Die Brezensuppe

Brezensuppe im Gasthaus zur Post, St. Martin bei LoferEin Rezept aus dem Urlaub. Nichts Italienisches oder Griechisches, sondern etwas Tirolerisches – oder Pinzgauerisches, je nachdem auf welcher Alm man sich gerade befindet. Die Brezensuppe ist das wohl beste vegetarische Essen, das man jenseits der Baumgrenze so bekommt.

Das mit dem zuhause Nachmachen, funktioniert, wie es nun mal mit Urlaubsessen so ist, nur bedingt. Dabei ist es schon fast lächerlich einfach. In Graz mangelt es allerdings an der Hauptzutat: altbackene Brezen. Die bäckt nämlich offenbar kein Bäcker in der Stadt, das was man so bekommt, ist alles Aufbackware.

Glücklicherweise gibt es sogar das Originalrezept der „St. Martiner Brezensuppe“ vom Gasthof zur Post in St. Martin bei Lofer, das hier rechts oben abgebildet ist, online auf salzburg.orf.at.

 

Für vier Portionen acht Brezen vom Vortag (am besten weiße Brezen, nicht Laugenbrezen, mit denen wird es sehr würzig) in kleine Stücke schneiden oder reißen. 10-15 dag Pinzgauer Bierkas (oder Graukäse, Bergkäse … es muss deftig sein) fein würfeln.

Dann abwechselnd, mit Brezen anfangen und beenden, in die Suppenteller schichten.

Mit 1 l Rindssuppe (Vegetarier Gemüsesuppe) übergießen und quellen lassen. Die Brezen sollten weich, aber leicht bissfest sein.

Eine Zwiebel in Ringe schneiden, mit etwas Butter goldbraun braten. Über die fertige Brezensuppe streuen, mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

breznsuppn

Besucht: Esszimmer, Salzburg

Ein Après-Festspielwochenende in Salzburg: Da muss man den Abend schon mit etwas Besonderem ausklingen lassen. Die Preise im Hangar-7-Restaurant waren uns gar zu abgehoben,  über Google findet man Hinweise auf Menüs um 150-175 Euro. Dagegen isst man im Esszimmer bei Andreas Kaiblinger, der mit drei Hauben und einem Michelinstern ausgezeichnet wurde, ja wirklich günstig: Das vegetarische Menü kostet 64 Euro, das Fischmenü 85 Euro (je fünf Gänge plus drei Grüße, ohne Gedeck und Getränke).

Was wir dafür bekommen haben kann sich wirklich sehen lassen. Und dafür, mich daran noch ein bisschen mittels schlechter Handyfotos erinnern können, schäme ich mich gerne ein wenig beim dämlichen Fotografieren der Teller im Restaurant. 😉

Ja, es war genau so gut wie es aussieht …!

 

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