Heurige mit Knoblauch und Thymian

Die wunderbaren Heurigen (=neue Kartoffeln) aus der Kiste haben sich eine Hauptrolle auf dem Teller verdient – am besten im Team mit dem frischen Knoblauch, der auch mitgeliefert wurde. Und der Winterthymian auf dem Balkon braucht eh einen Rückschnitt, damit er neu austreiben kann. Die Zeichen könnten nicht mehr auf Kartoffeln aus dem Ofen mit Knoblauch und Thymian stehen!

Kartoffeln

Backrohr auf 200 Grad aufheizen.

Für zwei Hungrige (oder mehr Snacker) ein Kilo Heurige waschen und wenn nötig abbürsten, in Schnitze schneiden. 10 Knoblauchzehen (oder eine ganze Knolle frischen Knoblauch) in feine Stücke schneiden, mit 100 ml Olivenöl, einem halben Bund Thymian (Blättchen von den Zweigen streifen), 1 TL Paprikapulver, Salz und Pfeffer verrühren, Kartoffeln damit beträufeln und ca. 40 Minuten backen.

Gut dazugeschmeckt hat ein Dip aus Joghurt und Schaffrischkäse (einfach die zwei Zutaten verrühren) und Salat.

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Nudeln mit Safran und Karfiol

Mit dem Karfiol aus der Gemüsekiste kam auch ein interessantes Rezept: Penne mit sizilianischer Karfiolsauce. Eine (für uns Mitteleuropäer) recht exotische Mischung – in die Sauce, die eigentlich mangels Flüssigkeit auch keine ist, kommen Sardellen, Oliven und Mandeln. Wieder einmal muss ich um Verzeihung für das schlechte Bild bitten, die iPhonekamera kam mit dem Gelb in Gelb ziemlich schlecht zurecht 😉

Nudeln Karfiol

Für zwei Personen einen kleinen Karfiol (Blumenkohl) in Röschen zerteilen, diese einige Minuten bissfest dämpfen (oder in Salzwasser kochen). Währenddessen 250 g Nudeln kochen.

Eine Zwiebel würfeln und mit 50 g Mandelstiften in Olivenöl anbraten, 1 TL Safranfäden dazugeben, 2 Sardellenfilets ebenso, die beiden letzteren Zutaten mit Zugabe von 1, 2 EL Nudelwasser möglichst auflösen lassen. 30 g schwarze Oliven (entsteint) dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, am Ende noch den Karfiol daruntermischen.

Alles mit den Nudeln vermengen, mit Parmesan bestreuen.

Aufgeblättert: Ruck-Zuck-Gemüseküche

Ruckzuck GemüsekücheDas mittlerweile vergriffene Buch aus dem Kneipp Verlag kommt relativ unscheinbar daher, ist aber eine tolle Sache: Tanja Braune tischt 120 saisonale Gemüserezepte auf, die „marktfrisch & klimafreundlich“ sind. Es ist kein vegetarisches Kochbuch, und auch das gesunde Essen steht nicht unbedingt im Vordergrund – gekocht wird mit Speck, Käse und Schlagobers. Die Hauptrolle spielt Gemüse, aber ganz zwanglos und genussvoll.

Die Rezepte sind nach dem Gemüse-Saisonkalender geordnet (im Anhang gibt es eine Übersicht), sind immer sehr einfach und aus wenigen Zutaten zuzubereiten und bislang immer bestens gelungen.

Und im Anhang findet sich eine Reihe von großen und kleinen Tipps zum Energiesparen – Schneebesen statt Mixer, Kochkiste und Nachwärme, Rohkosttage …

Ein paar Rezepte draus: Die Brokkoli-Pasta, siehe weiter unten. Oder Kohl auf römische Art – mit Speck, Zimt (!) und Parmesan.

