Zucchinipuffer mit Kichererbsen- und Krautsalat

Drei sommerliche Rezepte aus dem Buch „Türkei vegetarisch“ habe ich hier auf einem Teller versammelt: Zucchinilaibchen mit typisch türkischem Aroma, dazu zwei Salate – einmal Kichererbsen mit Kräutern, Tomaten, Stangensellerie und roten Zwiebeln, einmal eine türkische Variante des klassischen Coleslaw. Beide Salate sind mit Joghurt mariniert, da spar ich mir die Joghurtsauce zu den Puffern.

Alle drei Rezepte sind für sich nicht besonders aufwändig, sowohl beim Kraut als auch bei den Zucchini braucht es aber etwas Vorlaufzeit: Beides will noch 15 Minuten bzw. 1 Stunde entwässert werden, bevor es losgeht. Wer getrocknete Kichererbsen verwendet (ungleich besser!!), muss diese natürlich mindestens 12 Stunden vorher in Wasser einweichen, dann noch 30 bis 40 Minuten kochen, bis sie bissfest sind.

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Zucchinipuffer (Mücver), 6 Stück: 2-3 Zucchini (etwa 450 Gramm) waschen und in eine Schüssel raspeln, eine kleine Karotte schälen und dazureiben. Einsalzen und eine Stunde ruhen lassen, damit das Wasser aus dem Gemüse gezogen wird.

Einen kleinen Bund Frühlingszwiebel waschen, putzen, mit dem Grün klein schneiden. 1/4 Bund glatte Petersilie und 1 Stängel Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Kräuter und Zwiebel mit 1/2 TL Chiliflocken (Pul Biber), 1/2 getrocknete Nanaminze, schwarzem Pfeffer aus der Mühle, 1 EL Mehl und 1 Ei in einer kleinen Schüssel verrühren.

Zucchinimasse sorgfältig ausdrücken, alles zusammenmischen.

Laibchen formen und mit reichlich Öl in einer Pfanne auf beiden Seiten anbräunen, bis sie goldbraun sind.

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Kichererbsen-Salat (Yoğurtlu Nohut Salatası), ergibt eine Schüssel: 200 g Kichererbsen, eingeweicht und gekocht (oder einfach aus der Dose) spülen, abtropfen und in eine Salatschüssel geben. Ca. 10 Cocktailtomaten waschen und würfeln, 2 Stangen Sellerie waschen und in kurze Streifen schneiden, 1 rote Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. All das kommt zu den Kichererbsen.

4-5 Stängel Nanaminze, 2-3 Stängel glatte Petersilie waschen, trocken schütteln, grob hacken.

Für die Marinade in einer kleinen Schüssel 3-4 EL Süzme-Joghurt (=griechisches Joghurt, Fettanteil 10 Prozent), 2 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 1/2 TL Sumach – für den typisch orientalischen Geschmack – vermengen.

Alles vermischen – und zur Behübschung eventuell mit noch mehr Kräutern und Tomatenstücken bestreuen.

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Weißkrautsalat mit Karotten und Walnüssen (Beyaz Lahana Salatası), ergibt eine Schüssel: Einen kleinen Kopf Weißkraut (ca. 500 g) von seinen äußeren Blättern befreien, in feine Streifen schneiden oder reiben. Strunk wegwerfen. In eine Schüssel geben und salzen, mit den Händen kräftig bearbeiten, damit das Kraut mürbe und saftig wird. Eine Viertelstunde ziehen lassen, danach ausdrücken.

Für die Marinade: 2 kleine Karotten schälen und reiben. 2-3 Stängel Dill waschen, trocken schütteln, fein hacken. 80 g Walnusskerne grob hacken. 4 EL Süzme-Joghurt (=griechisches Joghurt, Fettanteil 10 Prozent) mit 2 EL Mayonnaise vermischen.

Alles zusammenrühren. Beliebte Varianten: mit Schafskäse oder Maiskörnern.

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Krautsalat mit Granatapfel und Radieschen

Ein leichter, frühlingshafter Salat aus Weißkraut, Granatapfelkernen und Radieschen, gefunden letztens in einer Frauenzeitschrift beim Friseur, die sind nämlich für mehr als nur für Frisuren gut 🙂

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Für vier Portionen einen halben Krautkopf fein hobeln. Eine rote Zwiebel und einen halben Bund Radieschen in dünne Ringe schneiden, einen halben Bund Petersilie hacken, eine Handvoll Walnusskerne grob hacken. Alles mit zwei Handvoll Sprossen vermischen. Leicht einsalzen und stehen lassen.

Für das Dressing Kerne aus einem Granatapfel lösen und in eine kleine Schüssel geben. 4 EL Rotweinessig mit 3 TL Zucker, 1-2 EL Granatapfelsaft und 9 EL Olivenöl vermischen. Eine Stunde ziehen lassen, dann über den Salat gießen und vermischen.

