Geeiste Wassermelone mit Zimtjoghurt und Minz-Zucker

Ein schnelles Sommerrezept aus dem Billa-Heftl „Frisch gekocht“: Eiskalte Wassermelonen-Würfel harmonieren perfekt mit Zimt-Joghurt, darüber kommt der knusprig-süße Clou: frische Minze, zerhackt mit Kristallzucker.

Wassermelone, Zimtjoghurt, Minzzucker

Für vier Dessert-Portionen: Ca. eine halbe Wassermelone ohne Schale in gleichmäßige Würfel schneiden, wenn gewünscht die Kerne entfernen. Die Würfel nebeneinander auf ein Backpapier legen und mindestens vier Stunden lang in den Tiefkühler legen.

500 g griechisches Joghurt mit 1 TL Zimt (gemahlen) und 3 EL Honig verrühren.

Von 4-5 Zweigen Minze 4-8 Blätter für die Deko bereitlegen, den Rest im Blitzhacker mit 50 Kristallzucker mixen, bis der grün wird.

Joghurt in flachen Schüsseln mit den Melonenwürfeln darauf anrichten, großzügig mit Zucker bestreuen, mit den Minzblättern garnieren.

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Eierlikörkuchen mit Nusskruste

Letztens war dieser Kuchen der Coverstar des „Frisch gekocht“-Magazins. Und nur ein paar Tage nach dem „Kauf“ des (Gratis-)Heftes landete er schon auf der Osterbrunch-Tafel meiner Familie. Das dürfte aber nicht die letzte Begegnung mit diesem tollen Kuchen gewesen sein (hoffentlich!) – innen ist er dank Eierlikör (der sich übrigens auch gut durch Buttermilch als alkoholfreie Variante ersetzen lässt) schön saftig, außen dank Nusskruste knusprig, die Zitronenglasur-Spritzer sorgen für ein die Süß-Säure als perfekte Ergänzung dazu.

eierlikör kuchen (1)

Für einen Kuchen zunächst zur Vorbereitung das Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze bzw. 160 Grad Umluft vorheizen. Eine Kuchenform (Springform, 26 cm Durchmesser, am besten mit Rohrboden) einfetten, mit Mehl ausstreuen.

3 EL Haselnusskerne und 100 g blanchierte Mandeln grob hacken. 300 g Dinkelmehl mit 100 g Speisestärke, 1 Packung Backpulver und 1/4 TL Salz vermischen.

250 g Butter (weich!) und 100 g Kristallzucker sehr schaumig schlagen. 150 g Marzipanrohmasse reiben und unter die Buttermasse rühren. 5 Eier einzeln unterrühren.

Mehl- und Buttermischung zusammenrühren, 200 ml Eierlikör (alternativ Buttermilch!) daruntermischen, zu einem glatten Teig verrühren.

In die Form füllen und glatt streichen. Nüsse obenauf verteilen.

Den Kuchen auf mittlerer Schiene 50 bis 60 Minuten backen (Backprobe: Stäbchen hineinstecken und wieder herausziehen, es darf kein Teig hängenbleiben). Eventuell mit Alufolie abdecken, damit die Nüsse nicht schwarz werden. Aus dem Rohr nehmen und 10 Minuten abkühlen. Dann aus der Form stürzen und weitere 30 Minuten, etwa auf einem Kuchengitter, auskühlen lassen.

Zuckerglasur aus 100 g Staubzucker und 2,5 EL Zitronensaft verrühren, strahlenförmig in Streifen auf den Kuchen gießen.

Salty Caramel Icecream| Ananassorbet mit Piment d’Espelette

Wie Salz und Pfeffer im Eisbecher: Hier zwei Eissorten, die beide durch Gewürze eine ganz ungewöhnliche Nuance erhalten: Das Karamelleis wird mit einer Prise Salz zum Salzkaramell, das Ananas-Sorbet wird mit einem Hauch Piment d’Espelette (Gewürz aus einer baskischen Chilisorte) verfeinert. Beide Rezepte stammen aus dem Buch „Das beste Eis der Welt“. Das Sorbet ist ganz einfach hergestellt, das Salzkaramell ein bisschen aufwändiger. Aber die Mühe lohnt sich (ich finde, das ist das beste Eis, das ich bisher gemacht habe!)

