Polenta mit Mangold

Ganz einfach zu machen, gesund und gut: Diese „Pizza“ ist eigentlich eine überbackene Polenta, bestrichen mit Pesto, belegt mit blanchiertem Mangold und frischen Tomatenscheiben und überbacken mit Schafskäse. Das Rezept stammt aus der Zeitschrift Biorama, hier finden sich noch weitere köstlich klingende Gerichte mit Mangold. Den Mozzarella habe ich durch Schafskäse ersetzt.

Das Foto wird dem Gericht übrigens nicht wirklich gerecht – es sah besser aus als auf dem Bild und schmeckte dann auch noch einmal wesentlich besser.

mangold polenta

Für 1/2 Backblech voll (4 Portionen): Backrohr auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Eine große Tasse Polenta nach Packungsanweisung zubereiten, dabei auch gleich würzen. Inzwischen einen halben Bund Mangold von den Strünken entfernen, in reichlich Salzwasser blanchieren. Dann mit kaltem Wasser abschrecken, ausdrücken und in Streifen schneiden.

Polenta auf ein eingefettetes Backblech oder in eine flache Form streichen. Ein kleines Glas Pesto auf der Polenta verteilen. 2 Tomaten in dünne Scheiben schneiden und auf die bestrichene Polenta legen. Mit zerbröseltem Schafskäse bestreuen, salzen und pfeffern.

10 bis 15 Minuten backen, bis der Käse schon leicht verläuft.

Muttertagsmenü: Spargel mit Ziegenkäse, Kotelett mit Polenta, Topfennockerln

Wie jedes Jahr wurde Mama heuer zum Muttertag anständig von meiner Schwester und mir bekocht. Und wie jedes Jahr war das Muttertagsmenü ein schönes Frühlingsmenü – Spargel, Himbeeren und Rhabarber durften da natürlich nicht fehlen. Und die Rezepte sind uns quasi zugeflogen: Zwei stammen aus dem aktuellen „Frisch gekocht“-Heft von Billa, eines aus dem vorletzten „Friends“-Magazin von Merkur.

Es folgen die drei Rezepte hintereinander. Beginnen wir mit …

Spargel mit Himbeer-Rhabarber-Marinade und Ziegenkäse

muttertag (2)

Für 4 Vorspeisen-Portionen braucht es 12 weiße Spargelstangen, hier die holzigen Enden abschneiden und gut schälen. In Salzwasser etwa 10+ Minuten bissfest garen (oder im Dämpfer zubereiten).

Währenddessen die Marinade zubereiten: 1 Rhabarberstange schälen und in feine Scheiben schneiden. Eine Schalotte schälen und fein hacken. 3 EL Himbeeressig, 2 EL Holunderblütensirup und 5 EL Olivenöl vermischen, Rhabarber und Schalotte untermischen.

Warmen Spargel auf eine Servierplatte legen und mit der Marinade überziehen. In Frischhaltefolie einwickeln und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Dabei von Zeit zu Zeit etwas schwenken, damit die Marinade überall hinkommt.

Inzwischen 3 EL Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. 4-6 Radieschen putzen und in feine Scheiben schneiden. 1 Ziegenkäse-Rolle (150 Gramm) in Scheiben schneiden.

Spargel auf den Tellern anrichten und mit dem Ziegenkäse, frischen Himbeeren, Kresse und den Pinienkernen anrichten.

 

Weiter ging es dann mit …

Schweinekotelett auf Paprika-Polenta mit Radicchio-Apfel-Salat

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Für vier Portionen. Los geht’s mit der Paprikasauce für die Polenta, die könnte man auch schon früher vorbereiten: Im vorgeheizten Backrohr (200 Grad Umluft) 4 rote Paprika auf einem Backblech 30-35 Minuten backen, bis die Haut schon schwarz wird und Blasen wirft. Danach abkühlen lassen, häuten bzw. Fruchtfleisch ausschaben, grob zerschneiden und mit 1-2 Knoblauchzehen pürieren. Beiseite stellen.

Für die Polenta 1 Liter Suppe zum Köcheln bringen und salzen, 300 g Polenta einrieseln lassen (Anmerkung: das hat bei uns viel zu viel Polenta für vier Portionen ergeben – da sie aber sehr köstlich und auch recht aufwändig ist, loht es sich, gleich mehr zu machen!) und mit Schneebesen rühren, um Klumpen zu vermeiden. Ca. 40 Minuten köcheln, dabei nach und nach rund 300 ml Wasser nachschütten.

Während die Polenta köchelt, geht es zum Fleisch: Je 2 TL Thymian- und Salbeiblätter fein hacken. 1 Biozitrone heiß waschen, abtrocknen und Schale fein abreiben, rund 2 EL Saft auspressen. Würzöl mit den Kräutern und der Zitronenschale, 2 EL Olivenöl, 1 Knoblauchzehe (fein gehackt), Salz und Pfeffer herstellen. 4 Schweinekoteletts waschen und trockentupfen, mit dem Würzöl bestreichen, mit je einer von 4 Prosciuttoscheiben einwickeln.

Der Salat: 1 Radicchio putzen und in feine Streifen schneiden. 1/2 rote Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. 1 Apfel putzen und in dünne Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit 5 EL Olivenöl, 1 El Rotweinessig, 2 TL Dijonsenf, 1 Knoblauchzehe (fein gehackt) und den vorhin ausgepressten 2 EL Zitronensaft marinieren. Kurz durchziehen lassen.

