Gurkenlimonade

Seit wir einen Sodastreamer im Haushalt haben – übrigens eine echt lohnenswerte Anschaffung, wenn man gern Blubberbläschen im Wasser hat und nebenbei auch zur Plastikvermeidung beitragen will – war auch der Gedanke da, endlich einmal selbst eine Limonade zu machen. Sooo schwer kann das ja wohl nicht sein, wenn momentan jedes Hipster-Lokal seine Homemade Lemonades auf der Karte hat. Ganz vorn dabei sind natürlich Gurken, die sich mittlerweile zu einer der angesagtesten Limonaden-Zutaten entwickelt haben.

gurkenlimo

Ergibt ca. 300-400 Mililiter Sirup: Läuterzucker aus 100 ml Wasser und 100 g Zucker kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Eine Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz und Zucker ziehen lassen, austretende Flüssigkeit auffangen. Gurkenscheiben in der Küchenmaschine klein hacken und in ein Sieb geben, auch hier die Flüssigkeit auffangen. Sorgfältig ausdrücken.

Gewonnenen Gurkensaft mit Läuterzucker und 100 ml Zitronensaft vermischen.

Wer mag, gibt noch fein geschnittene Kräuter (Basilikum, Minze, Zitronenmelisse, Zitronenverbene) dazu.

Sirup in verschließbare Flaschen abfüllen.

Für die Limonade einfach mit Eiswürfeln und Soda mischen.

 

Sehr gut soll der Sirup angeblich auch in Gin Tonic schmecken, wird demnächst mal ausprobiert! 🙂

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Karotten, Kichererbsen und Pesto

Wunderbare junge Karotten im Bund kommen momentan jede Woche per Gemüsekiste ins Haus, und es ist schön, zu beobachten, dass sie von Woche zu Woche immer größer und dicker werden. Karotten sind immer gut, aber so lange sie noch zart sind, schmecken sie natürlich noch viel feiner – und haben sich eine Hauptrolle auf dem Teller verdient. Co-Starring in diesen Fall: köstliche Kichererbsen. Das Rezept stammt aus dem „Frisch gekocht“-Magazin (April 2015).

karotten-kichererbsen

Für 4 Personen als Beilage (zB zum Grillen): 1 kg Karotten putzen. In einer breiten Pfanne oder einem Bräter auflegen, mit etwas Olivenöl besprenkeln, knapp mit Wasser bedecken und mit Salz und Pfeffer würzen. 2,3 Lorbeerblätter dazugeben. Deckel drauf, dünsten, bis die Karotten bissfest sind.

1/2 Biozitrone heiß waschen, in Scheiben schneiden, mit etwas Olivenöl in einer Pfanne auf beiden Seiten scharf anbraten. Beiseite stellen.

Je 1 gute Handvoll Minze und Petersilie (ein bisschen was zum Bestreuen zur Seite legen) mit einem großen Spritzer Zitronensaft und Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Pesto verarbeiten.

1 Dose Kichererbsen (ca 400 g Abtropfgewicht; wer sie frisch macht, weicht 200 g getrocknete Kichererbsen über Nacht ein und kocht sie anschließend 30-60 Minuten weich) abspülen und zu den Karotten geben. Ohne Deckel fertigkochen und Hitze erhöhen, um das restliche Wasser verdampfen zu lassen. Pesto daruntermischen, nochmals abmischen.

Mit den Zitronen servieren, mit restlichen Kräutern bestreuen.

Fenchel-Zitronen-Risotto mit Wodka

Fenchel in Kombination mit Orangen ist ja eine klassische Kombination, da verwundert es wenig, dass er auch mit Zitrone gut harmoniert. Für dieses Risotto habe ich ein Rezept von Userin Nassau von Kochrezepte.de ausprobiert. Der Clou: Wodka statt Wein!!

Fenchelrisotto

Für vier Portionen:

Zunächst einmal vorbereiten: Zwei kleine Fenchelknollen putzen und in dünne Streifen schneiden, eine Zwiebel schälen und fein würfeln. Ca. 1 Liter heiße Gemüsesuppe bereitstellen (in die kann man die Fenchelreste schmeißen, um den Geschmack zu intensivieren).