Eis

Ananassorbet mit Piment d’Espelette:
Eine halbe Ananas putzen, holzige Mitte entfernen, grob schneiden und pürieren. Es sollte etwa 220-250 ml ergeben. In einem kleinen Topf 170 g Zucker, 80 ml Glukosesirup, 3 EL Wasser und 1 EL Piment d’Espelette (den man durch 2 TL edelsüßes Paprikapulver und 2 Prise Cayennepfeffer ersetzen kann) aufkochen, bis sich der Zucker auflöst. In die Schüssel mit der Ananas gießen, gut vermischen und gut kühlen lassen, am besten längere Zeit im kältesten Bereich des Kühlschranks. Sorbetmasse in der Eismaschine gefrieren lassen – es sollte fest werden. In eine Aufbewahrungsbox geben, mit Pergamentpapier bedecken und festdrücken, mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

Salziges Karamelleis:
Zunächst die Eisbasis zubereiten: 2 EL von insgesamt 450 ml Milch mit 3 TL Speisestärke glattrühren. 40 g Frischkäse mit 1/2 TL Fleur du Sel und 1/2 Schote echter Vanille (sorgfältig ausgekratzt) in einer weiteren Schüssel verrühren. 300 g Schlagobers mit 2 El Glukosesirup in einem Kännchen bereitstellen.
Nun geht’s ans Karamell machen: 150 g Zucker in einem weiten Topf ganz langsam schmelzen lassen. Erst dann mit einem hitzefesten Spatel umrühren, wenn der Zucker braun wird. Weiterrühren, bis die ganze Zuckermasse bernsteinfarben ist. Dann sofort langsam Schlagobers-Sirupmischung einrühren – Achtung, jetzt kann es spritzen! Ordentlich verrühren, bis die Mischung glatt ist, nach und nach immer mehr Obers dazugeben. Danach kommt die Milch dazu, die Masse wird für 4 Minuten aufgekocht. Vom Herd nehmen, Stärkemischung einrühren, noch einmal für 1 Minuten aufkochen und andicken lassen. Dann vom Herd nehmen, wenn nötig durch ein Sieb passieren.
Die heiße Mischung mit dem Frischkäse verrühren, in ein Eisbad stellen und gut durchkühlen lassen. Ev. noch für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
In der Eismaschine gefrieren, bis die Masse dick und cremig ist. Mit Pergamentpapier bedeckt für mindestens 4 Stunden tiefkühlen.

Beim Servieren eventuell nochmals vorsichtig mit einer Prise Piment bzw. Fleur du Sel/Salzflakes bestreuen – der Geschmack ist beim Gefrorenen nämlich weitaus schwächer.

Milchschokoeis (Jeni Britton Bauer)

„Das milchigste Schokoladeneis der Welt“ verspricht Jeni Britton Bauer in ihrem Buch „Das beste Eis der Welt“ (das übrigens erst in der deutschen Übersetzung mit dem selbstbewussten Superlativ versehen wurde). Und fürwahr, das Eis, dessen Kalorienanzahl hier vermutlich jeden Rahmen sprengen würde, ist tatsächlich seeehr cremig, milchschokoladig und unglaublich gut. Wie ein gefrorener Schokopudding! Für den einzigartigen Geschmack sorgt eine Vielfalt an Zutaten, wie Kakao und Zartbitterkuvertüre, Milch, Schlagobers und Kondensmilch.

Schokoladeneis

Für 1 Liter Eismasse

Zunächst 2 EL Milch mit 1 EL + 1 TL Speisestärke (Mais- oder Tapioka-) glattrühren.

60 g Zartbitterschokolade hacken.

In einem 4-Liter-Topf 200 ml Vollmilch, 300 g Schlagobers, 230 ml Kondensmilch (am besten ungesüßt), 150 g Zucker und 2 EL Glukosesirup aufkochen, 40 g ungesüßtes Kakaopulver einrühren, 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Vom Herd nehmen und Strärkemischung einrühren, nochmals aufkochen und rühren, bis die Mischung andickt. Erneut vom Herd nehmen.

