Schwedische Ribiseltarte

Der Besuch bei den lieben Eltern war gerade zur rechten Zeit: Sie waren kurz davor, in den Urlaub zu fahren – und ganze Sträuche voller Ribisel (rote Johannisbeeren), Himbeeren und Stachelbeeren mussten dringend abgeerntet werden. Gerne! Als Belohnung habe ich mir eine große Schüssel voll Ribisel nachhause genommen. Und sie in einer Tarte aus dem wundervollen Backbuch von Leila Lindholm verarbeitet. So schmeckt der Sommer!

Ribiseltarte

Für eine Tarte zuerst den Mürbteig zubereiten: 240 g Dinkelmehl (Originalrezept: Weizenmehl) mit 30 g Puderzucker vermischen, 150 g Butter (kalt, gewürfelt), 1 Ei und 1 EL kaltes Wasser dazugeben und rasch zu einem Teig zusammenfügen. Schnell verarbeiten, nicht kneten. Teig in Frischhaltefolie einwickeln, mindestens 30 Minuten lang im Kühlschrank rasten lassen. Backrohr auf 175 Grad vorheizen.

Für den Belag 3 Eier, 200 g Magertopfen (Quark), 100 g Crème Fraiche und 80 g Zucker vermischen. 100 g Marzipanrohmasse hineinreiben (geht am besten, wenn sie ganz kalt ist) und gut verrühren.

Den Teig ausrollen und eine große Tarteform damit auslegen. Mit der Belag-Masse füllen, 200 g Ribisel (geht natürlich auch mit anderen Beeren) darauf verteilen. Eine Handvoll Mandelsplitter (oder -Blättchen) darüber verteilen, das sorgt für einen schönen Crunch. Auf der untersten Schiene 30-40 Minuten backen. Der Belag sollte fest sein. Man kann die vorbereitete Tarte übrigens auch vor dem Backen einfrieren und später backen.

Hält sich etwa zwei Tage – oder länger, wenn man sich beherrschen kann 😉

Ribiseltarte

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Grüner Smoothie mit Spinat

Was sich an Büchern derzeit gut verkauft? Romane mit überlangem Titel, Alpenkrimis, 50-Shades-of-Grey-Verschnitte – und Grüne Smoothies. Das sagte ein anonymer Buchhändler gerade der Süddeutschen Zeitung. Damit sind die Regale in den Buchhandlungen derzeit voll.

Obwohl man für einen grünen Smoothie ja eigentlich echt kein Rezept braucht – allerhöchstens …

… die Faustregel

  • 1/3 grünes Blattgemüse
  • 1/3 Obst
  • 1/3 Flüssigkeit / stilles Wasser

Dennoch ist eine Anregung natürlich ja immer fein, wie hier gerade aus dem Merkur-Friends-Magazin.

Grüner Smoothie Grüner Smoothie

 

 

 

 

 

 

 

 

Für 2 Gläser:

  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1/4 Ananas
  • 2 Bananen
  • 2 Kiwis
  • 2 El Kokosmilch
  • 1 Limette
  • etwas Wasser

Wie’s geht ist vermutlich logisch: Spinat waschen, Obst schälen und grob in Stücke schneiden, Limette auspressen. Alles zusammen in den Blender, fertig.

Wichtig: Das ganze nicht als Drink verstehen, sondern als Zwischenmahlzeit – und laaaaangsam genießen!

Wassermelonen-Limonaden-Sorbet

Schon über einen Monat dauert der „Sommer“, höchste Zeit, meine alte Eismaschine einmal wieder zu aktivieren. Jedes Jahr nehme ich mir vor, mich einmal intensiv mit der Eismacherei zu beschäftigen, jedes Jahr mache ich vielleicht ein, zwei Mal Eis. Das Buch „Das beste Eis der Welt“, das ich mir – ebenso großspurig wie dessen Titel – gleich einmal zugelegt habe, blieb bis vor kurzem unbenutzt im Kochbuchregal stehen.

Eine der Zutaten stellt mich allerdings vor ein Rätsel: Autorin Jeni Britton Bauer schwört in ihren Rezepten auf Glukosesirup, der gar nicht so einfach zu bekommen ist. „Natürlich haben wir den“, sagte die Fachverkäuferin im Reformhaus Brantner. Und führt mich sicheren Schrittes zu ein paar Flaschen Agavendicksaft. Obwohl ich Zweifel anmeldete, überredeten mich die Damen dann doch, ihn zu verwenden. Warum nicht gleich in der ersten der besten Eiscremen, die ich ausprobiert habe?

Das Ergebnis war mir jedenfalls erstmal zu süß. Und seit ich von einer lieben Freundin, Doktorin der Pharmazie, erfahren habe, dass man für Glukosesirup einfach nur Traubenzucker in Wasser auflösen muss, wird dem Agavendicksaft wohl keine große Karriere in meiner Eismaschine bevorstehen.

Wassermelonensorbet

Wassermelonensorbet

Aber nun, tada: Wassermelonen-Limonaden-Sorbet!

Für etwa 1 Liter Masse 350 ml pürierte Wassermelone (der Menge muss man sich – ausgehend von einem schmalen Stück annähren und dabei vielleicht ein wenig überschüssigen Melonensaft trinken 🙂 in eine Schüssel geben.

