Eggs Benedict (oder Bene-Trick!)

Willkommen in der Königsklasse des Frühstücks! Für Eggs Benedict – oder eigentlich ist das, was ich da fabriziert habe, eine Mischung aus Eggs Benedict und Eggs Florentine – muss man nicht nur Eier pochieren, sondern auch eine frische Hollandaise zubereiten. Wenn man aber so wie ich die besten Tricks aus dem Internet recherchiert, ist das gar nicht so schwer, wie es klingt!

Eggs Benedict

Alle Komponenten sollten möglichst gleichzeitig zubereitet werden, damit sie warm auf den Teller kommen.

Angefangen hab ich mit dem Spinat: Pro Person eine Handvoll frischen Blattspinat mit je einer Knoblauchzehe in ganz wenig Olivenöl anbraten und zusammenfallen lassen. Warm stellen.

Statt einer Hollandaise habe ich eine Blitz-Hollandaise (Rezept für ca. 4 Portionen) zubereitet: 125 g Butter in einem Topf schmelzen, daneben 3 Dotter in einem hohen Gefäss mit einem EL Joghurt verrühren, Butter langsam hineinfließen lassen und mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Dafür braucht’s kein Wasserbad, die Sauce wird allerdings rasch kalt.

Eier pochieren: Ein Ei pro Portion in eine Tasse, die man vorher mit Frischhaltefolie ausgelegt hat, hineinschlagen. Oben zubinden und 4 Minuten lang in heißem Wasser simmern lassen, nicht zu stark kochen.

Nun eine Scheibe Brot (ich habe Roggenbrot genommen, typischerweise nimmt man Toast oder aufgeschnittene britische Muffins) pro Portion auf die Teller verteilen, je eine Scheibe Schinken und den Spinat drauf verteilen, Hollandaise darüber gießen und ganz obenauf je ein pochiertes Ei anrichten. Auf einer Seite einschneiden, damit der Dotter schön herausfließt!

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Galettes mit Spinatfüllung

Einer von vielen Vorteilen der Weizenmeiderei in der Fastenzeit: Man kommt auf Alternativen, die nicht nur gesünder sind, sondern auch viel besser schmecken. Wie zum Beispiel Buchweizen für Palatschinken. Das gibt’s auch auf Österreichisch – oder in diesem Fall auf Französisch: hier ein Rezept für betronische Galettes.

galette

Für 6 Galettes rührt man 250 Gramm Buchweizenmehl mit 1/4 Liter Milch, einem Ei und einer guten Prise Salz zu einem glatten Teig zusammen. Mit ca. 100 ml Wasser verdünnen, je nach Belieben. Mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.

Inzwischen das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Und die Füllung vorbereiten: Einfach eine große Zwiebel mit zwei Knoblauchzehen fein würfeln und in etwas Öl anbraten, ein Kilo frischen Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen, Schafs-/Ziegen-/Frischkäse hineinrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Galettes wie Palatschinken in einer heißen, eingefetteten Pfanne braten. Mit der Spinatmischung füllen, an vier Seiten zusammenklappen, mit Parmesan bestreuen. Im Backrohr ca. 10 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Grüner Smoothie mit Spinat

Was sich an Büchern derzeit gut verkauft? Romane mit überlangem Titel, Alpenkrimis, 50-Shades-of-Grey-Verschnitte – und Grüne Smoothies. Das sagte ein anonymer Buchhändler gerade der Süddeutschen Zeitung. Damit sind die Regale in den Buchhandlungen derzeit voll.

Obwohl man für einen grünen Smoothie ja eigentlich echt kein Rezept braucht – allerhöchstens …

… die Faustregel

  • 1/3 grünes Blattgemüse
  • 1/3 Obst
  • 1/3 Flüssigkeit / stilles Wasser

Dennoch ist eine Anregung natürlich ja immer fein, wie hier gerade aus dem Merkur-Friends-Magazin.

Grüner Smoothie Grüner Smoothie

 

 

 

 

 

 

 

 

Für 2 Gläser:

  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1/4 Ananas
  • 2 Bananen
  • 2 Kiwis
  • 2 El Kokosmilch
  • 1 Limette
  • etwas Wasser

Wie’s geht ist vermutlich logisch: Spinat waschen, Obst schälen und grob in Stücke schneiden, Limette auspressen. Alles zusammen in den Blender, fertig.