Die heiße Mischung zur Schokolade geben, eine Prise Meersalz dazugeben und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist und die Mischung glatt.Die Eiscremebasis 30 Minuten auskühlen lassen (am schnellsten geht das in einem Wasserbad mit Eiswürfeln drin), am besten noch eine weitere halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.In der Eismaschine rühren, bis die Mischung dick und cremig ist. In einem Behälter 4 Stunden lang tiefgefrieren.

Gebacken: Schoko-Nuss-Kuchen

Sollte ich irgendwann platzen, ist Leila Lindholm bzw. ihr Buch Backen mit Leila schuld. Köstliche Kalorienbomben sind das. Meine selbstgebackene Geburtstagstorte: saftiger Schokoladen-Nuss-Kuchen – statt Mehl besteht der Teig „nur“ aus Nüssen, Schoko und Eiern. Und zur Krönung gibt’s noch eine Creme aus Erdnussbutter, Doppelrahmfrischkäse, Kakao und Kaffee obendrauf. Soul Food für die Weiter-Pulli-Zeit! 🙂

Schokonusskuchen

Ergibt eine Springform von ca. 24 cm Durchmesser:

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Von insgesamt 300 Gramm Zartbitterkuvertüre 200 Gramm schmelzen, mit 300 Gramm gemahlenen Haselnüssen, einen von insgesamt 5 EL Kakaopulver, 200 Gramm weicher Butter und 80 Gramm Zucker cremig rühren.

Sechs Eier trennen, Dotter in die Masse rühren, Eiklar sehr steif schlagen. Die Masse unter den Eischnee heben.

Springform einfetten, mit Semmelbröseln bestreuen, Masse einfüllen. Die restlichen 100 Gramm Schokolade grob hacken und in die Teigmasse drücken. 30-35 Minuten backen.

Für die Creme 50 Gramm Erdnussbutter, 150 Gramm Puderzucker, 4 EL Kakaopulver, 100 Gramm Frischkäse (Doppelrahmstufe) cremig rühren, 1 TL frischen, heißen Kaffee einrühren.

Der Kuchen ist fertig, wenn bei einer Garprobe kein Teig hafen bleibt. Mit der Creme bestreichen, mit gehackten Nüssen (Walnuss, Haselnuss) bestreuen.

Eingekauft: bei den Tortenkomponisten

Gesund sind sie wahrscheinlich trotzdem nicht, aber sooo gut und schön: Manuel und Sabrina Mauerhofer alias die Tortenkomponisten (hier auch auf Facebook) verwenden für ihre Kreationen ausschließlich Bioprodukte, nur natürliche Färbemittel und keine Backtriebmittel. Im Oktober 2012 haben sie die erste Bio-Konditorei der Steiermark in Söding (Bezirk Voitsberg, Weststeiermark) eröffnet. Der Weg dorthin lohnt sich, aber für alle, denen es trotzdem zu weit ist, gibt es auch einen Webshop mit Bio-Marmeladen, Fruchtaufstrichen mit Zotter-Schokoladen, Sirup und Eingelegtem.

Hier ein Foto zum Gusto machen – mit liebem Dank an meine Eltern, die die Köstlichkeiten mitgebracht haben!

Die Tortenkomponisten

Fünf Kompositionen der Mauerhofers

Hier haben wir unter anderem … Bio-Joghurt-Sauerkirsch-Tartelettes mit flambierter Meringue und Blattgold, Bio Himbeere Schokoladenmousse Pyramide (aus Zotters Himbeer Schoko) mit karamelisierten Ananas und Mandelkakao Biskuit, weißes Schokoladenmousse (mit Zotter Schokolade) mit Sauerkirsch- Geleekern und Blattgold, glutenfreie Bio-Mohn-Topfen-Torte. Das Allerbeste aber war das Erdbeer-Ding rechts hinten, das ich leider nicht benennen kann.

Die beiden haben auch einen Youtube-Channel, der momentan etwas eingeschlafen ist, aber der beispielsweise zeigt, wie man eine Spongebob-Torte backt.

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