100 ml Zitronensaft, frisch gepresst, mit 100 g Zucker und 2 EL Sirup (Glukose!) aufkochen, bis der Zucker sich gut aufgelöst hat, abkühlen lassen. Die Zitronenzuckermischung unter das Melonenpürree mischen, die Mischung in einem Beutel in Eiswasser mind. 30 Minuten abkühlen lassen.

Die Sorbetbasis in die Eismaschine füllen und gefrieren, bis sie die Konsistenz von weich geschlagenem Obers hat – mehr als zähflüssig wird sie normalerweise nicht. Mindestens 4 Stunden im Tiefkühlgerät gefrieren lassen.

Tipp: Schmeckt super mit einem Stamperl Wodka darüber! 🙂

Gebacken: Marillenblechkuchen

Proudly introducing: mein Schon-immer-Lieblingskuchen! Schon als Kind musste meine Mama ihn wegsperren, damit ich nicht das ganze Blech verputze. Das Rezept stammt von meiner lieben Oma und ist ganz einfach zu backen. Das hier war unglaublicherweise mein erster Versuch, ihn selbst zu machen!

Marillen-Blechkuchen

Marillen-Blechkuchen

So geht das:

240 g Zucker (ich hab groben Rohrzucker genommen) mit drei Dottern und einem ganzen Ei (bitte fragt mich nicht, warum) gut verrühren.

In einer zweiten Schüssel 200 g Mehl (universal) mit einer halben Packung Backpulver vermengen.

Und eine dritte mit dem Schnee aus drei Eiklar und 125 Fett (zB eine halbe Packung Butter, zimmerwarm oder wärmer) füllen.

Alle drei Teile zu einem Teig vermischen, ein bisschen patzig sollte er sein.

Jetzt das Backrohr vorheizen, 200°C Umluft. Und derweil kann man sich um die Marillen kümmern, ca. 1,7 kg sollten sich auf ein Blech ausgehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, das eventuell noch leicht einfetten, und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Nun noch die Marillen ganz eng darauf verteilen. Ich habe noch ein paar Pistazien darauf verteilt, weil die noch da waren. 🙂

Backzeit: ca. 40 Minuten

Marillen-Blechkuchen

Marillen-Blechkuchen

Gebacken: schwedischer Beerenkuchen

Donnerstag Schwedischer Nationalfeiertag, Freitag WM-Qualifikationsspiel Österreich-Schweden, Samstag Hochzeit von Prinzessin Madeleine – warum nicht dann am Sonntag gleich Midsommar vorfeiern? Weil es auch noch der erste schöne Sommer-Sonntag des Jahres ist, folge ich der Einladung zum Midsommar-Fest des Schwedischkurses meiner Schwester gern.

Und: Es ist eine gute Gelegenheit, endlich wieder etwas aus dem wunderbaren Buch „Backen mit Leila“ von Leila Lindholm zu machen. Unsere Wahl fällt auf einen schnellen Beerenkuchen, ein Rezept von Leilas Freund Bottan, das er im Sommerhaus auf der Insel Munsö auftischt.

Auch wenn der Kuchen aufgrund der tiefgekühlten Himbeeren, die wir verwendet haben, optisch nicht sooo viel hermacht: Geschmacklich war er  sehr gelungen und wird deshalb auch gleich hier geteilt:

Schwedischer Beerenkuchen

Schwedischer Beerenkuchen

Schwedischer Beerenkuchen, Rezept von Leila Lindholm

120 Gramm Butter mit ebensoviel Zucker am Herd köcheln und danach abkühlen lassen. In einer Schüssel wieder 120 Gramm Weizenmehl, 1,5 TL Backpulver und eine Prise Salz vermengen, Butter-Zucker-Gemisch und ein Ei untermischen, ein glatter Teig sollte entstehen.

Eine Springform (etwa 20 cm Durchmesser) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, Teig einfüllen. 140 Gramm Beeren in etwas Mehl wenden, überschüssiges Mehl entfernen und Beeren auf dem Kuchen verteilen.

Gebacken wird das ganze laut Rezept 20 Minuten bei 175 Grad (wir haben aufgrund der TK-Beeren, die ja doch viel Wasser lassen den Teig ohne Beeren vorgebacken und die Backzeit fast verdoppelt).Wir haben ihn noch mit ein paar Silber-Zuckerkugeln gepimpt.

Smaklig måltid! Und das richtige Midsommar ist übrigens am 22. Juni! 🙂

Hier noch ein paar Impressionen vom schwedischen Picknick:

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Eingekauft: Die Frischebox ist da!

Grüne Kiste, große Freude: Seit kurzem haben wir eine Frischebox vom Frischehof Robier aus Leibnitz abonniert. Heißt: jeden Mittwoch morgen steht eine Kiste voller Bio-Gemüse und Bio-Obst vor der Wohnungstüre. Ein tolles Service für Menschen, die es viel zu selten auf den Bauernmarkt schaffen … Aber die Sachen wollen natürlich auch verwertet und aufgegessen werden!

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Und das war diesmal drin in der Box:

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Kopfsalat, Radieschen, Schnittlauch, Spinat, frischer Knoblauch, Äpfel und Bananen. Mhm, ich freu mich schon aufs Essen. 🙂

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