Gemüsechips grün, gelb, rot

chips chips chipsChips Chips Chips – oder wie bekomme ich einen Mann dazu, das Gemüse aufzuessen 😉

Kale Chips, also Gemüsechips aus Kohl, sind ja in den USA total in – weil gesund und auch ziemlich wohlschmeckend, sagt man. Da das „Superfood“ auch sehr einfach zubereitet werden kann, war das definitiv einen Versuch wert – und wird glaube ich auch mal wiederholt!

Kale Chips:

Backrohr auf 130 Grad vorheizen. Für ein Blech voll, das ergibt 4 kleine Portionen, ca. 150 Gramm Kohlblätter waschen und trockenschleudern, in handliche Stücke reißen (sie gehen beim Trocknen stark ein), Strunk entfernen. In einer Salatschüssel mit 2 EL Olivenöl und einer guten Prise Salz gründlich vermischen, gleichmäßig auf ein Backblech schlichten, 20 Minuten backen – einfach probieren, ob sie schon knusprig sind. Das war’s!

Und weil ich schon mal dabei war, gab es gleich auch noch Pastinaken- und Rote-Rüben-Chips …

Dafür braucht es ein bisschen mehr Hitze – Backrohr auf 160 Grad vorheizen. Das Gemüse mit einem Hobel ganz dünn schneiden, dünn mit Öl versehen, gut salzen (zu den Pastinaken passt auch Thymian sehr gut) und rund eine halbe Stunde backen. Die Rohnen brauchen etwas länger.

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Geröstete Pastinaken mit Parmesan-Bröseln

Eine ein bisserl aufwändige Beilage – man muss kochen, backen und rösten – aber der Aufwand lohnt sich und es ist trotz der vielen Arbeitsschritte leicht zu bewältigen. So gut habe zumindest ich Pastinaken noch nie gegessen. Die Brösel bestehen übrigens aus Polenta!

Pastinaken mit Parmesan

Für 4 Personen als Beilage:

Backrohr auf 200°C vorheizen, einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. 3 TL Polenta mit 50 g geriebenem Parmesan und einer Prise Muskat vermischen, beiseite stellen. 500 g Pastinaken schälen und längs vierteln. 6 Minuten kochen – bis sie weich sind halt. Abgießen. Noch heiß mit der Parmesanmischung vermischen.

Eine ofenfeste Pfanne nehmen, etwas Olivenöl darin erhitzen und die Pastinaken darin anbraten. 15 Minuten im Backrohr lassen, einmal umdrehen und weitere 15 Minuten backen, bis sie schön golden sind.

 

Tarte Tatin mit Fenchel und Pastinaken

Eine Tarte Tatin habe ich erst einmal gemacht, nämlich mit Roten Rüben. Das Besondere daran ist, dass die Tarte kopfüber gebacken wird: Man weiß also erst kurz vor dem Servieren – im aufregenden Moment, wenn sie aus der Pfanne auf den Teller gestürzt wird – wie sie aussehen wird. Leider lang nicht so gut wie auf dem foodgestylten Bild im Frisch gekocht Magazin, aber auch nicht ganz übel. Und Hauptsache, es hat geschmeckt! 😉

Tarte Tatin mit Fenchel

Zubereitet ist die Tarte recht schnell: Zwei Knollen Fenchel putzen, den Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden. Grün beiseite legen. Zwei Pastinaken schälen und ebenfalls in dünne, lange Scheiben schneiden.

Hintereinander mit etwas Olivenöl anbraten, bis es weich ist (ca. 5 Minuten), Fett abtupfen. In einer großen, tiefen Pfanne oder einer Backform (rund 25 cm Durchmesser) die Gemüsemischung einrühren und mit 2 Knoblauchzehen (fein geschnitten), 3 Zweigen Thymian und Salz und Pfeffer (ich nahm Orangenpfeffer) vermengen. Mit 80 ml Gemüsesuppe benetzen.  1 Rolle Fertig-Blätterteig quadratisch zuschneiden und auf das Gemüse legen, den Rest an den noch offenen Seiten dazustoppeln.

20 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis der Teig goldbraun ist (notfalls gegen Ende der Backzeit mit Oberhitze arbeiten). Wenn die Tarte fertig gebacken ist, vorsichtig auf einen Teller stürzen. 2 EL Olivenöl, 1 EL weißen Balsamico, 1/2 TL Dijonsenf und 2 TL Zitronensaft vermischen, auf die fertige Tarte träufeln. Mit Fenchelgrün bestreuen.

Gekocht: Zitronen-Pastinaken

Die angenehme Süße der Pastinake verträgt sich toll mit der Säure von Zitrone, das macht die Pastinaken mit Zitronenbutter zu einer tollen Beilage, etwa zu Kurzgebratenem – oder sogar zu einem veganen Hauptgericht, wie hier zu cremiger Thymian-Polenta.

pastinake

Für 2 Beilagen-Portionen 500 g Pastinaken schälen und in schmale Streifen schneiden. Die Zesten einer halben Zitrone schälen.

Das Gemüse in 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl mit 1/2 TL Rohrzucker bei mittlerer Hitze 5 Minuten lang anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Zitronenschale und 5 EL Wasser dazugeben, zugedeckt 15 Minuten garen, bis die Pastinaken weich sind. Mit Zitronensaft beträufeln, ev. nachsalzen.

Gebacken: Pastinaken-Kuchen

Ein weiteres Gemüse wollte versteckt werden – nicht nur Zucchini und Karotten lassen sich hervorragend in einem Kuchen verarbeiten, auch Pastinaken!

Das Rezept dazu stammt von den Culinary Misfits aus dem Anti-Verschwendungs-Kochbuch „Taste the Waste“, ich habe es notgedrungen (kleiner Eier-Unfall!) etwas vereinfacht.

Pastinaken

300 g Pastinaken und einen kleinen Apfel schälen und fein raspeln. Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Backform ausbuttern. 300 g weiche Butter mit 250 g Zucker schaumig schlagen. 4 Eier nach und nach hinzufügen.

300 g Mehl mit 150 g gemahlenen Haselnüssen, einer Prise Salz und 1 TL Backpulver vermengen. Die vermischten trockenen Zutaten unter die Butter-Zucker-Mischung heben, geraspeltes Gemüse und den Saft einer halben Zitrone daruntermischen.

In die Form füllen und ca. 40 Minuten backen.

Pastinakenkuchen

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