Pasta con le Sarde

Auf Brigitte.de gefunden: Ein Rezept für köstliche, sizilianisch angehauchte Spaghetti mit Fenchel, Sardinen, Pignoli und Rosinen – es ist eine vereinfachte Abwandlung des klassischen sizilianischen Rezepts mit frischen Sardinen, Bucatini, wildem Fenchel und Olivenöl-Bröseln.

nudeln mit fenchelFür 2 Portionen: Eine Fenchelknolle putzen, Strunk entfernen und in feine Scheiben schneiden. 1/2 EL Fenchelsamen im Mörser grob zermahlen. 1 EL Olivenöl erhitzen, Fenchelknolle und -samen salzen, Deckel drauf und rund 10 Minuten braten.

1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken, etwas Petersilie (je nach Geschmack) fein hacken, mit 1 EL Rosinen und 30 g Pinienkernen plus 1 Dose Sardinen und 3 Sardellen aus dem Glas unter den Fenchel heben und mitbraten.

200 g Spaghetti kochen, abtropfen lassen und noch tropfnass unter das Gemüse mischen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren mit Fenchelgrün bestreuen.

Sizilianische Brokkoli-Fusilli mit Mandeln

Eine kleine Teller-Reise: Für eine Portion Nudeln geht’s nach Sizilien mit seiner spannenden, orientalisch inspirierten Küche. Knackig grüner Brokkoli trifft auf die Süße von karamellisierten Mandeln und in Marsala eingeweichten Rosinen, frische Tomaten und Kapern sorgen für das Säure-Element und ein bisschen Chili für den Schärfe-Kick. Quelle: Essen & Trinken.

Fusilli Brokkoli

Für vier Teller. Erst heißt es vorbereiten: 1 Handvoll Rosinen in etwas Marsala (ersatzweise: Sherry, Portwein) einweichen. Eine Handvoll geschälte Mandelkerne ohne Fett anrösten, mit 1 TL Zucker karamellisieren, abkühlen lassen und fein hacken. Beiseite stellen. 1 Handvoll Kirschtomaten halbieren, 2 Knoblauchzehen und 1 Chilischote in feine Scheiben schneiden.

1 ganzer Brokkoli putzen, in Röschen zerteilen. Ein gutes Stück vom Strunk kann auch gerne mit. In kochendem Salzwasser etwa 4 Minuten garen, so dass sie noch leicht bissfest sind. Abgießen, abschrecken, beiseite stellen.

Jetzt wird ein Pesto aus dem Brokkoli gemacht: Die Strunk-Teile und etwa ein Drittel der Röschen mit etwa 100 ml Wasser und der Hälfte der Mandelkerne fein pürieren. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.

In einem Topf Öl erhitzen, Knoblauch und Chili darin anbraten, die restlichen Brokkoliröschen dazugeben und rund 2 Minuten mitbraten. Dann die Rosinen, 3 EL Kapern und das Brokkolipesto unterrühren.

400 g Fusilli al dente kochen (das auf dem Foto sind Dinkelnudeln, Hartweizen geht natürlich aber auch). Einen Teil des Nudelwassers auffangen. Alles zusammenrühren, nach und nach ein bisschen Nudelwasser dazugießen, bis die Sauce sämig ist. Mit ein wenig Butter verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wird angeblich ohne Käse gegessen, ich habe ihn jedenfalls nicht vermisst.

 

Nudeln mit Safran und Karfiol

Mit dem Karfiol aus der Gemüsekiste kam auch ein interessantes Rezept: Penne mit sizilianischer Karfiolsauce. Eine (für uns Mitteleuropäer) recht exotische Mischung – in die Sauce, die eigentlich mangels Flüssigkeit auch keine ist, kommen Sardellen, Oliven und Mandeln. Wieder einmal muss ich um Verzeihung für das schlechte Bild bitten, die iPhonekamera kam mit dem Gelb in Gelb ziemlich schlecht zurecht 😉

Nudeln Karfiol

Für zwei Personen einen kleinen Karfiol (Blumenkohl) in Röschen zerteilen, diese einige Minuten bissfest dämpfen (oder in Salzwasser kochen). Währenddessen 250 g Nudeln kochen.

Eine Zwiebel würfeln und mit 50 g Mandelstiften in Olivenöl anbraten, 1 TL Safranfäden dazugeben, 2 Sardellenfilets ebenso, die beiden letzteren Zutaten mit Zugabe von 1, 2 EL Nudelwasser möglichst auflösen lassen. 30 g schwarze Oliven (entsteint) dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, am Ende noch den Karfiol daruntermischen.

Alles mit den Nudeln vermengen, mit Parmesan bestreuen.

Gekocht: Paprika-Caponata

In der Juli-Ausgabe von Frisch gekocht ist mir ein Gemüserezept ins Auge gestochen, das mir zwecks Paprika-Verwertung nun wieder in den Sinn kam – eine Variante der Caponata, ein süßsaurer sizilianischer Klassiker aus Melanzani (Auberginen), Paradeisern (Tomaten), Oliven, Kapern, Rosinen und Pinienkernen. Und in dieser Version eben mit Paprika. Passt!

Paprika

Für vier Portionen ein halbes Kilo Paprika putzen und in zwei cm breite Stücke schneiden, drei Selleriestangen in einen cm breite Stücke schnipseln und ein halbes Kilogramm Paradeiser vierteln. Weiters müssen eine gelbe Zwiebel und drei Knoblauchzehen in kleine Stücke zerteilt werden. Eine kleine rote Chili entkernen und klein schneiden.

30 Gramm Pinienkerne ohne Fett in einer großen Pfanne anrösten, bis sie goldbraun sind. Beiseite stellen.

Dann die Paprikas mit etwas Olivenöl anbraten, etwa sieben Minuten lang braten lassen. Ebenfalls beiseite stellen.

Die Zwiebel mit den Selleriestücken etwa zwei Minuten lang anbraten, dann etwas Paradeismark, die Paradeiser und den Knoblauch zugeben, weitere zwei Minuten schmoren lassen und mit zwei gestrichenen EL Staubzucker bestäuben. Diesen eine halbe Minute lang karamellisieren lassen, einrühren.

Dann kommen die restlichen Zutaten dazu, die für eine spannende Vielfalt von Aromen sorgen: 100 g Oliven (am besten schwarz, ohne Stein), 2 EL Kapern, 4 EL Rosinen, Chili und fünf EL Essig (ich habe Sherryessig verwendet, im Originalrezept stand Rotweinessig). Und natürlich die vorgebratenen Paprika. Das ganze noch ein paar Minuten schmoren lassen, mit den Pinienkernen und eventuell auch Kräutern bestreuen – und fertig.

Caponata

Schmeckt sowohl warm, zB mit Weißbrot oder auch als Beilage zu Fleisch oder Fisch oder mit Pasta, als auch kalt.

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