirup aus Nana-Minze und Kardamom, der gleichzeitig erfrischend und wärmend ist und dementsprechend auch heiß und kalt getrunken werden kann. Oder in einem Spritzer. Oder in einem Prosecco. Oder in einem Mojito.

Der Drink kommt aus Graz, wurde von Herbert Möstl erfunden, und kann hier gekostet und hier bestellt werden.

Jetzt gibt’s aber etwas Neues: Kardamint-Schokolade!

kardamint

Handgeschöpfte Zartbitterschokolade mit Kardamint-Extrakt – und schmeckt wahnsinnig toll. Erhältlich ist sie in Graz bei VDB.

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