Dann geht’s auch schon los! Zwiebel in etwas Öl anrösten, Fenchel dazu, weich werden lassen, zwei Tassen Risottoreis dazugeben, mit einem großen Spritzer Wodka ablöschen und diesen verkochen lassen. Dann mit einem Schöpfer Gemüsesuppe aufgießen, einkochen lassen, wieder aufgießen, einkochen lassen usw. usf.

Sobald der Reis zart, aber noch leicht körnig ist, noch rund 50 g geriebenen Parmesan und den Saft einer halben Zitrone einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch kurz stehen lassen, um das Risotto patzig werden zu lassen. Servieren mit etwas Fenchelgrün on top.

Muss auch toll zu gebratenem Lachs schmecken!

Zitronen-Joghurteis

joghurtIm Moment habe ich einen Lauf, was das Eismachen angeht. Das nächste Projekt, nach Wassermelonensorbet und dem milchigsten Schokoladeneis der Welt, das ich aus der Eisbibel von Jeni Britton Bauer angegangen bin, ist ein Frozen Yoghurt – oder doch ein Joghurteis? Auf jeden Fall ist es seehr gut geworden *schulterklopf* und es hat mich dazu inspiriert, mich mehr mit Milchprodukten und wie man sie selbst machen kann zu beschäftigen. Beim Joghurteis besteht der erste Arbeitsschritt nämlich darin, das Joghurt ein paar Stunden abtropfen zu lassen – und das ist schon mal ganz faszinierend. So trennt es sich von selbst in Molke und Joghurtfrischkäse (siehe Foto rechts).

Das Rezept im Buch dürfte irgendwie fehlerhaft sein, nachdem ich mich nicht auskannte, habe ich es einfach so gemacht, wie ich dachte und es dabei noch vereinfacht.

froyo lemon

Für ca. 1 Liter Zitronen-Joghurteis: Am Vorabend ein Sieb in eine Schüssel hängen, ein Passiertuch (ich habe einfach eine Baumwollwindel verwendet) darüberlegen. Da zwei große Becher Magerjoghurt (1 Liter) hineingießen. Das ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen – und voilà, ihr habt wunderbar cremigen Joghurtfrischkäse. Und den gilt es weiterzuverarbeiten.

2 EL von 350 ml Vollmilch mit 2 EL Speisestärke glattrühren.

Zitronensirup aus dem Saft von zwei Zitronen, der Schale einer Zitrone (wenn ihr sie vor dem Einfrieren wieder entfernen wollt, unbedingt in möglichst große Stücke reißen) und 150 g Zucker kochen. Abkühlen lassen.

Die restliche Milch mit einem halben Becher Schlagobers und 4 EL Glukosesirup vier Minuten lang aufkochen, vom Herd nehmen, Stärkemischung vorsichtig einrühren und leicht andicken lassen, wieder vom Herd nehmen. Vorsichtig mit der Joghurtmasse vermischen und zu einer glatten Masse verrühren, den Sirup einrühren.

Masse sorgfältig auskühlen lassen (in einer Schüssel Eiswasser/im Kühlschrank), in der Eismaschine frieren, mindestens vier Stunden lang in den Tiefkühler stellen.

Geshakt: Cynar Sour

Sours machen lustig. Vor allem, wenn man ganz viele davon trinkt. Hier ein Rezept für Cynar Sour aus dem italienischen Kräuter-Artischoken-Bitterlikör, den man übrigens „Tschinar“ ausspricht, nur falls sich das jemand fragt!

cynarsour  Für ein Glas braucht man:

– 2 cl Cynar

– 2 cl Brandy

– 2 cl Zitronensaft, frisch gepresst

– 4 cl Orangensaft

Mit Eis in den Shaker geben, kräftig schütteln, weiter schütteln und nochmal schütteln, dann durch das Sieb in ein kleines Tumbler-Glas abseihen.

Wer es gern hübsch hat, garniert seinen Cynar Sour noch mit einer Orangenscheibe. Ich hab meine beim Auspressen ruiniert. 😉

Cheers!

Geshakt: Bonne Chance

Normalerweise ist es immer der Klassiker „Old Fashioned“, doch gerade ist kein Whisky im Haus. Auf der Suche nach einer Highball-Alternative bin ich auf den „Bonne Chance“ gestoßen …

bonnechance

So geht’s:

Je 2 cl Cognac, Cointreau und Zitronensaft mit einem Dash Angostura Bitter und Eiswürfeln in den Shaker geben, kräftig schütteln.