Krautsalat Thai-Style

Diese wunderbare asiatische Variante eines Krautsalats kam frei Haus mit einem schönen Kopf Kraut aus der Gemüsekiste. Wurde natürlich sofort ausprobiert!

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Für vier Portionen: Einen halben Kopf Weißkraut fein hobeln. Eine große Tomate in kleine Würfel schneiden und mit dem Kraut in die Salatschüssel geben. 1 Knoblauchzehe und 1 kleines Stück Ingwer schälen und sehr fein hacken, ebenfalls dazugeben.

Dressing aus 1 EL Erdnussöl, 1 TL Honig, 1 Spritzer Sesamöl, Saft von zwei Limetten, 1 TL gelbes Currypulver und 1 Chili (fein geschnitten) abmachen, mit etwas Salz und Fischsauce abschmecken.

Vor dem Servieren einen kleinen Bund Koriandergrün, grob gehackt, und eine kleine Handvoll Erdnüsse untermischen bzw. darüberstreuen.

Rotes Weißkraut-Curry

Weißkraut einmal anders, und zwar asiatisch: Ein scharfes Curry aus Weißkraut und Erdäpfeln mit Ingwer, Chili und roter Thai-Currypaste – gefunden auf eatsmarter.de

Weißkrautcurry

Für vier Portionen mit der Mise en Place anfangen: Zwei Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und ein dickes Stück Ingwer schälen und fein würfeln. Ein halbes Kilo Erdäpfel schälen und in grobe Stücke schneiden. Von einem kleinen Kopf Weißkraut (Weißkohl) den Strunk und die äußeren Blätter entfernen, Kraut in feine Streifen schneiden.

Zuerst Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in etwas Öl anbraten, dann 2 EL rote Currypaste daruntermischen und mit anbraten. Als nächstes kommen Weißkraut und Erdäpfel dazu. Mit der Zwiebelmischung und einer Dose geschälten Paradeisern (Tomaten) vermengen, mit einem Viertelliter Gemüsesuppe übergießen und 20 Minuten zugedeckt kochen lassen, bis die Erdäpfel durch und das Kraut weich ist.

Mit gehackten Erdnüssen und Petersilie servieren.

Gekocht: Erdäpfellaibchen mit Sauerkraut

Das Rezept hier ist eine Mischung aus Mamas Erdäpfellaibchen und den klassischen Südtiroler Erdäpfelblattln. Von ersterem kommt die Form, von zweiterem das Rezept für den Teig. Perfekt dazu: Sauerkraut, gekocht mit Gewürzen und Wein.

Erdäpfellaibchen

Für 4 Personen als kleines Hauptgericht:

Für die Erdäpfellaibchen 300 g Erdäpfel kochen und schälen, mit dem Erdäpfelstampfer stampfen. Mit 80 g Mehl, einem Ei, 2 TL Butter, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit großzügig bemehlten Händen Laibchen formen, in einer großen Pfanne mit fingerhoch Öl darin auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Fett mit Küchenrolle abtupfen.

Für das Sauerkraut eine halbe Zwiebel würfeln und in etwas Öl anbraten, 500 g Sauerkraut dazugeben, mit 100 ml Weißwein und 300 ml Rindsuppe aufgießen, mit Lorbeerblättern und Piment, Salz und Pfeffer würzen.

Gemacht: Frühlingsrolle trifft Strudel

Der einzige Minuspunkt an Frühlingsrollen: Sie sind so klein. Warum sie nicht einfach mit einem Strudel kreuzen, so wie in diesem Rezept von nixisfix hier auf Chefkoch.de. Eine super Idee, noch weiter verfeinert von Susann in ihrem Blog Pepe Nero.

Frühlingsrolle XXL

Mit fertigem Teig (etwa Ja! Natürlich Dinkel-Blätterteig) ist das ganze auch alles andere als eine Hexerei.

StrudelmasseFür zwei Strudel (für 4-6 Hungrigre) einen kleinen Kopf Weißkraut in dünne Streifen schneiden, eine rote Paprika fein würfeln, eine Karotte fein reiben, eine Frühlingszwiebel mitsamt dem Grün in kleine Stücke schneiden, aus einem Glas Champignons die Pilze zerkleinern.

Kraut, Paprika, Karotte und ein Glas Sojasprossen mit einem Schuss Wasser dünsten, mit einem TL Zucker glasieren, mit Salz, Pfeffer und etwas Sojasauce abschmecken. Abkühlen lassen.

Frühlingszwiebel mit 375 Gramm Faschiertem (Hackfleisch) und den Champignons anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Gemüse vermischen, ebenfalls auskühlen lassen und gegebenenfalls etwas ausdrücken.

Die Füllung je zur Hälfte auf einem Teig verteilen und zu einem Strudel formen. Mit Eidotter (ersatzweise Milch oder Öl) bestreichen. Ein paar Mal mit einer Gabel einstechen.

Bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen. Servieren mit Sojasauce.

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