Das Fleisch kommt in die Pfanne, wenn die Polenta noch ca. 10 Minuten braucht. In etwas Olivenöl auf jeder Seite rund 3 Minuten goldbraun braten. Vom Herd nehmen, zugedeckt 5 Minuten rasten lassen.

Die Polenta mit 40 g gewürfelter Butter, 100 g Mascarpone, 60 g geriebenem Parmesan und dem Paprikamus mischen und abschmecken. Auch den Salat nochmals abschmecken.

Polenta als Spiegel auf den Teller geben, Koteletts und Salat darauf anrichten.

 

Und jetzt ist trotz allem bestimmt noch Platz für Dessert. Nämlich:

Topfennockerln mit Rhabarberkompott und Melissen-Pistazien-Zucker

muttertag (1)

Für 6 Portionen: 500 g Topfen (40 Prozent Fettgehalt) in einem Tuch über einem Sieb mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen.

Inzwischen 300 g Rhabarber putzen und schälen, in breite Stücke schneiden. 70 g Zucker karamellisieren und Rhabarber dazugeben. Mit 1 TL Speisestärke stäuben und vermischen. Mark einer halben Vanilleschote dazugeben, mit 200 ml Beerensaft (wir haben hier einen Bio-Beerensmoothie verwendet, daher die Farbe – mit zb. Erdbeerpago wird es bestimmt schöner rot) auffüllen. Kompott 3 Minuten kochen, erkalten lassen.

Den inzwischen bröselig gewordenen Topfen mit 60 g Zucker, dem restlichen Mark der Vanilleschote und 1 TL fein geriebener Zitronenschale vermischen und mit dem Stabmixer schaumig aufschlagen. In einer zweiten Schüssel 200 ml Schlagobers steif schlagen und unterheben.

Für den Zucker ca. 15 Blätter Zitronenmelisse fein hacken, mit 1 EL gehackten Pistazienkernen und 1 TL Zucker vermischen.

Rhabarberkompott in Schälchen anrichten, aus der Topfenmasse mit zwei Suppenlöffeln Nocken formen und darauf legen, mit Melissen-Pistazien-Mischung bestreuen.

Überbackene Polenta mit Kohlrabi

Ooohh Kohlrabi Die grüne Knolle hat sich in letzter Zeit zu einem Favoriten in der Frühjahrs-/Frühsommersaison entwickelt. Am besten schmeckt sie ganz roh mariniert (etwa im Carpaccio) oder pur – und ganz kurz blanchiert wie etwa mit Bröseln, wenn sie noch bissfest, aber geschmacksintensiv und schon ein bisschen weich ist. Sehr gut harmoniert Kohlrabi (der übrigens auch auf Englisch Kohlrabi heißt) auch mit ein bisschen Basilikum, wie hier bei diesem einfachen Gericht, das vom Wiener TV-Koch Andi Wojta stammt:

kohrabi-polenta

Für die Polenta (ca. 4 Portionen): In etwas Olivenöl zwei fein geschnittene Knoblauchzehen anbraten, 200 g Polenta daruntermischen, mit 1/2 Liter heißem Wasser aufgießen, zugedeckt bei kleiner Hitze aufquellen lassen (siehe Packungsanleitung). Dann in eine große, flache Form (oder Backblech) ausstreichen, abkühlen und fest werden lassen. Dann mit geviertelten Kirschtomaten und viel Petersilie bestreuen, reichlich Parmesan darüberstreuen und im Backrohr bei starker Oberhitze gratinieren.

Für das Kohlrabigemüse 1 großen Kohlrabi grob würfeln, mit einem halben Liter Gemüsesuppe ca. 10 Minuten weich dünsten, mit ca. 1/8 Liter Schlagobers (Schlagsahne) nochmals aufkochen, würzen. Vor dem Servieren geschnittene Basilikumblätter untermischen.

Gebacken: Polenta-Auflauf mit roten Zwiebeln

Da letztens der Flammkuchen mit roten Zwiebeln so gut geschmeckt hat, hier nochmals ein ähnliches Rezept. Diesmal aber nicht mit Fertigflammkuchenteig als Unterlage – nein: Knallgelbe Polenta wird diesmal als Unterbau verwendet.

Das Foto steht jedenfalls in keinerlei Relation zum Geschmack: Hier war definitiv nur ein schnelles Handyfoto drin, eine hungrige Familie saß am Küchentisch!

Zwiebel-Polenta-Aufl

Rote ZwiebelAller Anfang ist hart: Vor allem am Anfang eines Zwiebelauflaufs: 700g rote Zwiebeln (bei mir waren das 6 Stück) müssen in Scheiben geschnitten werden. Diese werden mit 3 Knoblauchzehen (fein gewürfelt) dann mit etwas Öl angebraten und  10 Minuten weich gegart. Vor Ende dieser 10 Minuten 3 Zweige Rosmarin und 1/2 Bund Salbei dazugeben. In der Pfanne abkühlen lassen.

Währenddessen das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

600 ml Milch mit 600 ml Wasser, viel Salz und etwas Muskat aufkochen, 250 g Polenta vorsichtig mit dem Schneebesen einrühren. Hitze reduzieren, 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren. 20 g geriebenen Parmesan einrühren. Auf das Backblech gießen und erkalten und fest werden lassen. Mit einer Mischung aus 3 EL Sauerrahm, viel schwarzem Pfeffer und Salz bestreichen, mit 100 von 200 g Gruyere-Käse bestreuen. Darauf kommen die Zwiebel und die zweite Hälfte des Käses. Wer mag, legt noch Sardellenfilets darauf – passt hervorragend!

Backzeit: 15-20 Minuten.

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