In ein Longdrinkglas auf weitere Eiswürfel absehen, je nach Geschmack mit eiskaltem Sodawasser auffüllen, kurz umrühren und sofort mit Trinkhalm servieren.

(Wie am Foto ersichtlich, fehlt der Trinkhalm und ich habe es in einem Old Fashioned-Glas serviert – wo ich die schon herausgeräumt hatte … )

Gekocht: Spinat-Fusilli mit Zitronenbröseln

Die Idee dieses Blitz-Pasta-Rezepts stammt aus essen & trinken, ich habe allerdings frischen Spinat dafür verwendet und auch darauf verzichtet, ihn zu pürieren.

Fusilli

Für 3 Portionen 300 g Fusilli laut Packungsanweisung kochen.

Inzwischen eine Schalotte und zwei Knoblauchzehen fein würfeln, in etwas Olivenöl anbraten. 300 Gramm frischen Spinat waschen und abtropfen lassen, zum Zwiebelgemisch geben, zusammenfallen lassen. Einen kleinen Becher Creme fraiche (150 g) darunter rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein wenig vom Nudelwasser dazugeben, um die Masse glattzurühren.

3 EL Semmelbrösel in ein wenig Zitronenöl goldbraun werden lassen (Achtung, das geht sehr schnell – und man kann natürlich auch anderes Öl nehmen und Zitronensaft dazugeben), gehackte Petersilie und die Zesten einer halben Zitrone und etwas geriebenen Parmesan daruntermischen.

Gekocht: Zitronen-Pastinaken

Die angenehme Süße der Pastinake verträgt sich toll mit der Säure von Zitrone, das macht die Pastinaken mit Zitronenbutter zu einer tollen Beilage, etwa zu Kurzgebratenem – oder sogar zu einem veganen Hauptgericht, wie hier zu cremiger Thymian-Polenta.

pastinake

Für 2 Beilagen-Portionen 500 g Pastinaken schälen und in schmale Streifen schneiden. Die Zesten einer halben Zitrone schälen.

Das Gemüse in 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl mit 1/2 TL Rohrzucker bei mittlerer Hitze 5 Minuten lang anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Zitronenschale und 5 EL Wasser dazugeben, zugedeckt 15 Minuten garen, bis die Pastinaken weich sind. Mit Zitronensaft beträufeln, ev. nachsalzen.

Gemacht: Schnelles Zitroneneis

Das einfachste und schnellste Zitroneneis der Welt, mit dem man sehr wenig Aufwand auch bei Einladungen Eindruck schinden kann. Der Haken an der Sache: Man benötigt Lemon Curd, den köstlichen britischen Zitronen-Zucker-Brotaufstrich, der zumindest in Österreich leider eher schwierig zu bekommen ist. Daher am besten aus England mitbringen (lassen) oder einfach selber machen.  Das Rezept stammt aus Tim Mälzers Für jeden Tag.

zitroneneis

Eis in der MuffinsformFür vier Portionen 90 g Lemon Curd mit 150 g Crème fraîche und 150 g Sauerrahm verrühren. Je zwei von acht  Papier­-Muffin­förmchen in ein Muffinblech oder Kaffeetassen ineinanderstellen. Die Masse hineinfüllen, mit jeweils einem TL Lemon Curd beträufeln und mit einem Holzspieß leicht marmorieren. Mindestens vier Stunden, am besten über Nacht, einfrieren.

Wenn Erdbeeren gerade Saison haben: 250 g waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Mit 1 El Lemon Curd und 5 El Orangensaft oder Cointreau vermischen, 10 Min. marinieren.

Das Eis 15 Minuten vor dem Servieren herausnehmen, Papierförmchen vom Eis ablösen, Eis mit dem Obst anrichten.

Geshakt: Lime’n’Lemon Hour

Üppig-süßer Eierlikör trifft saure Limette und erfrischende Zitronenlimonade: Die Stunde des Lime’n’Lemon Hour hat geschlagen.

Lime 'n' Lemon Hour

Pro Glas 2cl Eierlikör, 1cl Wodka und 1cl Limettensirup mit Eis in den Shaker geben. In ein gefülltes Highballglas schütten, mit Zitronenlimonade aufgießen, mit Strohhalm servieren.

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