Kohl auf römische Art

Gnocchetti mit Brokkoli

Und wieder einmal ein gelungenes Rezept aus dem Buch „Die Ruckzuck-Gemüseküche“: Knackiger Brokkoli in einer üppigen Schlagoberssauce mit getrockneten Paradeisern und Sardinen als Akzent.

brokkolipasta

Für 2 Portionen: 100 g Nudeln – die hübschen hier im Bild sind Gnocchetti Sardi nach Packungsanweisung kochen. Die Röschen von einem kleinen Brokkolikopf bissfest dämpfen oder in Salzwasser kochen, beiseite stellen. Den Strunk in dünne Scheiben schneiden, diese in etwas Olivenöl mit je 4 getrockneten Paradeisern und Sardellen und etwas Rosmarin anbraten. Mit einem halben Becher Schlagobers und etwas Wasser einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Brokkoliröschen und Schaffrischkäse anrichten.

Gebacken: Zweierlei Flammkuchen

Hier zwei ganz schnelle Partyrezepte – damit es auch wirklich schnell geht mit fertigem Teig zubereitet. Für die beiden Kuchen habe ich zwei Packungen Flammkuchenteig gebraucht, für das Bestreichen des Teiges einen Becher Sauerrahm (250 g) und einen Becher Creme Fraiche (150 g), gewürzt mit Salz und viel schwarzem Pfeffer.

Flammkuchen mit gehobelten Pilzen

Flammkuchen

100 Gramm Räucherkäse (zB Scamorza, gleich an der Feinkosttheke in Scheiben aufschneiden lassen) auf den bestrichenen Teig legen, 150 Gramm dunkle Champignons (oder alle möglichen anderen Pilze) waschen, putzen und in dünne Scheiben direkt auf den Flammkuchen hobeln. Mit Rosmarin bestreuen. Ca. 15 Minuten bei 220 Grad Umluft backen.

Erdäpfelflammkuchen mit roten Balsamico-Zwiebeln

Flammkuchen

Ca. 250 Gramm Erdäpfel schälen und in Scheiben hobeln, auf dem bestrichenen Teig verteilen. Drei rote Zwiebeln in Ringe schneiden, in etwas Öl anbraten, mit 2 EL Zucker karamellisieren lassen und mit 3 EL Balsamico ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Auf den Erdäpfeln am Flammkuchen verteilen.  Ca. 15 Minuten bei 220 Grad Umluft backen.

Gekocht: Spinat-Fusilli mit Zitronenbröseln

Die Idee dieses Blitz-Pasta-Rezepts stammt aus essen & trinken, ich habe allerdings frischen Spinat dafür verwendet und auch darauf verzichtet, ihn zu pürieren.

Fusilli

Für 3 Portionen 300 g Fusilli laut Packungsanweisung kochen.

Inzwischen eine Schalotte und zwei Knoblauchzehen fein würfeln, in etwas Olivenöl anbraten. 300 Gramm frischen Spinat waschen und abtropfen lassen, zum Zwiebelgemisch geben, zusammenfallen lassen. Einen kleinen Becher Creme fraiche (150 g) darunter rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein wenig vom Nudelwasser dazugeben, um die Masse glattzurühren.

3 EL Semmelbrösel in ein wenig Zitronenöl goldbraun werden lassen (Achtung, das geht sehr schnell – und man kann natürlich auch anderes Öl nehmen und Zitronensaft dazugeben), gehackte Petersilie und die Zesten einer halben Zitrone und etwas geriebenen Parmesan daruntermischen.

Gekocht: Kohl auf römische Art

Es mag ungewöhnlich anmuten, ist aber sooo köstlich. Das Rezept habe ich aus dem Buch „Die Ruck-Zuck-Gemüseküche“, es soll sogar aus der Renaissance stammen und ist jedenfalls sehr schnell und einfach zubereitet und schmeckt – schon erwähnt? – hervorragend.

Kohl auf römische Art

Für vier Beilagen- oder zwei ganze Portionen einen kleinen Kohlkopf (=Wirsing) halbieren, den Strunk entfernen und den Kohl in Streifen schneiden. Das ganze dann in 1/2 Liter Suppe (je nach Geschmack) kochen.  Abgießen (Tipp: Suppe auffangen!) und etwas abtropfen lassen.

Inzwischen 150 Gramm Speckwürfel anbraten, dann den Kohl dazugeben und ganz leicht anbraten. Mit 100 Gramm frisch geriebenem Parmesan bestreuen und mit 1-3 TL Zimt bestäuben.

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