Wichtig: Das ganze nicht als Drink verstehen, sondern als Zwischenmahlzeit – und laaaaangsam genießen!

Gekocht: Spinat-Fusilli mit Zitronenbröseln

Die Idee dieses Blitz-Pasta-Rezepts stammt aus essen & trinken, ich habe allerdings frischen Spinat dafür verwendet und auch darauf verzichtet, ihn zu pürieren.

Fusilli

Für 3 Portionen 300 g Fusilli laut Packungsanweisung kochen.

Inzwischen eine Schalotte und zwei Knoblauchzehen fein würfeln, in etwas Olivenöl anbraten. 300 Gramm frischen Spinat waschen und abtropfen lassen, zum Zwiebelgemisch geben, zusammenfallen lassen. Einen kleinen Becher Creme fraiche (150 g) darunter rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein wenig vom Nudelwasser dazugeben, um die Masse glattzurühren.

3 EL Semmelbrösel in ein wenig Zitronenöl goldbraun werden lassen (Achtung, das geht sehr schnell – und man kann natürlich auch anderes Öl nehmen und Zitronensaft dazugeben), gehackte Petersilie und die Zesten einer halben Zitrone und etwas geriebenen Parmesan daruntermischen.

Gebacken: Spinat-Tarte

Für vier hungrige Siedel-Superhelden gab es heute eine schnelle Tarte mit Spinat, Feta, Ricotta und Parmesan – frei nach dem sehr brauchbaren Buch „Das vegetarische Studenten-Kochbuch“.

Spinattarte

Das Backrohr auf 190 Grad vorheizen. Eine klein geschnittene Zwiebel und eine zerdrückte Knoblauchzehe mit etwas Öl in einem Topf anbraten, eine Packung TK-Spinat (300 g) dazugeben und mit geschlossenem Deckel auftauen lassen (5-10 Minuten). Von der Herdplatte nehmen, abkühlen lassen. Inzwischen eine Tarteform einfetten, mit fertigem Strudel-Mürbteig auslegen, die Ecken mit einer (sauberen!) Schere abschneiden, den Rand an der Tarteform festdrücken. Zum Spinat je 75 Gramm Feta und Ricotta geben, 50 Gramm Parmesan darüberreiben, drei Eier dazugeben, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.  Geröstete Pinienkerne darüberstreuen, mit restlichem Teig bedecken (oder auch nicht), und ab ins Backrohr, die Tarte braucht etwa 40 Minuten bei 190 Grad.

Gemacht: Zwei Super-Sommer-Salate

Na gut, gekocht sind sie natürlich nicht – hier zwei sommerlich frische Salatrezepte, zum Grillen, zum Picknicken oder zum Einfachsoessen.

Nummer eins: Spinatsalat
Das Rezept stammt aus Jamie Olivers 30-Minuten-Menüs und ist leicht nachgemacht: Junger Blattspinat mit Gurke, getrockneten Tomaten (aus dem Glas), gerösteten Pinienkernen, geriebenem Parmesan, ein paar Minzeblättern, dem Saft einer halben Zitrone, Balsamico und Olivenöl.

Spinatsalat mit getrockneten Tomaten und Gurke

Spinatsalat mit getrockneten Tomaten und Gurke

Nummer zwei: Paradeiser-Brot-Salat
Eine Variation des toskanischen Panzanella-Salats von Tim Mälzer, der ihn sogar als „mein absoluter Star unter den Salaten“ nennt. Auch er ist supereinfach:

Paradeiser mit Kapernbeeren, gehackten Oliven, viel Basilikum und altbackenem Ciabatta oder anderem Weißbrot in eine Schüssel geben, mit Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abmachen. Gut durchziehen lassen.

Mälzer macht das natürlich noch ein bisschen aufwändiger – er erhitzt den Balsamico vorher in einem Topf, legt das Brot auf einen Blech auf und beträufelt es mit dem warmen Essig. Kann man machen, muss aber nicht.

Paradeiser-Brot-Salat

Paradeiser-Brot-Salat

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